14.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.09.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

14.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:30

Nachrichten von Samstag, 14.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Hongkonger Aktivist Wong ersucht USA um Hilfe

Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat an die USA appelliert, jede Handelsvereinbarung mit China mit einer "Menschenrechtsklausel" zu verknüpfen. Die Lage in Hongkong müsse in die Handelsgespräche einbezogen werden, da der Stadt Notstandsgesetze drohten, die "dem Kriegsrecht ähnlich" seien, sagte Wong der Nachrichtenagentur AFP in den USA. Die US-Regierung lehnt es bislang ab, im Rahmen der Handelsgespräche über die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong zu sprechen. Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Mittwoch, dafür sei das Außenministerium zuständig, nicht das Handelsministerium.

 

Ex-Premier Cameron sieht Chancen für zweites Brexit-Referendum

Der ehemalige britische Premierminister David Cameron hält ein zweites Brexit-Referendum für möglich. In einem Interview mit der "Times" kritisierte der Ex-Premier das Vorgehen des aktuellen Regierungschefs Boris Johnson. Er unterstütze weder die von Johnson auferlegte Zwangspause des Parlaments noch den Fraktions-Rauswurf von 21 Tory-Abgeordneten, die gegen die Regierung gestimmt hatten. Auch ein EU-Austritt ohne Abkommen sei keine gute Idee, so Cameron. Cameron war nach dem Brexit-Votum der Briten im Jahr 2016 zurückgetreten.

 

Deutschland macht Zusage an Italien zu Flüchtlingsaufnahme

Die Bundesregierung will künftig jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufnehmen. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer, man lasse niemanden ertrinken. Nach Seehofers Angaben übernahm Deutschland schon bisher rund 25 Prozent der aus Seenot geretteten Migranten von Italien. Der Innenminister sagte, es müsse ein Ende haben, dass bei jedem einlaufenden Rettungsschiff die Flüchtlinge einzeln über Europa verteilt würden. Es sei "höchste Zeit", sich von dem "quälenden Prozedere" zu verabschieden.

 

Guterres lässt Bombardements auf syrische Krankenhäuser untersuchen

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat eine interne Kommission zur Untersuchung von Bombardements auf Krankenhäuser im Bürgerkriegsland Syrien eingesetzt. Das Gremium solle Informationen für den UN-Generalsekretär zusammenstellen. Es handele sich weder um strafrechtliche Ermittlungen noch würden die Ergebnisse des internen Ausschusses veröffentlicht. Alle Beteiligten seien zur vollen Zusammenarbeit mit der Kommission aufgerufen, die am 30. September ihre Arbeit aufnehme, so ein UN-Sprecher. Geleitet wird die Kommission von dem nigerianischen General Chikadibia Obiakor.

 

WHO: Fünf Tote pro Minute durch falsche medizinische Behandlung

Jedes Jahr kommen Millionen Menschen bei medizinischen Behandlungen zu Schaden. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, wegen fehlerhafter Therapien stürben weltweit pro Minute fünf Menschen. In den rund 150 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen sind es nach Schätzungen jährlich 2,6 Millionen Todesfälle. Bei ambulanten Behandlungen erlitten weltweit 40 Prozent der Patienten Schäden, beispielsweise durch falsche Medikamente oder eine Infektion während der Therapie. Im Krankenhaus seien es zehn Prozent, so die WHO.

 

Whistleblower Edward Snowden hofft auf Asyl in der EU

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat die Hoffnung, in Deutschland oder einem anderen EU-Land politisches Asyl zu erhalten. Das sagte er dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Zugleich warnte er vor einem Aufstieg des Autoritarismus. Der 36-Jährige sagte, Politiker wie US-Präsident Donald Trump und Großbritanniens Regierungschef Boris Johnson oder die Wahlerfolge der AfD in Deutschland dürften nicht als eine nur vorübergehende Abweichung von der politischen Norm betrachtet werden. Snowden lebt seit 2013 seit seinen Enthüllungen über den US-Geheimdienst NSA im russischen Exil.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema