15.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 15.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump schlägt in Hongkong-Krise persönliches Treffen mit Xi vor

US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Krise in Hongkong ein persönliches Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping ins Spiel gebracht. Er habe keine Zweifel, dass Xi die Krise in Hongkong schnell und human lösen könne, erklärte Trump auf Twitter und fügte dann hinzu "Persönliches Treffen?". In Hongkong kommt es seit Wochen zu regierungskritischen Protesten und Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Trump und Xi waren zuletzt im Juni beim G-20 Gipfel in Osaka zusammengetroffen, wo sie unter anderem über den Handelskonflikt der beiden Nationen sprachen.

 

China fordert Sitzung von UN-Sicherheitsrat zu Kaschmir

China hat nach Informationen von Diplomaten eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats wegen des Streits zwischen Indien und Pakistan um die Himalaja-Region Kaschmir beantragt. Auslöser ist die Entscheidung der indischen Regierung, dem von ihr beherrschten Teil Kaschmirs Sonderrechte zu entziehen und das vor allem von Muslimen bewohnte Gebiet ins überwiegend hinduistische Indien zu integrieren. Indien und Pakistan streiten sich schon seit mehr als 70 Jahren um Kaschmir. Beide Atommächte beherrschen jeweils einen Teil der Region, ein weiterer Teil gehört zu China.

 

Labour-Chef Corbyn sucht Unterstützung gegen Johnson

Der britische Oppositionsführer und Labour-Chef Jeremy Corbyn will Premierminister Boris Johnson offenbar mit einem Misstrauensvotum stürzen und so einen ungeregelten Brexit verhindern. In einem Brief an die Chefs der anderen oppositionellen Parteien und an mehrere Unterhaus-Abgeordnete der Konservativen warb Corbyn für eine Übergangsregierung unter seiner Führung. Diese werde umgehend Neuwahlen ansetzen und auch ein zweites Referendum über den Ausstieg aus der Europäischen Union auf den Weg bringen.

 

Ryanair-Piloten in Irland kündigen zweitägigen Streik an

Die irischen Piloten der Fluggesellschaft Ryanair wollen in der kommenden Woche für 48 Stunden die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Forsa kündigte Streiks für den 22. und 23. August an. Die Piloten fordern mehr Gehalt sowie bessere Arbeitsbedingungen. Zuvor hatten bereits die Ryanair-Piloten in Großbritannien mehrtägige Streiks angekündigt. Sie wollen ebenfalls in der kommenden Woche sowie zusätzlich vom 2. bis 4. September in den Ausstand treten. Ryanair steht wegen der starken Konkurrenz, steigender Treibstoff- und Personalkosten sowie der Unsicherheiten wegen des Brexits unter Druck.

 

Ethikkommission rügt Kanadas Premier Trudeau

Kanadas Premierminister Justin Trudeau ist zwei Monate vor der Parlamentswahl von der Ethikkommission des Parlaments gerügt worden. Das Gremium warf Trudeau vor, in der Affäre um den Baukonzern SNC-Lavalin Einfluss auf die Ermittlungen genommen zu haben. Es sei auf unzulässige Weise Druck auf die damalige Justizministerin Jody Wilson-Raybould ausgeübt worden, um SNC-Lavalin vor Strafverfolgung zu schützen, heißt es. Das Unternehmen soll Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des damaligen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi gezahlt haben, um sich Aufträge zu sichern.

 

Mikroplastik selbst in der Arktis

Forscher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben nachgewiesen, dass selbst in entlegenen Gegenden wie der Arktis der Schnee inzwischen hohe Konzentrationen von Mikroplastik enthält. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Partikel durch die Atmosphäre verbreiten und dann mit dem Schnee aus der Luft ausgewaschen werden. In der Arktis wurden bis zu 14.400 Partikel pro Liter gemessen. Je nach Region waren es unterschiedliche Arten von Kunststoff. Vor allem Kautschuk aus Autoreifen, Schläuchen und Dichtungen wurde nachgewiesen.

 

Liverpool gewinnt UEFA-Supercup

Der FC Liverpool und Teammanager Jürgen Klopp haben in Istanbul den UEFA-Supercup gewonnen. Nach Elfmeterschießen setzte sich der Champions-League-Gewinner mit 5:4 gegen den Europa-League-Sieger FC Chelsea durch und sicherte sich die Trophäe zum vierten Mal. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Erstmalig wurde ein bedeutendes UEFA-Wettbewerbsspiel im Männerfußball von einer Frau geleitet. Die 35-jährige Französin Stéphanie Frappart lieferte im Besiktas Park eine souveräne Premiere ab.

 

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