13.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.05.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:17

Nachrichten von Donnerstag, 13.05.2021 – langsam gesprochen als MP3

Biden betont Recht Israels auf Selbstverteidigung

Angesichts der Gewalteskalation im Nahen Osten hat US-Präsident Joe Biden mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert. Nach dem Gespräch erklärte Biden, er hoffe, dass der Konflikt bald ende. Zugleich betonte der US-Präsident, Israel habe das Recht, sich zu verteidigen, wenn tausende Raketen auf sein Territorium niedergingen. Die USA schickten einen Spitzendiplomaten in die Region, der mit Vertretern Israels und der Palästinenser sprechen soll. Die radikalislamische Hamas feuert seit Tagen Raketen auf Israel ab. Die israelische Armee reagiert mit massiven Luftangriffen im Gazastreifen.

 

Maas fordert besseren Schutz von Synagogen

Bundesaußenminister Heiko Maas hat zu einem besseren Schutz jüdischer Gotteshäuser in Deutschland aufgerufen. Für Angriffe auf Synagogen dürfe es keine Toleranz geben, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich appellierte Maas an die Bürger, nicht zu akzeptieren, dass Juden in der Bundesrepublik für Ereignisse im Nahen Osten verantwortlich gemacht würden. Zuletzt waren vor Synagogen in Nordrhein-Westfalen israelische Flaggen verbrannt worden. Hintergrund war der eskalierende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

 

EU fordert striktere Einreisesperre für Menschen aus Indien

Wegen der dramatischen Corona-Lage in Indien fordert die EU-Kommission noch striktere Beschränkungen für Reisende aus dem südasiatischen Land. Die Brüsseler Behörde appellierte an alle 27 EU-Mitgliedsstaaten, damit die Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Virusvariante zu bremsen. Nur noch Menschen mit zwingendem Reisegrund sollen dem Vorstoß zufolge in die EU gelassen werden. Auch EU-Bürger und in den Mitgliedsländern ansässige Menschen sollen weiter einreisen dürfen, allerdings unter verschärften Test- und Quarantänepflichten.

 

Dreitägige Waffenruhe in Afghanistan

In Afghanistan hat in der Nacht zu Donnerstag eine dreitägige Waffenruhe begonnen. Während der Eid-Feiertage zum Ende des Fastenmonats Ramadan sollen die Waffen schweigen. Die militant-islamistischen Taliban hatten die Feuerpause Ende vergangener Woche angekündigt. Sie hatten mit Beginn des offiziellen Abzugs der US- und NATO-Truppen am 1. Mai Offensiven in mehreren Provinzen gestartet. Die Sicherheitskräfte versuchten, diese Angriffe abzuwehren, was teils auch gelang. Allerdings fielen zwei Bezirke an die Islamisten.

 

Start des Ökumenischen Kirchentags

Mit einem Eröffnungsgottesdienst beginnt an diesem Donnerstag in Frankfurt am Main der Ökumenische Kirchentag. Es ist der dritte gemeinsame Kirchentag von Katholiken und Protestanten in Deutschland. Ziel ist eine Annäherung der beiden christlichen Konfessionen. Wegen der Corona-Pandemie findet das Treffen hauptsächlich digital statt. Bis zum Sonntag stehen mehr als 100 Veranstaltungen auf dem Programm. Ihre Teilnahme zugesagt haben auch mehrere prominente Politiker, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

IOC: "Große Mehrheit" der Olympia-Teilnehmer wird geimpft sein

Das Internationale Olympische Komitee rechnet für die Sommerspiele in Tokio mit einer hohen Impfquote bei den Teilnehmern. Eine große Mehrheit im Athletendorf werde geimpft sein, sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Dies schließe neben den Sportlerinnen und Sportlern auch die Trainer und Betreuer ein, die während der Spiele im olympischen Dorf wohnen würden. Adams bekräftigte, die Spiele in Japan "können und werden stattfinden". Sie sollen am 23. Juli eröffnet werden.

 

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