14.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 14.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

Italien bleibt im Haushaltsstreit mit der EU stur

Die populistische Regierung in Italien will auch nach Ablauf eines Ultimatums an ihrem umstrittenen Haushaltsplan festhalten. Die EU-Kommission hatte Rom bis Dienstag um Mitternacht Zeit gegeben, die Haushaltspläne zu korrigieren. Die darin vorgesehene Neuverschuldung von 2,4 Prozent im kommenden Jahr ist höher, als es EU-Regeln erlauben. Italien ist nach Griechenland das am höchsten verschuldete Euro-Land gemessen an seiner Schuldenquote. Einen Sparkurs lehnt die Regierung dennoch ab. Sie will das Wachstum unter anderem mit Steuersenkungen und höheren Sozialausgaben ankurbeln.

 

Kabinettssitzung in London zu Brexit-Abkommen

In Großbritannien soll die Regierung an diesem Mittwoch über den Entwurf eines Brexit-Abkommens entscheiden. London hatte am Dienstag einen Durchbruch bei den Verhandlungen über den Austritt aus der EU verkündet. Eine offizielle Bestätigung aus Brüssel gibt es bislang nicht. Allerdings soll es ebenfalls an diesem Mittwoch eine Sondersitzung der Botschafter der 27 verbleibenden EU-Staaten geben. Dies spricht für eine Einigung zwischen der EU und Großbritannien. Die eigentliche Hürde für ein Brexit-Abkommen liegt aber im britischen Parlament. Dort formiert sich parteiübergreifend Widerstand.

 

Deutsche Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2015

Deutschlands Wirtschaft ist im dritten Quartal erstmals seit dreieinhalb Jahren wieder geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt fiel von Juli bis September um 0,2 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Noch im zweiten Quartal hatte Europas größte Volkswirtschaft um 0,5 Prozent zugelegt. Ausschlaggebend für die Flaute dürften Probleme der Autoindustrie bei der Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP gewesen sein, weswegen die Produktion heruntergefahren werden musste. Experten rechnen im laufenden Quartal wieder mit einem Wachstum.

 

Erste Migranten aus Mittelamerika erklimmen Grenzzaun zu USA

Nach ihrer Reise durch Mexiko haben die ersten Migranten aus Mittelamerika die Grenze zu den USA erreicht. Etwa 20 Menschen kletterten auf den Grenzzaun zwischen Tijuana und San Diego, stiegen aber kurz darauf auf der mexikanischen Seite wieder hinab. Beamte des US-Grenzschutzes griffen nicht ein. Die Migranten gehören zur sogenannten Karawane aus rund 5000 Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador, die unter anderem vor der Gewalt in der Region fliehen. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt die Regelungen für Asylverfahren an der südlichen US-Grenze verschärft.

 

Prozess gegen Drogenboss "El Chapo" beginnt mit Paukenschlag

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat der US-Prozess gegen den mexikanischen Drogenboss Joaquín Guzmán, genannt "El Chapo", begonnen. In seinem Eröffnungsplädoyer erklärte dessen Anwalt Jeffrey Lichtman, sein Mandant habe den scheidenden mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto und dessen Vorgänger Felipe Calderón bestochen. Verantwortlich dafür sei der flüchtige Drogenboss Ismael Zambada. Guzmán sei lediglich der "Sündenbock". Der 61-Jährige muss sich in New York unter anderem wegen Drogenschmuggels, Waffenhandels und Geldwäsche verantworten. Ihm droht lebenslange Haft.

 

Zahl der Opfer bei Bränden in Kalifornien steigt abermals

Im US-Bundesstaat Kalifornien gehen die Behörden inzwischen von mindestens 50 Todesopfern in Folge der verheerenden Waldbrände aus. In dem Ort Paradise seien weitere sechs Leichen gefunden worden, sodass allein in Nord-Kalifornien die Zahl der Opfer auf 48 gestiegen sei, sagte der Sheriff von Butte County, Kory Honea. Bereits vor wenigen Tagen waren im Süden des Staates bei Malibu zwei Leichen entdeckt worden. Dutzende weitere Menschen werden noch vermisst. Die Brände, die vorigen Donnerstag ausbrachen, haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser zerstört.

 

Rosa Diamant "Pink Legacy" für Rekordpreis versteigert

In Genf ist ein rosa Diamant für den Rekordpreis von rund 50 Millionen Dollar versteigert worden. Der knapp 19 Karat schwere Edelstein mit dem Namen "Pink Legacy" wurde vom US-Luxusjuwelier Harry Winston erworben, wie das Auktionshaus Christie's mitteilte. Der Stein gehörte lange Zeit der Familie Oppenheimer, die einst den Minen-Konzern De Beers leitete. Den bisherigen Rekord für einen rosa Diamanten hielt der knapp 15 Karat schwere "Pink Promise", der im vorigen Jahr in Hongkong für knapp 32,5 Millionen Dollar versteigert wurde.

 

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