13.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 13.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Türkische Zentralbank verspricht Finanzstabilität

Angesichts des freien Falls der türkischen Lira hat die Zentralbank des Landes zugesichert, alle notwendigen Maßnahmen zur Wahrung der Finanzstabilität zu ergreifen. Die Zentralbank werde Marktlage und Preisentwicklung "genau beobachten" und die türkischen Banken mit den nötigen liquiden Mitteln versorgen, erklärte das Institut. Im Streit mit der Regierung in Ankara um die Freilassung des in der Türkei festgehaltenen US-Pastors Andrew Brunson trat heute der von den USA verdoppelte Strafzoll auf Stahl in Kraft. Der Werkstoff aus der Türkei wird nun mit Abgaben in Höhe von 50 Prozent belegt.

 

Nord- und Südkorea verabreden neues Gipfeltreffen

Im September wollen sich der südkoreanische Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un abermals persönlich treffen. Das bestätigte das Wiedervereinigungsministerium in Seoul. Hochrangige Vertreter beider Seiten hatten zuvor im Grenzort Panmunjom über die weitere Annäherung beider Staaten beraten. Moon und Kim waren erstmals im April zu einem historischen Gipfel zusammengekommen.

 

Ein Jahr nach Charlottesville: Hunderte stellen sich Rechtsextremen entgegen

Zu einer von Rechtsradikalen organisierten Kundgebung in der US-Hauptstadt Washington haben sich nur etwa 20 Teilnehmer eingefunden. Sie trafen auf massiven Protest Hunderter Gegendemonstranten. Diese skandierten "Schämt Euch" und "Geht nach Hause, Nazis". Vor einem Jahr war am Rande des Aufmarsches von Rechten in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia eine Frau getötet worden, als ein Neonazi sein Auto in die Menge steuerte. Der Vorfall hatte für Schlagzeilen gesorgt - auch, weil Präsident Donald Trump in der Folge das Verhalten von Rechtsextremisten und Gegendemonstranten gleichgesetzt hatte.

 

Einreisesperre für Sami A. verhängt

Der juristische Streit um die Abschiebung des Islamisten Sami. A. nimmt eine neue Wendung. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise in Nordrhein-Westfalen, dass gegen den Tunesier eine Wiedereinreisesperre verhängt worden sei. Der Ex-Leibwächter des langjährigen Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden war im Juli in sein Heimatland ausgeflogen worden, trotz eines richterlichen Abschiebeverbots aufgrund einer möglichen Foltergefahr. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen fordert, den Tunesier zurückzuholen. Dagegen geht die Stadt Bochum gerichtlich vor.

 

Weitere Proteste in Rumänien

In Rumänien sind am Sonntagabend wieder Tausende Bürger auf die Straße gegangen und haben den Rücktritt der aus ihrer Sicht korrupten sozialliberalen Regierung gefordert. Die Proteste endeten ohne Zwischenfälle. Im Gegensatz zu den Tagen davor waren deutlich weniger Polizisten präsent. Im Streit um Rumäniens Justizreform forderte EU-Justizkommissarin Vera Jourova die Regierung in Bukarest auf, die viel kritisierten Pläne zu überdenken. Die Gesetzentwürfe gefährdeten die Unabhängigkeit der Richter und beschnitten die Kompetenzen der Staatsanwälte.

 

Zweite Runde der Präsidentschaftswahl in Mali

Trotz des verstärkten Einsatzes von Sicherheitskräften ist es bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in Mali zu Gewalt gekommen. Angreifer stürmten nach übereinstimmenden Angaben ein Wahllokal im Norden des Landes und erschossen den dortigen Wahlleiter. Beobachtern zufolge blieben mehr als hundert Wahllokale aus Sicherheitsgründen geschlossen. Zuvor vereitelten die Behörden des westafrikanischen Landes nach eigenen Angaben Anschläge in der Hauptstadt Bamako. Als Favorit in der Stichwahl galt Amtsinhaber Ibrahim Boubacar Keita. Gegen ihn trat der frühere Finanzminister und heutige Oppositionsführer Soumaila Cissé an.

 

Gold und Bronze für Deutschland

Leichtathletin Gesa Felicitas Krause hat bei der Europameisterschaft in Berlin ihren Titel über 3000 Meter Hindernis erfolgreich verteidigt. Sie verwies in 9 Minuten und 19,80 Sekunden Fabienne Schlumpf aus der Schweiz und Europas Jahresschnellste Karoline Bjerkeli Grövdal aus Norwegen auf die Plätze zwei und drei. Die deutsche 4 mal 100 Meter Staffel der Frauen hat am Abschlusstag der Leichtathletik-EM die Bronzemedaille gewonnen. Gina Lückenkemper, Lisa-Marie Kwayie, Tatjana Pinto und Rebekka Haase kamen in 42,23 Sekunden hinter den Teams aus Großbritannien und den Niederlanden ins Ziel.

 

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