14.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.10.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:58

Nachrichten von Mittwoch, 14.10.2020 – langsam gesprochen als MP3

Erstmals seit April über 5000 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit April mehr als 5000 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Insgesamt wurden 5132 neue Fälle registriert - gut 1000 mehr als am Dienstag. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie laut RKI mindestens 334.585 Menschen mit dem Virus angsteckt. Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der 16 Bundesländer beraten an diesem Mittwoch in Berlin über die angespannte Lage. Sie wollen sich dabei auf einheitlichere Regelungen - etwa beim Beherbergungsverbot - verständigen.

 

EU-Staaten einigen sich auf Corona-Ampel

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich auf gemeinsame Kriterien für Corona-Risikogebiete verständigt. Eine Mehrheit der Europaminister beschloss in Luxemburg die sogenannte Corona-Ampel. Auf einer Karte werden Regionen grün, orange oder rot markiert. Für grüne Gebiete mit wenigen Infektionen sollen künftig keine Einreiseverbote mehr verhängt werden. Gemeinsame Standards für Reisende aus den orange oder rot markierten Regionen sind allerdings nicht vorgesehen. Ebenso wenig gibt es einheitliche Kriterien für Quarantäne- und Testpflichten.  

 

China und Russland neu im UN-Menschenrechtsrat

China, Russland und auch Kuba gehören zu den insgesamt 15 Staaten, die die UN-Vollversammlung in den UN-Menschenrechtsrat gewählt hat. Außerdem wurden Bolivien, Frankreich, Gabun, Malawi, Mexiko, Nepal, Pakistan, der Senegal, die Elfenbeinküste, die Ukraine, Großbritannien und Usbekistan für drei Jahre in das Gremium gewählt. Menschenrechtsorganisationen protestierten gegen die Wahl Russlands, Kubas und Chinas. Notorische Gegner der Menschenrechte dürften dort keine Stimme erhalten. Der Menschenrechtsrat mit 47 Staaten ist das höchste UN-Gremium gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Folter.

 

Juristin Barrett weicht kritischen Fragen aus

Am zweiten Tag ihrer Anhörung im US-Senat blieb die konservative Juristin Amy Coney Barrett dem Justizausschuss Antworten auf Fragen zum Recht auf Schwangerschaftsabbrüche, zu gleichgeschlechtlichen Ehen, der Gesundheitsversorgung oder einer Wahlverschiebung schuldig. Präsident Donald Trumps Kandidatin für den vakanten Richterposten am Supreme Court weigerte sich, ihre Position zu diesen Themen offenzulegen. Wenn sie eine Meinung dazu äußern würde, könne dies Parteien einen Hinweis darauf geben, zu welcher Entscheidung sie in einem konkreten Fall neigen würde, argumentierte Barrett.

 

Minister Müller hält Welt ohne Hungernde für erreichbar

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hält eine Welt ohne Hunger für möglich. Was weltweit fehle, sei der politische Wille, sagte Müller der DW. Neue Studien zeigten, mit jährlich 14 Milliarden Dollar zusätzlich bis 2030 könnten die Industrieländer ihren Anteil an den hierzu notwendigen Investitionen finanzieren. Auch die Entwicklungsländer müssten die Landwirtschaft zu einem Schwerpunkt machen und zusätzliche Investitionen in vergleichbarer Höhe erbringen, um die Ernährung der Menschheit zu sichern, so Müller auf einer virtuellen Konferenz in Berlin zum Thema Ernährungssicherheit.

 

Deutschland spielt gegen die Schweiz unentschieden

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das Nations-League-Heimspiel gegen die Schweiz nicht gewinnen können. Drei Tage nach dem Erfolg in der Ukraine kam das Team von Bundestrainer Joachim Löw über ein 3:3 nicht hinaus. Timo Werner, Kai Havertz und Serge Gnabry trafen für Deutschland. Toni Kroos war bei dem Geisterspiel in Köln ohne Zuschauer zum 100. Mal für die Nationalelf im Einsatz.

 

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