12.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:37

Nachrichten von Donnerstag, 12.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Britische Regierungspapiere warnen vor No-Deal-Brexit

Auf Druck des Parlaments hat die britische Regierung interne Papiere für den Fall eines No-Deal-Brexits veröffentlicht. Demnach könnte es aufgrund langer Wartezeiten am Ärmelkanal zu Lieferengpässen bei Medikamenten kommen. Auch bestimmte Lebensmittel dürften demzufolge knapp werden. Hamsterkäufe könnten die Lage noch verschlimmern, heißt es in den sogenannten "Yellowhammer"-Dokumenten. Vizepremier Michael Gove, zuständig für die No-Deal-Planungen, betonte, das Papier sei lediglich ein Szenario für den schlimmsten Fall und keine Vorhersage der wahrscheinlichen Entwicklung.

 

Trump verschiebt Strafzölle gegen China

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Erhöhung von Zöllen auf chinesische Importe um zwei Wochen aufzuschieben. Die neuen Sätze würden erst ab dem 15. Oktober erhoben, teilte Trump per Twitter mit. Ursprünglich sollten die höheren Strafzölle auf China-Produkte bereits ab dem 1. Oktober gelten. Die Verschiebung sei ein Zeichen des guten Willens, so Trump. Zum einen habe Vize-Ministerpräsident Liu He darum gebeten und zum anderen begehe die Volksrepublik den 70. Jahrestag ihrer Gründung. Vor Trumps Ankündigung hatte China Ausnahmen von Vergeltungszöllen auf US-Importe angekündigt.

 

Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Verschärfung des Asylrechts

Der Oberste Gerichtshof der USA hat eine von Präsident Donald Trump angeordnete Verschärfung des Asylrechts bestätigt. Der Supreme Court hob damit die Entscheidung eines Bundesrichters aus Kalifornien auf, der die Reform zwei Tage zuvor blockiert hatte. Nach den neuen Regeln sollen künftig alle Asylanträge abgelehnt werden, wenn Migranten aus zentralamerikanischen Ländern auf ihrem Weg in die USA nicht zuvor in Mexiko oder in einem anderen Drittland den Flüchtlingsstatus beantragt haben. Menschen- und Bürgerrechtsorganisationen hatten im kalifornischen Oakland gegen die Neuregelung geklagt.

 

Immer noch viele Vermisste nach Hurrikan "Dorian"

Anderthalb Wochen nach dem Wirbelsturm "Dorian" stehen auf den Bahamas immer noch rund 2500 Menschen auf den Vermisstenlisten. Diese müssten nun aber noch mit den Listen über Menschen verglichen werden, die in Notunterkünften untergebracht oder vorübergehend umgesiedelt worden seien, teilte die Katastrophenschutzbehörde der Inselgruppe mit. "Dorian" war am 1. September mit Windstärken von bis zu 300 Stundenkilometern über die Bahamas hinweggefegt. Bisher wurden 50 Tote geborgen. Die Behörden rechnen aber mit vielen weiteren Toten, weil entlegene Regionen noch nicht erreicht werden konnten.

 

Leiter von Flüchtlingslager Moria tritt zurück

Der Leiter des wegen chronischer Überfüllung und unhygienischen Bedingungen in der Kritik stehenden Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos gibt seinen Job auf. Er gehe "erhobenen Hauptes", sagte Yannis Balbakakis der griechischen Nachrichtenagentur ANA. Er habe "unter schwierigen Umständen getan, was getan werden musste" und sei nun "müde". Ende August lebten nach UN-Angaben fast 11.000 Flüchtlinge in Moria, obwohl das Lager eigentlich nur für 3000 Menschen ausgelegt ist. Seit Anfang September kommen fast täglich zahlreiche neue Migranten auf Lesbos an.

 

Großdemonstration für Kataloniens Unabhängigkeit

Am katalanischen Nationalfeiertag "Diada" sind in Barcelona hunderttausende Menschen für die Unabhängigkeit Kataloniens auf die Straße gegangen. Laut Polizei nahmen rund 600.000 Menschen teil, 400.000 weniger als noch vor einem Jahr. Wegen der einseitigen Ausrufung der Unabhängigkeit von Spanien wurden mehrere Mitglieder des ehemaligen Regionalparlaments von den spanischen Behörden inhaftiert und unter anderem wegen Rebellion angeklagt. Im Oktober wird das Urteil im Prozess gegen zwölf Anführer der Unabhängigkeitsbewegung erwartet. Ihnen drohen langjährige Gefängnisstrafen.

 

Theoretisch bewohnbarer Planet entdeckt

Astronomen haben zum ersten Mal Wasserdampf in der Atmosphäre eines Planeten entdeckt, der seine Sonne in der sogenannten bewohnbaren Zone umkreist. Die in der Fachzeitschrift "Nature Astronomy" veröffentlichte Studie könnte ein Meilenstein bei der Suche nach Zeichen von Leben außerhalb unseres Sonnensystems sein. Der Exoplanet K2-18b, der um die Sonne K2-18 kreist, wurde 2015 vom US-Weltraumteleskop Kepler entdeckt. Der Wasserdampf sei nun mit Hilfe des Weltraumteleskops Hubble nachgewiesen worden, sagte die Co-Autorin der veröffentlichten Studie, Giovanna Tinetti.

 

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