11.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:35

Nachrichten von Donnerstag, 11.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Britische Regierung bestätigt Tanker-Vorfall am Golf

Drei iranische Schiffe haben versucht, die Fahrt des Öltankers "British Heritage" in der Straße von Hormus zu behindern. Ein britischer Regierungssprecher sagte, die britische Fregatte "HMS Montrose" sei eingeschritten und habe verbale Warnungen an die iranischen Boote gerichtet. Diese hätten daraufhin abgedreht. Die iranischen Revolutionsgarden wiesen US-Berichte zurück, wonach fünf Boote der Garden versucht hätten, den Tanker in iranische Gewässer zu bringen. Teheran hatte nach der Beschlagnahme eines iranischen Tankers durch die britischen Behörden in Gibraltar Konsequenzen angekündigt.

 

Drastischer Anstieg deutscher Rüstungsexporte

Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2019 Rüstungsexporte im Wert von 5,3 Milliarden Euro genehmigt und damit schon mehr als im gesamten Vorjahr. In den vergangenen drei Jahren war das Ausfuhrvolumen zurückgegangen und lag 2018 nur noch bei 4,8 Milliarden Euro. In der Rangliste der wichtigsten Empfängerländer deutscher Rüstungsgüter stand Ungarn mit 1,76 Milliarden Euro an Nummer eins mit großem Vorsprung vor Ägypten und Südkorea.

 

USA nehmen Frankreichs Digitalsteuerpläne unter die Lupe

US-Präsident Donald Trump hat eine Prüfung der in Frankreich geplanten Digitalsteuer angeordnet. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer erklärte, sein Land sei "sehr besorgt", dass die Steuer in unfairer Weise auf US-Konzerne abziele. Die französische Nationalversammlung hatte vergangene Woche für die Digitalsteuer gestimmt. Die Steuer betrifft international tätige Internetriesen, die in Europa oft nur sehr geringe Steuern zahlen. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sprach von Steuergerechtigkeit. Betroffen wären unter anderem US-Konzerne wie Google, Amazon und Facebook.

 

Tote bei Unwetter in Griechenland

Bei einem heftigen Unwetter im Norden Griechenlands sind in der Nacht zum Donnerstag mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben wurden zudem mehr als 60 Menschen verletzt. Alle Todesopfer seien Touristen, meldet das Staatsradio (ERT) unter Berufung auf den Zivilschutz und die Polizei. Von dem Unwetter betroffen war vor allem die bei Feriengästen beliebte Halbinsel Chalkidiki.

 

Seeleute im Südchinesischen Meer vermisst

Nach einer Schiffshavarie im Südchinesischen Meer werden mehr als 30 Seeleute vermisst. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Fischerboot gesunken ist, sei "extrem hoch", berichtet das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf den Krisenstab der Regierung der südchinesischen Inselprovinz Hainan. Das Schiff sei auf dem Rückweg von den Spratly-Inseln zur Volksrepublik gewesen, als es in Wind und Wellen plötzlich ein Seenotsignal ausgesendet habe. Danach sei der Kontakt über die Ortung durch das Beidou-Satellitennavigationssystem abgebrochen.

 

Erster Fehlstart einer Vega-Rakete in Kourou

Eine europäische Trägerrakete ist kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana verunglückt. Rund zwei Minuten nach dem Start kam die Vega-Rakete von der geplanten Route ab. Die Gründe für den Fehlschlag sind unklar. Die Rakete hätte den Erdbeobachtungssatelliten FalconEye1 der Vereinigten Arabischen Emirate ins All bringen sollen. Dieser sollte hochauflösende Bilder aufnehmen und zur Erde übertragen. Es ist das erste Mal, dass eine Vega-Mission fehlschlägt. Seit der Inbetriebnahme am Weltraumbahnhof Kourou 2012 gab es 14 erfolgreiche Starts dieser Trägerraketen.

 

Studie: Metropolen droht Erhitzung

Die Metropolen der Welt müssen sich einer Studie zufolge auf eine drastische Erwärmung einstellen. In einer Studie von Wissenschaftlern der ETH Zürich heißt es, in europäischen Metropolen würden die Sommer um 3,5 Grad Celsius wärmer, die Winter um 4,7 Grad. London würde demnach Verhältnisse bekommen wie heute Madrid, das Klima in Paris würde den heute in der australischen Hauptstadt Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.

 

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