14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 14.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Zahl der Virusfälle in China steigt weiter stark an - fast 65.000

Nach der neuen Einstufung der Coronavirus-Fälle in China ist die Zahl der bestätigten Ansteckungen erneut stark gestiegen. Allein in der Provinz Hubei kamen innerhalb eines Tages rund 4800 Infektionen hinzu. Damit steigt die Zahl der Infizierten landesweit auf fast 65.000. Da DNA-Tests häufig die Infektion nicht erfassen, werden jetzt auch die Fälle mitgerechnet, bei denen eine Lungenentzündung, Fieber, Atemprobleme und andere typische Symptome nachweisbar sind.

 

Deutsche Wirtschaft stagniert zum Jahresende 2019

Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. In den letzten drei Monaten 2019 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Gesamtjahr legte das Bruttoinlandsprodukt - wie schon vor einem Monat angenommen - um 0,6 Prozent zu. Das war deutlich weniger als jeweils in den beiden Vorjahren. Ähnlich schwach wie 2019 war das Wachstum zuletzt 2013. Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Plus von 1,1 Prozent.

 

Syrisches Parlament stuft Massaker an Armeniern als Völkermord ein

Das syrische Parlament hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs als Völkermord anerkannt. In einer Resolution kritisierten die Abgeordneten "alle Versuche, dieses Verbrechen zu leugnen und die historischen Fakten zu verfälschen". Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Während des Ersten Weltkrieges hatte das Osmanische Reich Armenier systematisch verfolgt und unter anderem auf Todesmärsche geschickt. Historiker sprechen von Hunderttausenden bis zu 1,5 Millionen Opfern. Die Türkei bedauert die Massaker, bestreitet aber einen Völkermord.

 

US-Justizminister wehrt sich gegen Trump-Tweets

US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump in einem Fernseh-Interview aufgefordert, sich nicht weiterhin mit seinen Tweets in laufende Strafverfahren einzumischen. Trumps öffentliche Kommentare und Tweets machten es ihm unmöglich, seine Arbeit zu tun, so Barr. Zuletzt hatte der US-Präsident das vorgeschlagene Strafmaß für seinen langjährigen Vertrauten Roger Stone über Twitter scharf kritisiert. Stone war von einem Geschworenengericht in Washington unter anderem für schuldig befunden worden, die Ermittlungen des Kongresses in der Russland-Affäre behindert zu haben.

 

Amazon erzielt Gerichtserfolg in Streit um milliardenschweren Pentagon-Auftrag

Im Streit um die Vergabe eines milliardenschweren Auftrags des US-Verteidigungsministeriums hat der Onlineriese Amazon einen juristischen Erfolg erzielt. Eine Bundesrichterin ordnete an, den an den Softwarekonzern Microsoft vergebenen Auftrag vorübergehend auf Eis zu legen. Amazon wirft US-Präsident Donald Trump vor, sich unrechtmäßig in den Vergabeprozess eingemischt zu haben. Der zehn Milliarden Dollar schwere Auftrag war im vergangenen Oktober überraschend an Microsoft gegangen, obwohl Amazon als Favorit gegolten hatte.

 

Steinmeier eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz

In München beginnt an diesem Freitag die 56. Sicherheitskonferenz. Das Treffen in der bayerischen Landeshauptstadt wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Zu der bis Sonntag dauernden Konferenz werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet, darunter 40 Staats- und Regierungschefs sowie etwa hundert Außen- beziehungsweise Verteidigungsminister. Bereits am Freitagvormittag ist am Rande der Tagung ein Treffen der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) geplant.

 

Nach Streit um Polanski: Führung von César-Akademie tritt zurück

Vor dem Hintergrund eines Streits um Filmregisseur Roman Polanski hat die Führung der Akademie für den französischen Filmpreis César ihren Rücktritt angekündigt. Polanskis Film "J'accuse" wurde mehrfach für den begehrten Filmpreis nominiert. Schon im November war es bei einer Premiere des Streifens in Paris zu Protesten gekommen. Nach neuen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den polnisch-französischen Regisseur blockierten mehrere Frauen den Zugang zu einem Kino.

 

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