15.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.07.2020
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

15.07.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:12

Nachrichten von Mittwoch, 15.07.2020 – langsam gesprochen als MP3

Trump verfügt Sanktionen gegen China

Im Streit um die Autonomie Hongkongs hat der US-Präsident ein Sanktionsgesetz gegen China unterzeichnet. Damit solle China für "repressive Aktionen" gegen die Menschen in der Sonderverwaltungszone zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Donald Trump vor der Presse in Washington. Das Gesetz sei ein wirksames Werkzeug, um gegen Personen und Institutionen vorzugehen, die "Hongkongs Freiheit auslöschen wollen". Vorgesehen ist, den Besitz von Betroffenen in den USA einzufrieren und ihnen die Einreise zu verwehren. Trump erklärte zudem, die wirtschaftliche Vorzugsbehandlung von Hongkong werde beendet.

 

Ausländische Studierende dürfen nun doch in USA bleiben

Die US-Regierung will ausländischen Studenten, die wegen der Corona-Pandemie nur Online-Kurse an amerikanischen Hochschulen besuchen können, nun doch nicht zum Wintersemester die Visa entziehen. Damit gibt die US-Regierung dem Druck zahlreicher Hochschulen und mehrerer Bundesstaaten nach. Die Studiengebühren ausländischer Studenten machen einen wichtigen Teil der Einnahmen an vielen Universitäten aus. Beobachter hatten die geplante Visums-Regelverschärfung als einen Versuch der Regierung von Präsident Donald Trump gewertet, die Universitäten zu einer Rückkehr zum Präsenz-Unterricht zu drängen. 

 

Lukaschenko-Rivale darf nicht kandidieren

Zur Präsidentenwahl in Weißrussland hat der aussichtsreichste Gegner von Staatschef Alexander Lukaschenko keine Zulassung bekommen. Viktor Babariko, der wegen angeblicher illegaler Geschäftspraktiken in Untersuchungshaft sitzt, wurde von der Wahlkommission die Kandidatur verweigert. Demnach werden bei der Abstimmung am 9. August insgesamt vier Bewerber gegen den seit mehr als einem Vierteljahrhundert autoritär regierenden Lukaschenko antreten. Bei Protesten hunderter Regierungsgegner gegen den Beschluss der Wahlkommission wurden in Minsk zahlreiche Menschen festgenommen.

 

Nordmazedonien wählt neues Parlament

In Nordmazedonien sind 1,8 Millionen Bürger zur Parlamentswahl aufgerufen. Gewählt werden 123 Abgeordnete der aus einer Kammer bestehenden Volksvertretung. In letzten Umfragen lagen die Sozialdemokraten des früheren Ministerpräsidenten Zoran Zaev knapp vor den Nationalisten von Hristijan Mickoski. Es ist die erste Parlamentswahl, seitdem das Balkanland im Februar 2019 seinen Namen von Mazedonien in Nordmazedonien umgeändert hat. Mit dem Schritt wurde der seit Jahrzehnten schwelende Namensstreit mit dem EU-Nachbarn Griechenland beigelegt, der eine Provinz hat, die ebenfalls Mazedonien heißt. 

 

Epstein-Vertraute Maxwell bleibt in U-Haft

Im Skandal um den wegen Sexualverbrechen verurteilten und inzwischen gestorbenen Unternehmer Jeffrey Epstein hat dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell bei einer ersten Anhörung vor Gericht abgestritten, Epsteins Taten unterstützt zu haben. Sie habe keine Beihilfe geleistet, sagte die 58-Jährige bei der rund zweistündigen Anhörung in New York, der sie per Video zugeschaltet war. Maxwell plädierte auf "nicht schuldig". Das Gericht lehnte eine Freilassung Maxwells aus der Untersuchungshaft auf Kaution ab und nannte den 12. Juli 2021 als Datum für einen möglichen Prozessbeginn. 

 

EU-Gericht urteilt zu Steuernachzahlung bei Apple

Im Streit um eine Rekord-Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro für Apple in Irland spricht an diesem Mittwoch das EU-Gericht in Luxemburg ein erstes Urteil. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hatte Apple im August 2016 aufgefordert, die Milliardensumme in Irland nachzuzahlen, weil das Land dem Konzern eine unzulässige Sonderbehandlung bei den Steuerkonditionen gewährt habe. Irland und Apple wehren sich dagegen. Der iPhone-Konzern betonte vor dem EU-Gericht, die Erträge der zwei irischen Tochterfirmen, um die es geht, seien vor allem in den USA zu versteuern gewesen. 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema