15.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.05.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

15.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:58

Nachrichten von Mittwoch, 15.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Höhere Alarmstufe für US-Truppen im Irak und in Syrien

Im Konflikt mit dem Iran haben die US-Streitkräfte ihre Alarmstufe für ihre im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile erhöht. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Zentralkommando mit. Geheimdienste der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten hätten "glaubwürdige Bedrohungen" ausgemacht. Das US-Militär widersprach damit dem britischen General Chris Ghika. Dieser hatte erklärt, die Bedrohung durch vom Iran unterstützte Kräfte im Irak und in Syrien sei nicht gestiegen. Ghika ist in der von den USA geführten Allianz zur Bekämpfung der Terrormiliz IS stellvertretender Kommandeur.

 

USA und Russland senden in Sotschi versöhnliche Signale

Die USA und Russland hoffen auf eine Verbesserung ihrer angespannten Beziehungen. Bei einem Treffen mit US-Außenminister Mike Pompeo im russischen Sotschi sagte Kremlchef Wladimir Putin, es sei im gegenseitigen Interesse, das Verhältnis beider Länder "wieder vollständig herzustellen". Pompeo erklärte, man werde trotz Differenzen im Dialog bleiben. Zuvor hatte er sich mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow getroffen. Bei dem Besuch standen auch mehrere internationale Konflikte auf der Tagesordnung. Unter anderem verständigten sich Moskau und Washington auf weitere Schritte in Syrien.

 

Deutsche Wirtschaft legt im ersten Quartal um 0,4 Prozent zu

Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresbeginn wieder auf Wachstumskurs: Das Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den letzten drei Monaten des Jahres 2018 hatte die Wirtschaftsleistung stagniert, im dritten Quartal war sie mit minus 0,2 Prozent rückläufig. Positive Impulse für die jüngste Entwicklung kamen vor allem aus dem Inland, etwa durch Investitionen in Bauten und Ausrüstungen, wie die Statistiker weiter mitteilten. Auch die privaten Konsumausgaben hätten kräftig zugelegt.

 

May plant Anfang Juni erneutes Unterhaus-Votum über Brexit-Vertrag

Die britische Premierministerin Theresa May will das Unterhaus in der ersten Juniwoche erneut über den Brexit-Vertrag abstimmen lassen. Das teilte der Regierungssitz Downing Street mit. Dies sei notwendig, um den EU-Austritt noch vor der Sommerpause des Parlaments Ende Juli zu vollziehen. Ursprünglich sollte das Vereinigte Königreich die EU Ende März verlassen. Nach einem von den anderen Mitgliedstaaten gewährten Aufschub kann es aber bis Ende Oktober in der Europäischen Union bleiben. May ist mit ihrem Brexit-Deal bisher drei Mal im Unterhaus gescheitert.

 

Senat von Alabama schränkt Recht auf Abtreibung stark ein

Der US-Bundesstaat Alabama bekommt möglicherweise das strengste Abtreibungsgesetz in den gesamten Vereinigten Staaten. Der Senat verabschiedete eine Neuregelung, wonach Abtreibungen auch nach Vergewaltigung oder Inzest verboten sind. Ärzten, die dennoch einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, drohen demnach lebenslange Haftstrafen. Alabamas republikanische Gouverneurin Kay Ivey muss das Gesetz noch unterzeichnen. Die größte US-Menschenrechtsorganisation, die American Civil Liberties Union, will das neue Gesetz gerichtlich anfechten.

 

Notstand in mehreren bosnischen Städten ausgerufen

Wegen Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle haben mehrere Städte in Bosnien und Herzegowina den Notstand ausgerufen. Vom Hochwasser bedrohte Gebiete werden evakuiert. Der seit Sonntag andauernde Regen verursachte vor allem im Norden des kleinen Balkanlandes Überflutungen. In mehreren Regionen traten nach Behördenangaben Flüsse über die Ufer und überfluteten mehrere hundert Häuser sowie Hunderte Hektar landwirtschaftliche Flächen. Im Mai 2014 waren in Bosnien, Kroatien und Serbien fast zwei Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen. Mehr als 70 Menschen kamen damals ums Leben.

 

Filmfestival in Cannes eröffnet

Im südfranzösischen Cannes sind die 72. Filmfestspiele eröffnet worden. Zum Auftakt wurde die Horrorkomödie "The Dead Don't Die" von US-Regisseur Jim Jarmusch gezeigt. Insgesamt bewerben sich 21 Filme an der Côte d'Azur um die Goldene Palme. Im Wettbewerb sind unter anderem die US-Regisseure Quentin Tarantino mit "Once Upon a Time in Hollywood" und Terrence Malick mit der deutsch-amerikanischen Koproduktion "A Hidden Life". Ein deutscher Filmemacher ist in diesem Jahr nicht vertreten. Der Preis wird in zehn Tagen verliehen.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema