14.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.01.2022
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:42

Nachrichten von Freitag, 14.01.2022 – langsam gesprochen als MP3

Australien annuliert Djokovics Visum

Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke hat das Visum des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic in einer persönlichen Entscheidung für ungültig erklärt. Dies sei gut begründet und "im öffentlichen Interesse", teilte der Minister mit. Eine Teilnahme des Weltranglisten-Ersten an den am Montag beginnenden Australian Open ist damit noch nicht ausgeschlossen, weil der 34-Jährige möglicherweise weitere Rechtsmittel einlegen kann. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat.

 

Wieder neuer Höchstwert an Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat erneut einen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut meldete 92.223 Fälle, rund zehntausend mehr als am Vortag und fast 36.000 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 470,6 von 427,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 286 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

 

Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland noch rückläufig

In Deutschland liegen trotz der Höchstwerte bei den Neuinfektionen immer weniger Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters ist die Zahl erstmals seit Mitte November wieder unter die 3000er-Marke gefallen. Auf dem Höhepunkt der vierten Welle im Dezember vorigen Jahres waren es mehr als 5000. Experten sehen aber noch keinen Grund zur Entwarnung, weil die Auswirkungen der Omikron-Variante noch nicht absehbar seien. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, macht die hochansteckende Virusvariante mittlerweile fast 75 Prozent aller in Deutschland registrierten Corona-Infektionen aus.

 

Oberstes US-Gericht stoppt geplante Impfpflicht für Unternehmen

Der Supreme Court der USA hat die von Präsident Joe Biden geplante Impfpflicht für Angestellte größerer Unternehmen gestoppt. Zur Begründung sagten die Richter, die nicht vom Parlament, sondern auf administrativem Weg erlassene Regelung überschreite wahrscheinlich die Kompetenz der zuständigen Behörde. Nach den Plänen der Regierung hätten rund 80 Millionen Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern sich impfen oder regelmäßig testen lassen müssen. Damit sollte die Impfquote von knapp 63 Prozent erhöht werden. Die Impfpflicht für medizinisches Personal hat das Gericht dagegen für rechtens erklärt.

 

Anführer der "Oath Keepers" wegen Erstürmung des US-Kapitols angeklagt

Gut ein Jahr nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch Anhänger des ehemaligen Präsidenten Donald Trump ist der Anführer der rechtsextremistischen Miliz "Oath Keepers" festgenommen worden. Wie das US-Justizministerium mitteilte, wird dem 56-Jährigen sowie zehn weiteren Männern "aufrührerische Verschwörung mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen" vorgeworfen. Dieses Delikt kann mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft werden. Insgesamt sind in den USA derzeit mehr als 700 Verfahren wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar vorigen Jahres anhängig.

 

Tschechiens neue Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

Nach einer knapp 23-stündigen Debatte im tschechischen Parlament hat die neue Regierung eine entscheidende Vertrauensabstimmung gewonnen. Das liberalkonservative Kabinett unter Ministerpräsident Petr Fiala erhielt die Zustimmung von 106 Parlamentariern, 87 stimmten mit Nein. Die Verfassung sieht vor, dass jede neue Regierung innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung die Vertrauensfrage stellen muss. Tschechien übernimmt in der zweiten Jahreshälfte von Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft.

 

Spiderman-Szene ist teuerste Comic-Seite aller Zeiten

Eine Seite aus einem Spiderman-Comic-Heft von 1984 ist für mehr als 3,3 Millionen US-Dollar (umgerechnet knapp 2,9 Millionen Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas mitteilte, ist die versteigerte Seite 25 aus dem Heft "Marvel Comics' Secret Wars No. 8" damit die teuerste Einzelseite eines Comic-Hefts aller Zeiten. In der Szene wird gezeigt, wie Spiderman zu seinem charakteristischen schwarzen Ganzkörperanzug kommt. Kurz zuvor hatte bei derselben Veranstaltung eines der wenigen noch erhaltenen Erstlingshefte der Superman-Reihe aus dem Jahr 1938 für 3,18 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt.

 

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