16.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 16.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

16.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 16.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

China verhängt Strafzölle auf amerikanische Erzeugnisse

Die chinesische Regierung verhängt Zölle von 25 Prozent auf US-Güter im Volumen von 50 Milliarden Dollar. Die Abgaben sollen ab dem 6. Juli erhoben werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Zölle zielen vor allem auf Agrargüter wie Sojabohnen sowie Autos ab. Damit reagiert Peking auf die von US-Präsident Donald Trump verkündeten Maßnahmen. Trump hatte am Freitag neue Strafzölle von 25 Prozent auf über 1100 chinesische Waren und Produktgruppen angekündigt. Auch dabei geht es um ein Volumen von 50 Milliarden Dollar. Aus Angst vor einem Handelskrieg gaben die Kurse an der Börse nach.

 

US-Behörden trennen 2000 Kinder illegaler Einwanderer von ihren Eltern

Zwischen Mitte April und Ende Mai haben die US-Behörden fast 2000 Kinder von ihren Eltern getrennt, die einen illegalen Grenzübertritt in die USA versucht hatten. Das gab das US-Innenministerium bekannt. Vor einigen Monaten hatte die Trump-Regierung im Zuge einer "Null-Toleranz"-Politik gegenüber illegalen Zuwanderern damit begonnen, Eltern ihre Kinder nach dem Grenzübertritt wegzunehmen und diese dann in Heimen unterzubringen. Die Praxis ist bei Demokraten und Republikanern umstritten. In der kommenden Woche könnte im Repräsentantenhaus über einen Gesetzentwurf abgestimmt werden, der die Familientrennung beenden soll.

 

Seehofer entlässt BAMF-Chefin Cordt

Die Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, muss ihren Posten räumen. Bundesinnenminister Horst Seehofer habe der Leitungsspitze der Behörde bereits am Mittwoch mitgeteilt, sie von ihren Aufgaben zu entbinden, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Über die Nachfolge werde in Kürze entschieden. Cordt stand der Behörde seit Anfang 2017 vor. Ihre Entlassung steht im Zusammenhang mit der Affäre um die Bremer Außenstelle des Bundesamtes, in der rund 1200 positive Asylbescheide ohne ausreichende Rechtsgrundlage erteilt worden sein sollen.

 

78.000 Asylanträge seit Jahresbeginn in Deutschland

In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres haben in Deutschland rund 78.000 Menschen einen Asylantrag gestellt. Das geht aus einer neuen Statistik des Bundesinnenministeriums hervor, die der "Passauer Neuen Presse" vorliegt. Im gesamten ersten Halbjahr 2017 waren gut 90.000 Asylsuchende gekommen, berichtet die Zeitung. Rund ein Fünftel der dieses Jahr bisher aufgenommenen Asylsuchenden waren bereits in der Fingerabdruckdatei Eurodac registriert. Damit hätten sie laut Dublin-III-Verordnung eigentlich in einem anderen EU-Land das Asylverfahren abschließen müssen und nicht in Deutschland.

 

Kölner Giftmischer wollte nach Syrien ausreisen

Der als Giftmischer verdächtigte Tunesier aus Köln soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zwei Mal versucht haben, zum "Islamischen Staat" (IS) nach Syrien auszureisen. Dabei habe er wahrscheinlich Unterstützung durch IS-Anhänger gehabt, so das Magazin. Die Reise des 29-Jährigen sei aber jeweils in der Türkei gescheitert. Obwohl die türkischen Behörden die deutschen darüber informiert hätten, sei kein Verfahren gegen den Mann eingeleitet worden. Er sei auch nicht als Gefährder eingestuft worden. Die Bundesanwaltschaft verdächtigt den Tunesier, biologische Waffen hergestellt zu haben.

 

Spanien gegen Portugal bei der WM dank Ronaldo 3:3

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Mitfavorit Spanien im Prestigeduell gegen Europameister Portugal einen Sieg verpasst. Mit einem spektakulären Freistoßtreffer in der 88. Minute rettete der Dreifach-Torschütze Christiano Ronaldo den Portugiesen ein 3:3. Zum zweiten Sieg seiner WM-Historie kam der Iran durch ein 1:0 gegen Marokko. Ebenfalls mit 1:0 setzte sich Uruguay gegen Ägypten durch.

 

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