14.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:35

Nachrichten von Mittwoch, 14.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

China verbietet zwei US-Marineschiffen Einfahrt in Hongkongs Hafen

Die chinesische Regierung hat zwei US-Marineschiffen untersagt, in den Hafen von Hongkong zu fahren. Nach Angaben der US-Pazifikflotte wollte ein Docklandungsschiff am Samstag einen Zwischenstopp in der chinesischen Sonderverwaltungszone einlegen, der Kreuzer sollte dort im September einlaufen. China macht zunehmend dem Westen Vorwürfe, dass er die seit zehn Wochen andauernden Proteste gegen die Peking-treue Regierung in Hongkong fördere. Am Montag und Dienstag legten Regierungsgegner den Hongkonger Flughafen lahm. Hunderte Flüge wurden gestrichen.

 

Pakistan will Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats wegen Kaschmir

Pakistan hat die Vereinten Nationen um eine Sondersitzung des Sicherheitsrats wegen des Konflikts um die Autonomie der indischen Region Kaschmir gebeten. Der Entzug des Autonomiestatus für das Gebiet durch Indien berge eine Gefahr für den Weltfrieden, begründete der pakistanische Außenminister Shah Mehmood Qureshi die Eingabe. Man wolle keinen Konflikt provozieren. Aber falls Indien erneut Gewalt anwenden wolle, müsse Pakistan mit all seinen Möglichkeiten reagieren, sagte Qureshi. Der UN-Sicherheitsrat könnte das Thema noch in dieser Woche behandeln, hieß es in Diplomatenkreisen.

 

Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,1 Prozent geschrumpft

Handelskonflikte und eine schwächere Weltkonjunktur haben die exportabhängige deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt fiel von April bis Juni um 0,1 Prozent zum Vorquartal. Das teilte das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mit. Zum Jahresauftakt war die größte Volkswirtschaft Europas noch um 0,4 Prozent gewachsen. Schrumpft die Wirtschaft im laufenden Sommerquartal erneut, sprechen Experten von einer "technischen Rezession". Zwei Minus-Quartale in Folge gab es zuletzt um den Jahreswechsel 2012/13.

 

Die US-Medienunternehmen Viacom und CBS fusionieren

Die US-Firmen Viacom und CBS schließen sich zu einem großen Medienunternehmen zusammen. Es entsteht ein auf die Produktion von Kinofilmen und Serien sowie diverser Kabelfernsehangebote fokussierter Konzern. Den Marktwert der neuen ViacomCBS Inc. taxieren Analysten auf 30 Milliarden Dollar. Die Fusion soll über einen Aktientausch vollzogen werden. Zu Viacom gehören unter anderem das Studio Paramount Pictures und die Fernsehsender MTV, Nickelodeon, BET und Comedy Central. CBS besitzt ebenfalls zahlreiche TV-Sender, den Verlag Simon & Schuster und das Bezahlfernsehen Showtime.

 

Proteste gegen Trumps neue Kohlepolitik

22 US-Bundesstaaten und sieben Städte haben Klage gegen die US-Regierung eingereicht. Sie protestieren damit gegen eine geplante Aufweichung von Klimaauflagen für Kohlekraftwerke. Die Klage richtet sich konkret gegen das Vorhaben von Präsident Donald Trump, die Regelung seines Vorgängers Barack Obama durch eine neue Regelung zu ersetzen. Diese trägt den Titel "Affordable Clean Energy" – bezahlbare saubere Energie. Bundesstaaaten können demnach Klimaschutzvorgaben für Kohlekraftwerke selbst festlegen. Umweltschützer befürchten eine Zunahme klimaschädlicher Treibhausgasemissionen in den USA.

 

Auch Facebook hat abgehört und abtippen lassen

Das Netzwerk Facebook hat offenbar Aufnahmen aus seinem Chatdienst Messenger anhören und abtippen lassen. Facebook räumte dem Informationsdienst Bloomberg gegenüber ein, davon seien Nutzer betroffen gewesen, die die Transkriptions-Funktion für Sprachunterhaltungen eingeschaltet hätten. Mitarbeiter hätten überprüfen sollen, ob die Software die gesprochenen Sätze korrekt verstanden habe. Die Nachrichten seien anonymisiert worden. Inzwischen sei das Vorgehen gestoppt worden. In den vergangenen Wochen waren auch Amazon, Apple und Google in die Kritik geraten, weil sie Mitschnitte auswerten ließen.

 

US-Justizminister versetzt Gefängnisdirektor nach Epstein-Tod

US-Justizminister William Barr zieht aus dem Tod des US-Unternehmers Jeffrey Epstein in einer New Yorker Gefängniszelle Konsequenzen. Der Direktor der Haftanstalt werde während der laufenden Untersuchungen versetzt. Zudem seien die beiden Wachen, die mit der Aufsicht Epsteins in dessen Todesnacht betraut waren, beurlaubt worden, teilte eine Sprecherin des Ministeriums mit. US-Justizminister Barr hatte zuvor "schwere Unregelmäßigkeiten" in der Haftanstalt beklagt und eine gründliche Untersuchung des Falles angekündigt.

 

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