14.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 14.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Entscheidung über Zukunft von Verfassungsschutz-Präsident Maaßen vertagt

Die große Koalition in Berlin steht wegen des Streits um Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen vor der Zerreißprobe. Zwei Monate nach der letzten Koalitionskrise spitzt sich die Lage wegen Maaßens umstrittener Äußerungen zu den Übergriffen auf Ausländer in Chemnitz und Zweifeln an seiner Haltung zur AfD zu. Die SPD-Spitze fordert seine Entlassung. Nach einem Spitzentreffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit SPD-Chefin Andrea Nahles und CSU-Chef Horst Seehofer wurde eine Entscheidung auf Dienstag vertagt. Als ein Grund gilt, dass am Samstag ein CSU-Parteitag in München stattfindet.

 

Ein Toter nach Serie von Gasexplosionen nahe Boston

In der Nähe von Boston im US-Bundesstaat Massachusetts sind nach einer Serie von Gasexplosionen Dutzende Häuser in Brand geraten. Zehntausende Menschen wurden aus ihren Wohnungen beordert. Ein Mann kam ums Leben, mindestens zehn Menschen wurden verletzt, wie der Sender CNN berichtete. Rettungskräfte seien zu 70 Häusern gerufen worden, in denen es Brände, Explosionen oder Gasgeruch gegeben habe, teilte die Polizei des Bundesstaates auf Twitter mit. Die Probleme sind offenbar auf das Netz des Versorgers Columbia Gas zurückzuführen. Laut Polizei wurden mittlerweile alle Brände gelöscht.

 

Israel stoppt Hilfsprogramm für verletzte Syrer

Die israelischen Streitkräfte beenden ihr Hilfsprogramm "Gute Nachbarschaft" für verletzte und geflüchtete Syrer. Grund dafür sei die Rückkehr der Truppen des syrischen Regimes in die Grenzregion zu Israel, teilte das Militär mit. Seit 2013 seien rund 4900 verletzte Syrer in israelischen Kliniken behandelt worden, darunter 1300 Kinder. Dazu kamen 7000 Behandlungen in einem Feldlazarett im Grenzgebiet. Die syrische Armee hatte Anfang des Sommers die meisten Rebellengebiete im Süden zurückerobert. Israel versorgte auch Zehntausende Flüchtlinge in Grenznähe, etwa mit 350.000 Tonnen Kleidung.

 

Erste Ausläufer von Hurrikan "Florence" treffen Ostküste der USA

Mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde hat Hurrikan "Florence" noch vor seinem eigentlichen Auftreffen die US-Ostküste heimgesucht. Flüsse traten über die Ufer, in etlichen Haushalten fiel der Strom aus. Die Situation werde sich in den nächsten Stunden und Tagen drastisch verschlechtern, sagten Meteorologen voraus. Die Behörden rechnen damit, dass insgesamt fünf Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen sein könnten. Weil "Florence" sich extrem langsam bewegt, könnte sich das Zentrum des Sturms lange über der Küstenregion halten.

 

Tausende demonstrieren in Essen gegen rechte Hetze

In Essen haben sich am Donnerstagabend Tausende Menschen an einer Kundgebung gegen rechte Hetze und Ausländerfeindlichkeit beteiligt. Unter dem Motto "#wirsindmehr - Aufstehen gegen rechte Hetze" zogen sie durch die Innenstadt der Ruhrgebietsstadt. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf mehrere Tausend. Der Veranstalter, das Bündnis "Essen stellt sich quer" sprach von "mindestens 5000". Die Kundgebung wurde unter anderem von den Kirchen, der Arbeiterwohlfahrt und dem Deutschen Gewerkschaftsbund unterstützt. Anlass waren die fremdenfeindlichen Aufmärsche in Chemnitz Ende August.

 

Schweinepest-Fälle in Belgien alarmieren Nachbarstaaten

Nur 60 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze sind in Belgien zwei Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) festgestellt worden. Nach Angaben des Bundesagrarministeriums wurde die Seuche bei toten Wildschweinen im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Belgien nachgewiesen. Damit ist die Krankheit auch in Westeuropa angekommen. Betroffen von ASP sind bereits acht osteuropäische Staaten sowie Russland. Bisher gibt es noch keinen Fall in Deutschland. Agrarministerin Julia Klöckner sagte, sie nehme die Lage ernst. Ihr französischer Kollege Stéphane Travert fordert einen Aktionsplan.

 

VW stellt Produktion des Käfer-Nachfolgers Beetle weltweit ein

Die Produktion des Beetle, des Nachfolge-Autos des legendären VW Käfer, wird eingestellt. Das letzte Fahrzeug soll im Juli 2019 im mexikanischen Werk Puebla vom Band laufen. Das teilte die Amerika-Sektion von Volkswagen mit. Bis dahin sollen in den USA noch zwei letzte Modelle auf den Markt kommen. Der "New Beetle" war Ende der 90er Jahre entstanden und seine Form erinnerte an den Käfer, das legendäre Volksfahrzeug der westdeutschen Nachkriegsjahrzehnte. 2011 folgte eine zweite "Beetle"-Generation. Der originale Käfer wird seit 2003 nicht mehr gebaut.

 

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