13.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 13.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump will weitere Soldaten nach Polen schicken

US-Präsident Donald Trump erwägt, 2000 zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Die Soldaten könnten aus Deutschland oder von anderen Orten nach Polen verlegt werden, sagte Trump nach einem Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda in Washington. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Polen wolle auf eigene Kosten eine Basis für rund 1000 amerikanische Soldaten errichten. Laut Duda sind derzeit rund 4500 US-Soldaten in Polen stationiert. Nach der Annexion der ukrainischen Krim durch Russland wirbt Polen verstärkt für die Einrichtung einer ständigen US-Militärbasis.

 

Türkei kauft russisches Raketensystem S-400 - Lieferung im Juli

Ungeachtet amerikanischer Warnungen hat die Türkei das russische Raketenabwehrsystem S-400 gekauft. Die Raketen sollten im Juli geliefert werden, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan in Ankara. Die USA hatten wegen des Rüstungsgeschäfts die Ausbildung türkischer Piloten am Kampfjet F-35 gestoppt. Zuvor war bereits die Lieferung von Ausrüstung für die F-35 ausgesetzt worden. Die USA befürchten, Moskau könnte über das S-400-System Informationen zu NATO-Jets gewinnen. Erdogan sagte, er wolle im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump die drohenden US-Sanktionen noch abwenden.

 

Russischer Oppositionsführer Nawalny wieder freigelassen

Nach seiner Festnahme bei einem Protestmarsch in Moskau haben die Behörden den russischen Oppositionsführer Alexej Nawalny wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei der nicht genehmigten Demonstration waren neben Nawalny mehr als 400 Menschen festgenommen worden, darunter mehrere Journalisten. Polizisten schlugen auf Demonstranten ein. Der Marsch war ursprünglich als Solidaritätsaktion für den regierungskritischen Journalisten Iwan Golunow geplant. Er war wegen angeblichen Drogenhandels inhaftiert und unter Hausarrest gestellt worden, ehe das Verfahren überraschend eingestellt wurde und er frei kam.

 

Israel greift nach Raketenbeschuss Ziel im Gazastreifen an

Israelische Kampfflugzeuge haben nach Angaben der Armee eine "unterirdische Terroreinrichtung" der radikal-islamischen Hamas im südlichen Gazastreifen angegriffen. Zuvor sei eine Rakete aus dem Küstengebiet nach Israel abgefeuert worden, teilte die Armee mit. Die Rakete sei von der Raketenabwehr abgefangen worden. Anfang Mai war es zum schlimmsten Gewaltausbruch vom Gazastreifen aus seit fünf Jahren gekommen. Militante Palästinenser hatten rund 700 Raketen auf Israel abgefeuert, Israels Armee griff daraufhin Ziele im Gazastreifen an. Vier Israelis und 25 Palästinenser wurden getötet.

 

UNHCR fordert Dringlichkeitssitzung zu Mittelamerika-Flüchtlingen

Wegen der steigenden Zahl der Flüchtlinge aus Mittelamerika hat das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) eine regionale Dringlichkeitssitzung gefordert. Seit Jahresbeginn seien fast 600.000 Asylbewerber aus den Ländern Mittelamerikas über Mexiko an die Südgrenze der USA gelangt, teilte das UNHCR mit. Mexiko habe seinerseits einen Anstieg der Asylanträge um 196 Prozent gemeldet. Die Situation könne kein Land alleine bewältigen, heißt es in der Mitteilung. Seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump sorgt die Fluchtbewegung in Richtung USA für Streit zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko.

 

Ehe für alle in Ecuador

In einer historischen Entscheidung hat Ecuadors Verfassungsgericht die Homo-Ehe gebilligt. Mit einer Mehrheit von fünf der neun Richter erklärte das Gericht eine Eheschließung zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts für rechtmäßig. Das Verfassungsgericht gab damit den Klagen von zwei schwulen Paaren statt. Es begründete seinen Beschluss mit der Gleichberechtigung aller Menschen und dem Diskriminierungsverbot. Bei LGBTI-Aktivisten löste das Urteil Jubel aus.

 

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