12.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.10.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

12.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:43

Nachrichten von Samstag, 12.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA wollen Türkei sanktionieren

Die USA bereiten wegen des türkischen Einmarschs in Nordsyrien harte Sanktionen gegen die Türkei vor. US-Finanzminister Steven Mnuchin warnte, die USA könnten die türkische Wirtschaft stilllegen. Unterdessen gerieten nach Angaben des Verteidigungsministeriums US-Truppen nahe der nordsyrischen Grenzstadt Kobane erstmals unter türkischen Artillerie-Beschuss. Verletzt wurde niemand. Washington warf Ankara vor, die Türkei wisse, dass sich dort US-Soldaten aufhielten. Die am Mittwoch begonnene Offensive der Türkei in Syrien hat das Ziel, die Kurdenmiliz YPG von der Grenze zu vertreiben.

 

Wirbelsturm "Hagibis" bedroht Japan

Erste Ausläufer des außergewöhnlich starken Taifuns "Hagibis" haben in Japan erste Schäden angerichtet. In der Provinz Chiba östlich der Hauptstadt Tokio kam mindestens ein Mensch ums Leben, als ein Lastwagen umstürzte. In vielen Haushalten fiel der Strom aus, Häuser waren überschwemmt. Tausende Menschen in japanischen Zentralprovinzen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Fluggesellschaften strichen mehr als 1600 Inlandsflüge und rund 260 internationale Verbindungen. Nach Angaben des Wetterdienstes wird der Wirbelsturm am Samstagabend (Ortszeit) auf Land treffen.

 

Seehofer prüft Verbot von sechs rechtsextremen Gruppierungen

Das Bundesinnenministerium prüft nach Angaben von Ressortchef Horst Seehofer Verbote von sechs rechtsextremen Gruppierungen. "Wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, werden wir auch handeln", sagte der Minister im ZDF. Die Bedrohungslage durch rechten Terror bezeichnete Seehofer erneut als äußerst hoch. Dies bedeute, ebenso wie beim islamistischen Terror, dass mit einem Anschlag jederzeit gerechnet werden müsse. Seehofer reagiert damit auf den rechtsextremistisch motivierten Anschlag auf eine Synagoge in Halle am Mittwoch, bei dem zwei Menschen getötet wurden.

 

Demonstranten in Ecuador lehnen Dialog ab

Bei neuen Protestmärschen gegen die Erhöhung der Spritpreise in Ecuador ist es zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Eine Kundgebung unter Führung der Konföderation Indigener Völker wurde in der Nähe des Parlaments in Quito von Sicherheitskräften mit Tränengas beschossen. Staatschef Lenín Moreno rief in einer Fernsehansprache die indigenen Völker zum direkten Dialog auf. Dies lehnten deren Anführer ab. Die Demonstrationen richten sich gegen die Streichung von Subventionen, die die Treibstoffpreise niedrig hielten. Bei den Protesten sind bereits vier Menschen ums Leben gekommen.

 

Interims-Heimatschutzminister McAleenan tritt zurück

Der Interims-Heimatschutzminister der USA, Kevin McAleenan, tritt zurück. Das teilte US-Präsident Donald Trump auf Twitter mit. Er werde kommende Woche einen Nachfolger benennen, schrieb Trump. Es gebe "viele wundervolle Kandidaten". McAleenan wolle mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und in den "Privatsektor" wechseln. Der damalige Chef der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP war im April als Nachfolger von US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen nominiert worden. McAleenan habe einen "herausragenden Job" gemacht, sagte Trump mit Verweis auf den Rückgang illegaler Grenzübertritte.

 

100.000 Menschen müssen wegen Waldbränden in Kalifornien ihre Häuser verlassen

In dem Bundesstaat Kalifornien an der US-Westküste halten zwei Waldbrände rund um die Metropole Los Angeles die Menschen in Atem. Die Behörden forderten 100.000 Anwohner auf, vorsorglich ihre Häuser zu verlassen, nachdem sich eines der Feuer explosionsartig ausgebreitet hatte. Dutzende Wohnhäuser wurden bereits zerstört. Insgesamt sind rund 1200 Feuerwehrleute im Einsatz. Das Feuer hatte sich - angefacht durch die berüchtigten Santa-Ana-Winde und die sehr trockene Luft - in der Nacht zum Freitag auf mehr als die doppelte Größe ausgebreitet.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema