14.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.03.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:52

Nachrichten von Donnerstag, 14.03.2019 – langsam gesprochen als MP3

May will erneut über Brexit-Vertrag abstimmen lassen

Nach dem Votum des britischen Unterhauses gegen ein ungeregeltes Ausscheiden aus der EU will Regierungschefin Theresa May die Abgeordneten ein drittes Mal über das Brexit-Abkommen abstimmen lassen. Einen entsprechenden Antrag werde die Premierministerin dem Parlament am Donnerstag vorlegen, teilte die Regierung mit. Sollte das Abkommen erneut abgelehnt werden, will May bei der EU eine Verschiebung des Brexit über den 30. Juni hinaus beantragen. Dies hätte die Beteiligung Großbritanniens an der Europawahl im Mai zur Folge, hieß es in dem Antrag. Dies sei nicht wünschenswert, sagte May.

 

US-Senat will Militärhilfe für Saudi-Arabien beenden

Der US-Senat hat Präsident Donald Trump aufgefordert, die Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien bei Militäroperationen im Jemen zu beenden. Die USA sollen ihre militärische Unterstützung für die von Riad geführte Koalition einstellen, heißt es in einer parteiübergreifenden Resolution. 54 Senatoren stimmten für den Text, darunter auch sieben Abgeordnete aus Trumps republikanischer Partei. 46 Senatoren votierten dagegen. Die noch ausstehende Zustimmung des Repräsentantenhauses gilt als wahrscheinlich. Allerdings kann Trump selbst bei einer Zustimmung beider Kammern sein Veto gegen die Resolution einlegen.

 

Beto O'Rourke will US-Präsident werden

Der US-Demokrat Beto O'Rourke will für seine Partei bei der Präsidentschaftswahl 2020 antreten. Dies bestätigte der 46-Jährige gegenüber seinem Heimatsender KTSM. Der ehemalige Kongress-Abgeordnete für die texanische Grenzstadt El Paso schließt sich damit einer wachsenden Zahl von Kandidaten für seine Partei an. Beto O'Rourke gilt als Hoffnungsträger der Demokraten. Im November verlor er das Senatsrennen im konservativen US-Bundestaat Texas nur knapp.

 

Boeing empfiehlt weltweites Startverbot für 737 Max

Nach neuen Hinweisen zum Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien hat der US-Flugzeugbauer ein weltweites Startverbot für alle Flugzeuge seiner 737-Max-Reihe empfohlen. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte Boeing. Man habe weiterhin volles Vertrauen in die Sicherheit der 737 Max. Kurz zuvor hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA ein Flugverbot für Maschinen dieses Typs ausgesprochen. Die US-Behörde folgte damit dem Beispiel europäischer und vieler asiatischer Staaten sowie Kanadas. Die FAA begründete ihre Entscheidung mit "neuen Beweisen" an der Unfallstelle sowie neuen Satellitendaten.

 

Regierung in Venezuela: Stromversorgung im Land wiederhergestellt

Nach einem fast einwöchigen Stromausfall in Venezuela soll die Energieversorgung in dem südamerikanischen Land wieder vollständig hergestellt sein. Das gab Informationsminister Jorge Rodríguez bekannt. Es gebe nur noch Probleme in zwei Ortschaften nahe der Hauptstadt Caracas, so Rodríguez. Die Regierung macht einen von den USA und der Opposition geplanten Cyberangriff für den Kollaps der Energieversorgung verantwortlich. Die Regierungsgegner sehen die Ursachen für den Blackout dagegen in Missmanagement und mangelnder Wartung der Anlagen in dem ehemals reichen Ölstaat.

 

Frauen verdienen weiter gut ein Fünftel weniger als Männer

Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor ein Fünftel weniger als Männer. Sie erhielten im vergangenen Jahr im Mittel 17,09 Euro brutto je Stunde und damit 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, die 21,60 Euro verdienten. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Rund drei Viertel des Unterschiedes gingen auf strukturelle Gründe zurück, hieß es. So ergreifen Frauen oft Berufe mit niedrigeren Gehältern. Zudem arbeiten sie seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit. Bei vergleichbaren Tätigkeiten liegt der Rückstand älteren Zahlen zufolge bei sechs Prozent.

 

Bayern München scheitert im Champions-League-Achtelfinale

Der FC Bayern München ist im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga unterlag dem FC Liverpool im Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 1:3. Das Hinspiel zwischen dem Premier-League-Team unter der Leitung des deutschen Trainers Jürgen Klopp und den Münchnern war 0:0 ausgegangen. Erstmals seit 2006 ist damit kein deutscher Club mehr im Viertelfinale der Champions League vertreten. Zum zwölften Mal in Serie steht dort der FC Barcelona. Der spanische Meister besiegte Olympique Lyon im Achtefinal-Rückspiel im eigenen Stadion deutlich mit 5:1.

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