15.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:29

Nachrichten von Montag, 15.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Rohani betont Willen zum Dialog

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat die Bereitschaft seines Landes bekundet, mit den USA über das umstrittene Atomprogramm zu verhandeln. Dazu sei er bereit - "auch diese Stunde, sogar jetzt gleich", sagte Rohani. Allerdings stellte er erneut Bedingungen für Gespräche: So müssten die Amerikaner zur Vernunft kommen, den Druck beenden und die Sanktionen gegen den Iran aufheben. Unterdessen traf der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in New York ein. Eventuell wolle er dort auch ein Treffen mit US-Vertretern für September vorbereiten, hieß es.

 

Von der Leyen sucht Unterstützung in Straßburg

Einen Tag vor der Abstimmung im Europaparlament will Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ein weiteres Mal um Zustimmung zu ihrer Wahl als EU-Kommissionspräsidentin werben. Die CDU-Politikerin kommt dazu mit Abgeordneten in Straßburg zusammen. Es ist fraglich, ob von der Leyen die notwendige Mehrheit bekommt, um Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker zu werden. Widerstand kommt vor allem aus den Reihen der SPD-Abgeordneten und von den Grünen.

 

Trump-Tweet sorgt für Empörung

US-Präsident Donald Trump hat sich mit einer Twitter-Nachricht gegen junge weibliche Abgeordnete der oppositionellen Demokraten Rassismus-Vorwürfe eingehandelt. Trump schrieb, einige kämen aus Ländern mit völlig unfähigen und korrupten Regierungen und wollten nun den Menschen in den USA erzählen, wie Amerika regiert werden müsse. Sie sollten stattdessen dahin gehen, wo sie hergekommen seien. Trump nannte keine Namen, spielte aber deutlich auf eine Gruppe von vier jungen Abgeordneten mit Migrationshintergrund an, die ihn häufig kritisieren. Sie sind bis auf eine von ihnen alle in den USA geboren.

 

Noch keine Razzien gegen Migranten in den USA

In den USA sind die von Präsident Donald Trump angekündigten Razzien gegen Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis weitgehend ausgeblieben. Es gebe kaum Hinweise auf massive Aktionen, berichtete der Fernsehsender NBC. In anderen Meldungen ist nur von vereinzelten kleinen Aktionen die Rede. Der Bürgermeister von New York, Bill DeBlasio, erklärte, er wisse von "keiner Aktivität heute". Trump hatte am Freitag angekündigt, Grenzschützer würden von Sonntag an "Leute festnehmen und zurück in ihre Länder bringen". Solche Drohungen sind seit Wochen von ihm zu hören.

 

Festnahmen bei Protesten in Moskau

Bei einer Demonstration für freie Kommunalwahlen sind in der russischen Hauptstadt zahlreiche Regierungsgegner festgenommen worden. Rund zweitausend Menschen waren einem Aufruf mehrerer oppositioneller Kommunalwahl-Kandidaten gefolgt. Diese werfen der Moskauer Wahlleitung vor, Oppositionspolitiker unter dem Vorwand von Unregelmäßigkeiten bei ihren Bewerbungen von den Wahllisten zu streichen. In Russland werden im September landesweit die Kommunal- und Regionalparlamente neu gewählt.

 

Ebola in Großstadt im Kongo nachgewiesen

In der Demokratischen Republik Kongo hat die Ebola-Epidemie die Großstadt Goma erreicht. Dort wurde ein Mann positiv auf das Virus getestet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Er war mit einem Bus nach Goma gereist. Die anderen Insassen wurden den Angaben zufolge identifiziert und werden nun gegen Ebola geimpft. Daher sei die Gefahr einer Ausbreitung in Goma gering. In der Stadt leben rund eine Million Menschen. Seit dem Ausbruch des Virus im August 2018 sind rund 1500 Menschen an den Folgen gestorben. Experten fürchten einen Ausbruch in Großstädten und ein Übergreifen auf die Nachbarländer.

 

Indische Mondmission verzögert sich

Der Start der indischen Mondsonde "Chandrayaan-2" ist verschoben worden. Das teilte die Raumfahrtbehörde ISRO per Twitter mit. Sie begründete die Verzögerung mit einem technischen Problem. Ein neues Start-Datum werde noch bekanntgegeben. Eine Rakete sollte die Raumsonde von einer Insel aus ins All befördern. Der Orbiter hat ein Landemodul an Bord, das am Südpol des Mondes aufsetzen soll. Vorgesehen ist, dass ein ferngesteuertes Fahrzeug auf der Oberfläche des Erdtrabanten unter anderem nach Spuren von Wasser sucht.

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