15.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.06.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

15.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:07

Nachrichten von Samstag, 15.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Guterres will unabhängige Untersuchung zum Tankerangriff

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat zu einer unabhängigen Untersuchung der mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman aufgerufen. Es müsse herausgefunden werden, wer für die Explosionen an Bord der Schiffe verantwortlich sei. Es sei Aufgabe des UN-Sicherheitsrats, solche Ermittlungen in die Wege zu leiten. Die mutmaßlichen Angriffe auf die Tanker aus Norwegen und Japan vor der Südküste des Iran hatten die Spannungen zwischen Washington und Teheran weiter angeheizt. US-Präsident Donald Trump macht den Iran für die Attacken verantwortlich. Teheran weist die Vorwürfe zurück.

 

Hongkong legt Auslieferungsgesetz auf Eis

Angesichts massiver Proteste hat sich Hongkongs Regierung offenbar dafür entschieden, das umstrittene Auslieferungsgesetz vorerst nicht zu erlassen. Mehrere Medien berichteten, die nächste Lesung des Gesetzentwurfs im Parlament solle verschoben werden. Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam steht nach den Massenprotesten gegen die neuen Auslieferungsregeln auch in den eigenen Reihen massiv unter Druck. Kritiker fürchten, dass bei einer Verabschiedung des Gesetzes Hongkonger Bürger und Ausländer vor chinesische Gerichte gezerrt werden könnten - auch aus politischen Gründen.

 

Verdächtiger nach Terror von Sri Lanka gefasst

Nach den Anschlägen von Sri Lanka, bei denen mehr als 250 Menschen getötet wurden, sitzt ein Hauptverdächtiger in Gewahrsam. Der 29-jährige Einwohner des Inselstaates sei im Nahen Osten festgenommen und mit weiteren Verdächtigen nach Sri Lanka ausgeliefert worden, teilte die Polizeiorganisation Interpol mit. In welchem Land die Festnahme erfolgte, ist nicht bekannt. Im April hatten mehrere Selbstmordattentäter Kirchen und Hotels in Sri Lanka angegriffen. Die Regierung machte einheimische Islamisten verantwortlich. Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) reklamierte die Taten für sich.

 

"Südländer" fordern faire Verteilung von Flüchtlingen

Die Länder im Süden Europas haben zu einer gerechteren Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU aufgerufen. Es müsse eine effektive Umsetzung des Prinzips der Solidarität und der fairen Lastenteilung unter den Mitgliedstaaten sichergestellt werden, erklärten die Staats- und Regierungschefs aus Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern und Malta nach ihrem Treffen in Maltas Hauptstadt Valletta. Sie verlangten in ihrer Abschlusserklärung auch weitere Maßnahmen im Kampf gegen Schlepper.

 

Türkei hebt Ausreiseverbot für Adil Demirci auf

Der wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte Kölner Sozialarbeiter Adil Demirci darf nach rund 14 Monaten Untersuchungshaft und Ausreisesperre die Türkei verlassen. Das bestätigte sein Anwalt der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings muss Demirci eine Kaution von rund 3000 Euro hinterlegen. Demirci hatte zuvor eine Aufhebung der Ausreisesperre beantragt, nachdem seine Mutter in Deutschland verstorben war. Der Kölner, der die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, war im April 2018 während eines Urlaubs in Istanbul festgenommen worden.

 

Machtwechesl in Moldau vollzogen

Im Machtkampf in der Ex-Sowjetrepublik Moldau hat sich die neue Koalition aus proeuropäischen und moskaufreundlichen Kräften durchgesetzt. Wie Medien in der Hauptstadt Chisinau berichteten, will die Partei des einflussreichen und umstrittenen Oligarchen Vladimir Plahotniuc in die Opposition gehen. In Moldau gab es fast eine Woche lang faktisch zwei Regierungen, da Plahotniuc die neue Koalition nicht anerkannte und selber regieren wollte. Die EU, die USA und Russland hatten sich frühzeitig für das Bündnis ausgesprochen und damit den Druck auf Plahotniuc erhöht.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema