14.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.04.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:48

Nachrichten von Dienstag, 14.04.2020 – langsam gesprochen als MP3

Macron verlängert Corona-Ausgangssperre in Frankreich

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie wird Frankreich die Ausgangssperre bis zum 11. Mai verlängern. Das gab Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache bekannt. Er begründete seine Entscheidung unter anderem mit überlasteten Krankenhäusern. Mitte Mai sollten dann Schulen und Kindergärten schrittweise wieder öffnen, Restaurants, Cafés oder Hotels aber vorerst geschlossen bleiben. Frankreich ist von der Pandemie hart getroffen. Knapp 15.000 Menschen starben bislang in Zusammenhang mit dem Erreger SARS-CoV-2. Die landesweiten Ausgangsbeschränkungen gelten bereits seit dem 17. März.

 

US-Einreisestopp für Europäer bleibt vorerst bestehen

Der Einreisestopp der USA für Ausländer aus Europa bleibt vorerst bestehen. Italien und Spanien gehe es in der Corona-Krise noch immer nicht gut und Frankreich habe gerade erst Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verlängert, sagte US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Erst wenn es den Ländern besser gehe, wolle man den Einreisestopp "sehr schnell" beenden. Bei der Ankündigung des Einreisestopps Mitte März hatte Trump gesagt, dass die Regelung auf 30 Tage begrenzt sei. Vor zwei Wochen kündigte er bereits an, dass die Maßnahme länger gelten solle.

 

IWF verkündet Schuldenerleichterung für 25 Entwicklungsländer

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angesichts der Corona-Krise sofortige Schuldenerleichterungen für 25 Entwicklungsstaaten verkündet. Der IWF teilte mit, er gewähre armen Staaten für einen Zeitraum von sechs Monaten Notkredite, um sie im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu unterstützen. Der IWF-Vorstand bewilligte die Kredite für eine Reihe afrikanischer Staaten sowie für Afghanistan, Nepal, Haiti und den Jemen. Das Geld kommt aus einem 2015 für den Katastrophenfall geschaffenen Fonds, der insgesamt 500 Millionen Dollar umfasst.

 

Türkisches Parlament billigt Freilassung zehntausender Gefangener

Das türkische Parlament hat einen Gesetzentwurf zur Freilassung zehntausender Strafgefangener wegen der Coronavirus-Pandemie gebilligt. Das von der Regierung eingebrachte Gesetz sieht die Entlassung von rund 90.000 Insassen aus überfüllten Gefängnissen vor. Ein Teil von ihnen soll vorzeitig freikommen, ein anderer Teil unter Hausarrest gestellt werden. Ausgenommen sind Gefangene, die nach den Antiterrorgesetzen der Türkei angeklagt sind, wie Journalisten und politische Häftlinge. Kurz zuvor hatte die Justiz den Tod von drei Gefängnisinsassen infolge einer COVID-19-Erkrankung bekanntgegeben.

 

Schulterschluss bei den US-Demokraten

Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden kann im Rennen um den Einzug ins Weiße Haus auf die Unterstützung seines demokratischen Parteikollegen Bernie Sanders zählen. Sanders hatte vergangene Woche im Vorwahlkampf aufgegeben und damit den Weg für Biden freigemacht, sich allerdings bisher nicht offiziell hinter ihn gestellt. Jetzt erklärte der vor allem bei jungen linken Parteimitgliedern beliebte Senator, er unterstütze Bidens Kandidatur, damit Präsident Donald Trump bei der Wahl im November geschlagen werden könne. Trump sei "der gefährlichste Präsident in der jüngeren Geschichte" der USA.

 

Frist für Regierungsbildung in Israel verlängert

Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat die Frist zur Regierungsbildung für den Oppositionskandidaten Benny Gantz um 48 Stunden verlängert. Wie das Präsidialbüro mitteilte, stimmte Rivlin der Verlängerung unter der Voraussetzung zu, dass Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß und der rechtskonservative, geschäftsführende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sehr nahe an einer Einigung sind. Die beiden Politiker gaben nach einem nächtlichen Treffen eine gemeinsame Erklärung ab, in der es heißt, sie hätten bei der Bildung einer nationalen Notstandsregierung "erhebliche Fortschritte" gemacht.

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