15.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:26

Nachrichten von Donnerstag, 15.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

EU beruft Brexit-Sondergipfel ein

EU-Chefunterhändler Michel Barnier hat die Zustimmung der britischen Regierung zum Entwurf eines Austrittsvertrags mit der Europäischen Union als "entscheidenden Fortschritt" begrüßt. Ein Brexit-Sondergipfel wurde für den 25. November einberufen, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk mitteilte. Das britische Kabinett hatte den Brexit-Kompromiss am Mittwochabend nach fünfstündigen Beratungen gebilligt. Die größte Hürde ist aber eine Abstimmung im britischen Parlament, das dem Vertrag zustimmen muss, damit er in Kraft tritt. Auch das Europaparlament muss das Abkommen noch ratifizieren.

 

Weitere Großspende aus dem Ausland für die AfD

Die AfD hat eine weitere Großspende aus dem Ausland erhalten. Neben den rund 130.000 Euro aus der Schweiz seien beim AfD-Kreisverband von Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel auch 150.000 Euro aus Belgien eingegangen. Dieser weitere Geldbetrag sei aus Unklarheit über die Herkunft aber zurücküberwiesen worden, teilte die AfD mit. Wegen der Spende aus der Schweiz strebt die Staatsanwaltschaft Konstanz ein Ermittlungsverfahren gegen Weidel und weitere AfD-Mitglieder an. Laut der Behörde bestehe der Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz.

 

Trump entlässt Vize-Sicherheitsberaterin nach Forderung von First Lady

Nach Kritik von US-First-Lady Melania Trump ist die stellvertretende Nationale Sicherheitsberaterin Mira Ricardel ihres Postens enthoben worden. Ricardel werde das Weiße Haus verlassen und eine neue Aufgabe in der Regierung erhalten, teilte die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump mit. Melania Trump hatte sich zuvor öffentlich für Ricardels Entlassung ausgesprochen. Laut der Zeitung "Wall Street Journal" soll Ricardel mit Mitarbeitern der First Lady aneinandergeraten sein und negative Geschichten über die Präsidentengattin in Umlauf gebracht haben.

 

EU auf mögliche US-Autozölle vorbereitet

Die Europäische Union hat sich nach Angaben von Handelskommissarin Cecilia Malmström bereits auf US-Sonderzölle auf Auto-Importe vorbereitet. Für diesen Fall sei eine Liste von Vergeltungsmaßnahmen erstellt worden, sagte Malmström nach einem Gespräch mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington. Als Beispiele nannte sie den Fahrzeugsektor, die Landwirtschaft oder Industriegüter. Die Liste müsse noch mit den Mitgliedsstaaten abgestimmt werden, so Malmström. Die große Hoffnung bleibe jedoch, dass die USA auf die Sonderzölle auf EU-Autos verzichteten.

 

Todesstrafe in Texas vollstreckt

Trotz internationaler Proteste ist im US-Bundesstaat Texas ein 64-jähriger Mexikaner wegen Mordes hingerichtet worden. Das bereits 1993 verhängte Todesurteil sei im Gefängnis von Huntsville mit einer Giftspritze vollzogen worden, teilten die Behörden mit. Der Mann hatte seine Frau und seine beiden Kinder getötet. Seine Anwälte hatten wiederholt auf angebliche Gehirnschäden und psychische Probleme ihres Mandanten verwiesen. Die mexikanische Regierung hatte am Montag erklärt, die Hinrichtung stelle eine "ungeheuerliche Verletzung der Menschenrechte" dar. Auch UN-Experten übten scharfe Kritik.

 

Kuba zieht aus Protest Tausende Ärzte aus Brasilien ab

Nach Kritik des zukünftigen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro am Einsatz Tausender kubanischer Ärzte in seinem Land will die Regierung in Havanna die Mediziner zurückholen. Kuba kündigte an, das Programm "Mehr Ärzte" in entlegenen und unterversorgten Regionen Brasiliens zu beenden. Hintergrund sind Bolsonaros Bedingungen für eine Fortsetzung des Programms. Unter anderem sollen die kubanischen Ärzte das volle Gehalt bekommen, das Brasilien an Havanna überweist. Bislang erhalten die Ärzte davon nur ein Viertel, 75 Prozent behält die kubanische Regierung.

 

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