12.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 12.05.2018– langsam gesprochen als MP3

Weißes Haus fordert mehr Druck auf Iran durch Verbündete:

Die US-Regierung hat andere Nationen aufgefordert, den Druck auf den Iran zu erhöhen. Die "rücksichtslosen Taten" der Islamischen Republik bedrohten die regionale Sicherheit im Nahen Osten, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Iranische Revolutionsgarden hätten Israel mit Raketen beschossen, zudem hätten dem Iran nahestehende Gruppen im Jemen eine Rakete in Richtung der saudischen Hauptstadt Riad gelenkt. Das US-Präsidialamt warf den Revolutionsgarden in der Erklärung vor, mit Hilfe von finanziellen Mitteln "destabilisierenden Einfluss im ganzen Nahen Osten" geltend machen zu wollen.

 

US-Botschafter rechnet nicht mit Handelskrieg zwischen USA und EU:

Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, rechnet nicht mit einer drastischen Verschärfung des Zollstreits zwischen den USA und Europa. Es werde keinen Handelskrieg geben, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sein Land erwarte aber Vorschläge der Europäer dazu, wie sich bisherige Zölle abbauen ließen. Grenell erinnerte daran, dass bis zum 1. Juni ein entsprechend überarbeitetes Konzept vorgelegt werden müsse. Die EU wurde vorerst bis dahin von den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen. Derzeit verhandelt sie mit der US-Regierung über eine dauerhafte Lösung.

 

Israel fordert Syrien auf, Iraner aus dem Land zu werfen:

Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat sich gefährlich zugespitzt. Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman rief Syriens Machthaber Baschar al-Assad auf, iranische Kämpfer aus dem Land zu werfen. Die Präsenz der Iraner im Land sorge nur für Probleme, so Lieberman. Die Regierung in Teheran unterstützt in Syrien die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah und die Al-Kuds-Brigaden, die an der Seite der syrischen Armee kämpfen. Israel macht letztere verantwortlich für die Attacke auf die Golanhöhen in der Nacht zum Donnerstag. Teheran wies jede Beteiligung an den Vorfällen zurück.

 

Erste Wahl im Irak seit Sieg über den IS:

Die Iraker wählen erstmals seit dem Sieg über die Terrormiliz "Islamischer Staat" ein neues Parlament. Mehr als 7000 Kandidaten bewerben sich um die 329 Sitze. Eine zentrale Frage ist, ob der von Schiiten regierte Irak näher an den schiitischen Nachbarn Iran rückt. Zwei der drei aussichtsreichsten Spitzenkandidaten haben enge Verbindungen zum Iran: Ex-Ministerpräsident Nuri al-Maliki und Hadi al-Amiri, der mit seiner Miliz zum Sieg gegen den IS beitrug. Wunschkandidat des Westens ist Regierungschef Haider al-Abadi, der den Irak aus dem amerikanisch-iranischen Konflikt heraushalten will.

 

WHO befürchtet größeren Ebola-Ausbruch im Kongo:

Die Weltgesundheitsorganisation bereitet sich in der Demokratischen Republik Kongo auf eine größere Ebola-Epidemie vor. Neun Nachbarländer seien in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden, sagte der stellvertretende WHO-Generaldirektor Peter Salama in Genf. Seit April gibt es 32 vermutete, wahrscheinliche oder bestätigte Fälle, darunter 18 Tote. Man hoffe nun auf eine Genehmigung für einen Impfstoff, der bisher keine Zulassung hat. Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Zwischen 2014 und 2016 kamen in Westafrika rund 11.300 Menschen ums Leben.

 

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