12.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:09

Nachrichten von Freitag, 12.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Venezuela: Gespräche sollen weitergehen

Die venezolanische Regierung und die Opposition haben sich auf regelmäßige Gespräche zur Beilegung der politischen Krise geeinigt. Beide Seiten vereinbarten, eine ständige Arbeitsgruppe einzurichten, wie das in dem Konflikt vermittelnde norwegische Außenministerium mitteilte. Unterhändler von Staatschef Nicolás Maduro und Oppositionsführer Juan Guaidó hatten seit Montag auf der Karibikinsel Barbados verhandelt. Beide liefern sich seit Januar einen erbitterten Machtkampf, allerdings konnte sich bislang keines der Lager in Venezuela endgültig durchsetzen.

 

Spannungen zwischen dem Iran und Großbritannien verschärfen sich

Eine Woche nach dem Stopp des iranischen Supertankers "Grace 1" vor der Küste des britischen Überseegebiets Gibraltar sind der Kapitän und der Erste Offizier in Polizeigewahrsam. Den beiden Besatzungsmitgliedern mit indischem Pass wird vorgeworfen, die europäischen Sanktionen gegen die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verletzt zu haben. Der Zwischenfall hat zu einer ernsten diplomatischen Krise zwischen Großbritannien und dem Iran geführt. Das Mullah-Regime protestierte scharf und warnte, das Festsetzen des Tankers werde nicht ohne Folgen bleiben.

 

Militärführung im Sudan spricht von gescheitertem Putschversuch

Im Sudan ist nach Angaben des regierenden Militärs ein Putschversuch verhindert worden. Verantwortlich dafür seien Mitglieder der Streit- und Sicherheitskräfte, teilte der Leiter des Sicherheitskomitees des militärischen Übergangsrats, Dschamal Omar Ibrahim, mit. Ziel sei es gewesen, die kürzlich erzielte Einigung zwischen der Militärführung und der Opposition über die Bildung einer Übergangsregierung in dem ostafrikanischen Land zu blockieren. Etliche Menschen wurden festgenommen. Der Anführer des Putschversuchs und einige andere Militärs würden noch gesucht, hieß es.

 

Keine Frage nach der Staatsbürgerschaft beim US-Zensus

Nach wochenlangem Streit verzichtet US-Präsident Donald Trump bei der Volkszählung auf eine Frage nach der Nationalität. Trump begründete dies unter anderem mit einem Gerichtsurteil, die Frage beim Zensus 2020 nicht zuzulassen. Kritiker hatten befürchtet, dass Einwanderer lügen oder nicht antworten würden. Die Volkszählung ist in den USA grundlegend für die Zuteilung von Geldern und den Zuschnitt von Wahlbezirken. Die Nationalität wird seit den 1950er Jahren nicht mehr erhoben. Trump kündigte aber an, die Daten auf anderem Weg beschaffen zu wollen, um die Zahl der Einwanderer zu ermitteln.

 

US-Bundesstaat Louisiana wappnet sich für möglichen Hurrikan

Der Tropensturm "Barry" über dem Golf von Mexiko hat Kurs auf die US-Küste genommen und könnte sich zu einem Hurrikan entwickeln. Der Sturm werde voraussichtlich "am späten Freitagabend oder Samstagfrüh Ortszeit" Hurrikanstärke erreichen und auf die Küste von Louisiana treffen, teilten die Behörden mit. In Teilen von New Orleans kam es infolge heftiger Regenfälle bereits zu Überschwemmungen. Die Warnung der Behörden weckt Erinnerungen an den verheerenden Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005.

 

Tennis-Trophäen von Boris Becker zwangsversteigert

Die Zwangsversteigerung von Trophäen und Erinnerungsstücken des deutschen Tennis-Idols Boris Becker hat 765.000 Euro eingebracht. Den höchsten Einzelpreis erzielte eine vom Edel-Juwelier Tiffany hergestellte Replik des US-Open-Pokals von 1989 aus Silber. Mit dem Erlös soll ein Teil der Schulden Beckers beglichen werden. Becker war 2017 von einem Konkursgericht in London wegen offener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. Die Auktion sollte bereits vor einem Jahr stattfinden, doch wurde sie damals auf Veranlassung Beckers zunächst gestoppt.

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