15.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.10.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:12

Nachrichten von Donnerstag, 15.10.2020 – langsam gesprochen als MP3

Strengere Corona-Maßnahmen in Deutschland

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wollen Bundesregierung und Bundesländer künftig schneller und schärfer gegen die Pandemie vorgehen. Kanzlerin Angela Merkel und die Länderregierungschefs einigten sich in Berlin auf neue Maßnahmen wie eine erweiterte Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und eine Begrenzung der Gästezahl bei Privatfeiern. Wenige Stunden nach dem Gipfel im Kanzleramt gab das Robert Koch-Institut eine Rekordzahl an Corona-Fällen in Deutschland bekannt. Binnen 24 Stunden wurden 6638 positive Corona-Tests erfasst - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie.

 

Corona gefährdet Kampf gegen Tuberkulose

Weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO im vergangenen Jahr zehn Millionen Menschen an Tuberkulose erkrankt, rund 1,4 Millionen von ihnen starben. In einem neuen Bericht warnt die WHO, trotz zuletzt guter Fortschritte im Kampf gegen die bakterielle Infektionskrankheit bestehe die große Gefahr, dass die Coronavirus-Pandemie diese Erfolge zunichtemachen könnte. Viele Länder setzten Fachkräfte und Geld vermehrt zur Eindämmung der Krankheit COVID-19 ein. Viele Tuberkulose-Erkrankungen würden nicht mehr erfasst und die Betroffenen bekämen keine Therapie.

 

Versammlungsverbot nach Massenprotest in Bangkok

In Thailand hat die mit Massenprotesten konfrontierte Regierung von Ex-Armeechef Prayut Chan-O-Cha den Ausnahmezustand ausgerufen. Versammlungen von mehr als vier Menschen in der Hauptstadt Bangkok sowie die Veröffentlichung von Botschaften im Internet, die die nationale Sicherheit beeinträchtigen könnten, seien damit verboten, teilte die Regierung mit. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass etliche Aktivisten inhaftiert worden seien, unter ihnen die wichtigsten Anführer der Protestbewegung.

 

Huthi-Rebellen im Jemen lassen Geiseln frei

Zwei im Jemen von Huthi-Rebellen verschleppte US-Bürger sind offenbar im Zuge eines Austauschs freigekommen. Nach Angaben des Weißen Hauses wurden neben den beiden Amerikanern auch die sterblichen Überreste eines dritten US-Bürgers übergeben. Er habe die Geiselhaft nicht überlebt, sagte der nationale Sicherheitsberater der USA, Robert O'Brien. Ein Sprecher der Huthi sagte, dass im Gegenzug etwa 240 Huthi-Rebellen aus dem Oman in den Jemen zurückkehren dürften. Die US-Regierung vermied es, offiziell von einem Gefangenenaustausch zu sprechen.

 

Razzia bei ugandischem Oppositionellen

Der ugandische Ex-Sänger Bobi Wine plant seine Präsidentschaftskandidatur. Das macht Staatsoberhaupt Yoweri Museveni zunehmend nervös. Sicherheitskräfte stürmten Büros des früheren Reggae-Stars. Bei der Razzia wurden Dutzende Anhänger des 38-Jährigen festgenommen. Dabei wurden nach Angaben von Mitarbeitern auch Unterlagen für seine Präsidentschaftskandidatur konfisziert. Der Künstler, der mit richtigem Namen Robert Kyagulanyi heißt, gilt als prominenter Kritiker des 76-jährigen Langzeit-Präsidenten, gegen den er als Hoffnungsträger der Jugend bei der Wahl im Februar 2021 anzutreten plant.

 

Das Jugendwort 2020 ist gekürt

"Lost" ist das "Jugendwort des Jahres" in Deutschland. Übersetzt bedeutet das englische Wort "verloren". In der Jugendsprache ist damit jemand gemeint, der ahnungslos, unsicher oder unentschlossen ist. Jugendliche waren im Internet aufgerufen, Vorschläge einzureichen und das Wort in mehreren Abstimmungen auszuwählen.

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