14.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.10.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 14.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

Regierende PiS-Partei triumphiert bei Wahl in Polen

In Polen zeichnet sich ein deutlicher Wahlsieg der regierenden national-konservativen Partei PiS ab. Nach Auszählung der Ergebnisse in rund 40 Prozent der Wahllokale kommt die Partei von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auf 49,3 Prozent der Stimmen. Die linksliberale Koalition um die Bürgerplattform (PO) erreicht danach mit 22,3 Prozent den zweiten Platz, wie die Behörden mitteilten. Abgeschlagen auf den Plätzen landen kleinere Parteien, darunter der Links-Block Lewica mit 10,9 Prozent. Die PiS hatte in dem von scharfen Tönen geprägten Wahlkampf stark auf die nationale Karte gesetzt.

 

Nahles scheidet aus Bundestag aus

Die frühere Partei- und Fraktionschefin der SPD, Andrea Nahles, legt jetzt auch ihr Bundestagsmandat nieder. Das schrieb sie an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, wie Nahles der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zum 1. November werde Nahles den Bundestag verlassen, bestätigte die SPD-Fraktion. Danach will sich die 49-Jährige beruflich neu orientieren. Sie hatte dem Bundestag seit 1998 angehört. Nahles war nach dem Desaster der SPD bei der Europawahl stark unter Druck geraten und hatte schließlich alle Spitzenämter niedergelegt.

 

Bericht: Bundesregierung verzichtet bei 5G-Ausbau auf Huawei-Verbot

Die Bundesregierung wird den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei offenbar nicht vom Aufbau des deutschen 5G-Netzes ausschließen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf den Entwurf der Bundesnetzagentur zu den Sicherheitsanforderungen. Eine zunächst geplante Klausel, die Huawei den Marktzugang versperren würde, fehle. Bundeskanzlerin Angela Merkel fürchte ein Zerwürfnis mit China, hieß es demnach in Regierungskreisen. Insbesondere die USA werfen Huawei eine zu große Nähe zu Chinas Regierung vor und warnen vor Spionage, ohne allerdings Beweise für eine solche Gefahr zu liefern.

 

Hunter Biden gibt Vorstandsposten in China auf

Hunter Biden, der Sohn des früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden, ist von seinem Vorstandsposten in China zurückgetreten. Nachdem er monatelang zu Korruptionsvorwürfen geschwiegen hatte, teilte Biden nun mit, dass er aus dem Vorstand des chinesischen Unternehmens ausscheide. Außerdem gab er das Versprechen ab, nicht für ausländische Unternehmen zu arbeiten, sollte sein Vater 2020 zum Präsidenten gewählt werden. Joe Biden gilt als der aussichtsreichste Herausforderer von US-Präsident Donald Trump. Dieser wirft ihm wegen der Geschäfte Hunter Bidens in der Ukraine und in China Korruption vor.

 

Syrische Armee unterstützt Kurden in Nordsyrien

Als Reaktion auf den türkischen Einmarsch in Nordsyrien schickt das Regime in Damaskus eigene Truppen in die Region. Der Schritt folgt auf eine Vereinbarung mit den Kurdenmilizen, gegen die Ankara vergangene Woche die Militäroffensive gestartet hatte. Die syrische Armee werde der "türkischen Aggression auf syrischem Boden entgegentreten", berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana. Die Verhandlungen zwischen Damaskus und den Kurden sollen mit russischer Beteiligung geführt worden sein. Ob Russland die syrischen Truppen unterstützen wird, blieb zunächst unklar.

 

Kais Saied gewinnt Präsidentschaftswahl in Tunesien

Bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Tunesien sehen die Nachwahlbefragungen einen deutlichen Sieger. Laut zwei getrennten Umfragen kommt der parteilose konservative Verfassungsrechtler Kais Saied auf mehr als 70 Prozent der Stimmen. Der 61-Jährige war gegen den bis vor kurzem inhaftierten Medienunternehmer Nabil Karoui angetreten. Saied erklärte, er wolle ein neues Tunesien bauen. Das Land hatte nach dem Arabischen Frühling vor acht Jahren zwar tiefgreifende demokratische Reformen eingeleitet. Tunesien kämpft aber mit wirtschaftlichen Problemen und hoher Arbeitslosigkeit.

 

DFB-Elf bleibt mit 3:0 in Estland auf EM-Kurs

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft darf nach einem Arbeitssieg in Estland weiter auf den Gruppensieg in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2020 hoffen. Das Team gewann in Tallinn trotz langer Unterzahl mit 3 zu 0 und bleibt in der Gruppe C punktgleich mit den Niederlanden. Erst zwei abgefälschte Schüsse von Ilkay Gündogan brachten Deutschland in der zweiten Hälfte den Sieg. Der eingewechselte Timo Werner erzielte den dritten Treffer. Emre Can hatte bereits in der 14. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen.

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