13.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.04.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.04.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 13.04.2018 – langsam gesprochen als MP3

Weißes Haus: Trump hat noch keine Entscheidung zu Syrien gefällt:

US-Präsident Donald Trump und die britische Premierministerin Theresa May wollen keine weiteren Chemiewaffeneinsätze in Syrien dulden. Sie seien sich bei ihrem Telefonat einig gewesen, dass hierzu eine internationale Antwort notwendig sei, teilte Mays Büro mit. Das US-Präsidialamt hatte zuvor erklärt, über einen möglichen Militärschlag in Syrien sei noch nicht entschieden worden. Trump hatte zuvor einen baldigen Beschluss über einen solchen Einsatz angekündigt. Anders als Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine deutsche Beteiligung an einem möglichen militärischen Vergeltungsschlag für den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der Stadt Duma ausgeschlossen. Experten der Chemiewaffenorganisation OPCW sind unterwegs nach Syrien, um die Vorwürfe zu überprüfen.

 

Künftiger US-Außenminister Pompeo für schärferen Kurs:

Der designierte US-Außenminister Mike Pompeo hat im Falle seiner Bestätigung einen Neuanfang im außenpolitischen Kurs seines Landes angekündigt. Bei einer Senats-Anhörung in Washington sagte der bisherige CIA-Direktor, er wolle Änderungen am Atomabkommen mit dem Iran voranbringen und einen schärferen Kurs gegenüber Russland einschlagen. Weitere Sanktionen gegen Moskau schloss er nicht aus. Pompeo löst Außenminister Rex Tillerson ab, der vor einem Monat von Präsident Donald Trump wegen unterschiedlicher politischer Auffassungen entlassen worden war.

 

Comey vergleicht Trump mit Mafia-Boss:

Der ehemalige FBI-Chef James Comey rechnet in einem Buch mit US-Präsident Donald Trump ab. "Dieser Präsident ist skrupellos und nicht an die Wahrheit und institutionelle Werte gebunden", zitiert die "New York Times" den Verfasser. Treffen mit Trump hätten ihn an seine "frühere Karriere als Strafverfolger gegen die Mafia" erinnert, schreibt Comey laut US-Medienberichten weiter. Das Buch "A higher Loyalty: Truth, Lies and Leadership", soll am Dienstag in den Handel kommen. Trump hatte Comey im Mai vorigen Jahres gefeuert und den Rauswurf unter anderem mit den FBI-Ermittlungen zur Russland-Affäre begründet.

 

Polen modifiziert umstrittene Justizreform:

Der Streit mit der EU um die Justizreform in Polen hat die Verantwortlichen in Warschau veranlasst, Änderungen vorzunehmen. Das von der nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) dominierte Parlament in Warschau stimmte veränderten Regelungen für den Nationalen Justizrat zu. So soll der Einfluss des Justizministers auf das Gremium beschnitten werden. Die Opposition und der Oberste Gerichtshof sprechen von reiner Kosmetik, da die meisten Mitglieder des Justizrates der PiS nahestehen. Als Reaktion auf die Justizreformen leitete die EU im Dezember ein Strafverfahren gegen Polen wegen möglicher Verletzung demokratischer Grundwerte ein.

 

Herbert Diess wird neuer VW-Vorstandschef:

Nun ist es offiziell. Volkswagen hat einen neuen Chef: Der Aufsichtsrat ernannte den bisherigen VW-Markenchef Herbert Diess zum neuen Vorstandschef des Unternehmens. Der 59-Jährige soll den Konzernumbau bei VW weiter vorantreiben, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt. Diess hatte in seiner Zeit als VW-Markenchef die Effizienz beim weltgrößten Autobauer verbessert. Diesen Posten wird Diess zusätzlich behalten. Sein Vorgänger Matthias Müller sei im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig mit sofortiger Wirkung als Vorstandsvorsitzender ausgeschieden, teilte VW mit.

 

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