15.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:36

Nachrichten von Montag, 15.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Sozialdemokraten gewinnen knapp bei Parlamentswahl in Finnland

Bei der Parlamentswahl in Finnland sind die Sozialdemokraten mit knappem Vorsprung stärkste Kraft geworden. Die Partei des früheren Gewerkschafters Antti Rinne erzielte 40 von 200 Mandaten. Auf Platz zwei und drei landeten die rechtspopulistische Partei "Die Finnen" und die konservative Nationale Sammlungspartei mit 39 und 38 Sitzen. Die bislang regierende Zentrumspartei von Ministerpräsident Juha Sipilä wurde abgestraft und ist nur noch mit 31 Abgeordneten im Parlament vertreten.

 

Auswärtiges Amt kritisiert Abschaltung von DW-Signal in Venezuela

Nach der Abschaltung des spanischen TV-Kanals der Deutschen Welle in Venezuela hat das Auswärtige Amt die Regierung aufgefordert, das Programm wieder ins Kabelnetz aufzunehmen. Man erwarte, dass diese bedauerliche Entscheidung rasch revidiert werde, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums in Berlin. Die Presse- und Meinungsfreiheit sei ein wichtiges Gut, für das die Bundesregierung konsequent eintrete. Die Deutsche Welle hatte über die Krise in Venezuela unter anderem mit einer täglichen, 15-minütigen TV-Sondersendung in ihrem spanischen Programm berichtet.

 

Haftstrafe für Frau ohne Kopftuch im Iran

Eine Frau ist im Iran zu einem Jahr Haft verurteilt worden, weil sie sich ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit gezeigt hatte. Die 32-jährige Wida Mowahed hatte vor zwei Jahren aus Protest gegen den Kopftuchzwang ihre Kopfbedeckung abgenommen und wurde daraufhin verhaftet. Ob Mowahed wirklich ins Gefängnis muss, ist unklar. Nach Angaben ihres Anwalts könnte sie von einer Staatsamnestie profitieren. Im Iran müssen Mädchen ab neun Jahren in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen.

 

Simbabwe will weißen Farmern Schadenersatz zahlen

Die Regierung in Simbabwe will enteignete Farmer entschädigen. Rund 16 Millionen Euro stünden dafür bereit, erklärte das Landwirtschaftsministerium. Im Jahr 2000 wurden unter dem ehemaligen Staatschef Robert Mugabe mehr als 4000 der rund 4500 weißen Landbesitzer zugunsten schwarzer Bauern enteignet. Mugabe verteidigte die Enteignungen als Korrektur ungerechter Landverteilung infolge der Kolonialzeit. In der Folge brach die Landwirtschaftsproduktion zusammen und das Land wurde von Lebensmittelimporten abhängig.

 

Tote durch Unwetter in den USA

Bei heftigen Stürmen im Süden der Vereinigten Staaten sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Die meisten Opfer wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen oder ertranken in den Sturzfluten. Die Ortschaft Franklin in Texas wurde nach Medienberichten beinahe vollständig durch einen Tornado zerstört. In Hamilton in Mississippi seien Dutzende Häuser dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es. Die Schlechtwetterfront bewegt sich nun auf New York und die Hauptstadt Washington zu.

 

Bundesverfassungsgericht verhandelt über Teilnahme von Behinderten bei Europawahl

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt an diesem Montag über einen Eilantrag, der Behinderten in Vollbetreuung die Teilnahme an der Europawahl ermöglichen soll. Grüne, FDP und Linkspartei stellten ihn gemeinsam im Bundestag. Die Verfassungsrichter erklärten bereits im Januar die entsprechenden Regelungen von betreuten Behinderten im Bundeswahlgesetz für verfassungswidrig. Daraufhin wurden gesetzliche Bestimmungen nachgebessert. Ein inklusives Wahlrecht für die mehr als 80.000 Betroffenen ist erst ab Juli vorgesehen. Grüne, FDP und Linke wollen durchsetzen, dass sie schon an der Europawahl am 26. Mai teilnehmen können.

 

Finale Staffel von Game of Thrones gestartet

Die Fantasy-Saga Game of Thrones ist in ihre achte und finale Staffel gestartet. Zwei Jahre mussten die Fans auf neue Folgen warten. In der Auftaktfolge kehren mehrere Figuren in die fiktive Stadt Winterfell zurück und feiern ihr Wiedersehen. Die preisgekrönte Serie startete in den USA am Sonntagabend. In den verbleibenden fünf Episoden soll es nach Angaben der Macher zur bisher größten TV-Schlacht der Geschichte kommen. Am 20. Mai endet die Saga mit einem rund 80-minütigen Finale.
 

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