12.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:31

Nachrichten von Dienstag, 12.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Israel tötet Anführer des Islamischen Dschihad

Israels Armee und der Inlandsgeheimdienst Schin Bet haben in einer gezielten Aktion einen Anführer des Islamischen Dschihad im Gazastreifen getötet. Bei dem Raketenangriff starben Baha Abu Al Ata und dessen Frau. Der militante Palästinenser habe Terroranschläge auf Israelis vorbereitet, teilte die Armee mit. Sie attackierte zudem Ziele in Damaskus, um Aktivisten des Islamischen Dschihad zu treffen. Dabei starben nach syrischen Agenturmeldungen acht Menschen. Als Reaktion auf die Angriffe feuerten Palästinenser im Gazastreifen zahlreiche Raketen auf Israel ab. Auch in Tel Aviv heulten die Sirenen.

 

Boliviens Ex-Präsident auf dem Weg ins Exil in Mexiko

Nach seinem Rücktritt ist der bolivianische Ex-Präsident Evo Morales eigenen Angaben zufolge ins Exil nach Mexiko aufgebrochen. "Es schmerzt mich, das Land aus politischen Gründen zu verlassen, aber ich werde mich immer kümmern", schrieb er auf Twitter. Zuvor hatte Mexiko erklärt, Morales aus humanitären Gründen Asyl zu gewähren. Das Leben des ehemaligen Staatschefs sei in Bolivien in Gefahr, sagte Außenminister Marcelo Ebrard. Morales war am Sonntag nach dreiwöchigen Protesten gegen seine Wiederwahl zurückgetreten.

 

Merkel und Conte stimmen ihre Migrationspolitik ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Ministerpräsident Guiseppe Conte haben eine engere europäische Kooperation bei der Verteilung aus dem Mittelmeer geretteter Flüchtlinge angemahnt. "Es bleibt noch viel zu tun, um zu einer fairen Aufgabenteilung in ganz Europa zu kommen", sagte Merkel während eines Besuchs in Rom. Es brauche mehr willige Staaten, die sich an einer Verteilung von Flüchtlingen beteiligen. Ziel müsse es weiter sein, "dass dies alle EU-Staaten tun", erklärte Conte. Als langfristige Strategie verwiesen beide auf die Bekämpfung von Fluchtursachen.

 

Europäer setzen Iran unter Druck

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die EU haben den Iran aufgefordert, sich wieder an die Auflagen des internationalen Atomabkommens von 2015 zu halten. Die Außenminister der drei Länder sowie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung "extrem beunruhigt" über die Wiederaufnahme der Urananreicherung in der Anlage Fordo. Deshalb würden auch Mechanismen in Erwägung gezogen, die zur Wiedereinführung von Sanktionen führen könnten. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte zuvor Angaben Teherans zur Urananreicherung in Fordo bestätigt.

 

Hunderte Schulen in Australien wegen Buschfeuern geschlossen

Angesichts verheerender Buschbrände in Australien sind am Dienstag mehr als 600 Schulen in Sydney und Teilen des Bundesstaats New South Wales geschlossen geblieben. Dies hatte die Bildungsbehörde beschlossen, um die Vorbereitungen der Feuerwehren auf die vorrückenden Brände zu unterstützen. Bereits am Montag war in dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat der Notstand ausgerufen worden. Mindestens drei Menschen sind seit vergangener Woche bei dutzenden Buschfeuern im Osten des Landes ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben ist eine Fläche von rund 10.000 Quadratkilometern betroffen.

 

Hilfswerke schlagen wegen Lungenentzündung bei Kindern Alarm

Im Kampf gegen Lungenentzündung bei Kindern fordert ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen mehr Impfstoffe und bezahlbare Antibiotika. Obwohl es sich um eine vermeidbare Krankheit handele, seien 2018 weltweit mehr als 800.000 Kinder unter fünf Jahren an einer Lungenentzündung gestorben, heißt es in einer Mitteilung des UN-Kinderhilfswerks UNICEF und fünf weiterer Organisationen. Damit sei die Erkrankung für Kleinkinder tödlicher als Malaria oder Durchfall. Den Hilfswerken zufolge erhält jedes dritte an Lungenentzündung erkrankte Kind keine ausreichende medizinische Versorgung.

 

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