12.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.08.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:22

Nachrichten von Mittwoch, 12.08.2020 – langsam gesprochen als MP3

Biden nominiert Harris als "Running Mate"

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat die kalifornische Senatorin Kamala Harris als seine mögliche Vizepräsidentin benannt. Die 55-Jährige ist selbst eine ehemalige Präsidentschaftsbewerberin und frühere Staatsanwältin. Biden hatte bereits Mitte März angekündigt, im Fall eines Wahlsiegs eine Frau zur Vizepräsidentin zu machen. Infolge der landesweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt war der Druck auf Biden gewachsen, eine nicht-weiße Frau auszuwählen.

 

Namibia lehnt Entschädigungsangebot ab

Der namibische Präsident Hage Geingob hat das deutsche Angebot zur Wiedergutmachung von Kolonialverbrechen erneut abgelehnt. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entschädigung in Höhe von zehn Millionen Euro sei "nicht akzeptabel". Seit fünf Jahren wird über eine Vereinbarung verhandelt, die neben einer offiziellen Entschuldigung Deutschlands auch Zusagen für Entwicklungshilfen enthalten soll. Zwischen 1904 und 1908 waren unter der Kolonialherrschaft des Deutschen Reiches in Süd-West-Afrika Zehntausende Angehörige der Volksgruppen Herero und Nama durch deutsche Truppen getötet worden.

 

Erneut mehr COVID-19-Fälle

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist wieder auf das Niveau von Anfang Mai gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden innerhalb eines Tages 1226 neue Ansteckungen gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 9. Mai. Anders als zuvor ist der jetzige Anstieg nicht auf einzelne Brennpunkte zurückzuführen, sondern flächendeckend. Experten fürchten eine solche Entwicklung, weil sie sich nicht mit einigen wenigen harten Maßnahmen eindämmen lässt. Als Anstiegsursache nannte RKI-Präsident Lothar Wieler Nachlässigkeit bei Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Hygiene.

 

Erweiterte Reisewarnung für Spanien

Die Bundesregierung warnt vor Reisen in die spanische Hauptstadt Madrid und ins Baskenland. Beide Regionen sollten aufgrund hoher Infektionszahlen und örtlicher Absperrungen gemieden werden, erklärte das Auswärtige Amt in Berlin. Das Robert-Koch-Institut hat die beiden Regionen als Risikogebiete eingestuft. Das heißt, dass Reisende sich bei ihrer Rückkehr in Quarantäne begeben oder einen Corona-Test machen müssen. Ende August hatte die Bundesregierung bereits für die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra eine Reisewarnung erlassen.

 

Diskussion um neue Facebook-Regeln

Der umstrittene niederländische Nikolaushelfer "Zwarte Piet" darf künftig nicht mehr als Stereotype auf Facebook und Instagram gezeigt werden. Dies geht aus den neuen Hausregeln hervor, mit denen Facebook gegen Rassismus auf seinen Plattformen vorgehen will. Zeichnungen oder Videos von stereotypen Piets mit schwarzer Schminke, dicken Lippen und Kraushaar-Perücke könnten nach entsprechenden Meldungen entfernt werden, hieß es. In den sozialen Netzwerken sprechen Anhänger der Piets von Angriff auf die Meinungsfreiheit, Anti-Rassismusorganisationen loben hingegen das positive Signal.

 

Trauer um Trini Lopez

Der US-Sänger Trini Lopez, der mit dem Kultsong "If I Had a Hammer" berühmt wurde, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Nach Medienberichten erlag er in einer Klinik in Palm Springs den Folgen einer COVID-19-Erkrankung. Als Sohn mexikanischer Einwanderer wuchs Lopez in ärmlichen Verhältnissen in Texas auf. Bei einem Auftritt in einem Nachtclub in Hollywood wurde er von Frank Sinatra entdeckt, der ihn bei seiner Plattenfirma Reprise Records unter Vertrag nahm. Lopez spielte auch in Hollywoodfilmen mit, darunter in Robert Aldrichs Kriegsfilm "Das dreckige Dutzend".

 

Donezk und Sevilla im Europa-League-Halbfinale

Der ukrainische Fußballmeister Schachtjor Donezk und der FC Sevilla aus Spanien haben das Halbfinale des Europa-League-Turniers erreicht. Donezk gewann mit 4:1 gegen den FC Basel. Sevilla setzte sich mit 1:0 gegen die Wolverhampton Wanderers durch. Die Halbfinalpartien sind Donezk gegen Inter Mailand und Sevilla gegen Manchester United.

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