13.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:24

Nachrichten von Samstag, 13.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Saudi-Arabien beteuert Unschuld im Fall Khashoggi

Saudi-Arabien hat jegliche Mitschuld am Verschwinden des Regimekritikers Jamal Khashoggi bestritten. Berichte, wonach man den eigenen Staatsbürger habe ermorden lassen, seien vollkommen haltlos, hieß es aus dem saudischen Innenministerium. Man begrüße die gemeinsamen Ermittlungen mit der Türkei in dem Fall. Von Khashoggi fehlt seit einem Besuch im Konsulat seines Landes in Istanbul vor anderthalb Wochen jede Spur. Türkische Ermittler gehen davon aus, dass der Journalist von saudi-arabischen Agenten ermordet wurde. Dies sollen auch Ton- und Videoaufnahmen belegen.

 

US-Pastor Brunson auf dem Weg in die USA

Der nach zwei Jahren aus türkischer Untersuchungshaft freigelassene US-Pastor Andrew Brunson hat das Land verlassen. Brunson wurde von einem Militärflugzeug zum US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland geflogen. Von dort aus werde er in die USA weiterfliegen, sagte sein türkischer Anwalt. Dort will Präsident Donald Trump den Pastor im Weißen Haus empfangen. Die Türkei hatte Brunson wegen Spionage und Terrorvorwürfen festgehalten. Der Fall hatte die Beziehungen mit den USA stark belastet.

 

Deutsche Banken fordern Ende der Negativzinsen

Der Bundesverband deutscher Banken hat die Europäische Zentralbank zu einem Ende der Negativzinsen aufgefordert. Die Phase mache Probleme, sagte Bankenverbandspräsident Hans-Walter Peters am Rande der Jahrestagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds auf der indonesischen Insel Bali. Europäische Banken müssten jährlich rund 7,5 Milliarden Euro an Strafzinsen an die EZB entrichten, während die US-Notenbank diese zu keiner Zeit erhoben habe. EZB-Präsident Mario Draghi stellte aber kein Ende der lockeren Geldpolitik in der Eurozone in Aussicht. Die Inflationsziele seien noch nicht erreicht.

 

Kanada stockt Zahlungen an Palästinenser-Hilfswerk auf

Nach dem Zahlungsstopp der USA an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) springt Kanada in die Bresche. Die Regierung kündigte an, über zwei Jahre umgerechnet rund 33 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Die USA, zuvor der größte Geldgeber, hatten Ende August entschieden, alle Zahlungen an das Hilfswerk einzustellen. Allein im vergangenen Jahr zahlte Washington umgerechnet mehr als 302 Millionen Euro. Das UNRWA kümmert sich um rund fünf Millionen Flüchtlinge, die nach der Staatsgründung Israels 1948 vertrieben wurden oder geflohen sind.

 

Vermutlich acht tote Bergsteiger im Himalaya

Nach einem Schneesturm sind vermutlich acht Bergsteiger in Nepal ums Leben gekommen. Sie befanden sich in einem Lager am Berg Gurja in Westnepal, der 7193 Meter hoch ist. Das berichtete die Polizei. Den Angaben zufolge zerstörte das Unwetter das Camp. Ein Hubschrauberpilot sah später acht über den Berg verstreute Körper. Zu dem Bergsteigerteam gehörten fünf Südkoreaner und drei Nepalesen. Die Wetterbedingungen erschwerten die weitere Suche.

 

Zahl der Todesopfer durch Hurrikan "Michael" steigt weiter

Die Zahl der Toten durch Hurrikan "Michael" in den USA ist auf mindestens 16 gestiegen. Die Behörden rechnen noch mit weiteren Opfern. Der Wirbelsturm der zweithöchsten Kategorie 4 war am Mittwoch im Nordwesten Floridas auf Land getroffen. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, Bäume entwurzelt und Stromleitungen umgerissen. US-Präsident Donald Trump kündigte via Twitter an, er wolle zu Beginn der kommenden Woche Florida und Georgia besuchen. Man kümmere sich um alle Gebiete und Staaten, die der Hurrikan heimgesucht habe, versprach Trump.

 

Großdemonstration in Berlin

In Berlin werden an diesem Samstag Zehntausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu einer Demonstration für eine offene und solidarische Gesellschaft erwartet. Unter dem Motto "unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung" hat ein Bündnis von Verbänden, Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen und Parteien dazu aufgerufen, gegen Rassismus, Ausgrenzung, den Rechtsruck in der Gesellschaft und Einschnitte ins Sozialsystem zu protestieren. Außenminister Heiko Maas betonte, die Mehrheit in Deutschland stehe für Toleranz und Weltoffenheit. Neuer Nationalismus löse kein einziges Problem.

 

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