11.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.05.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:13

Nachrichten von Montag, 11.05.2020 – langsam gesprochen als MP3

Bericht über gezielte Angriffe auf Kliniken und Schulen in Syrien

Syrische und verbündete russische Truppen haben laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gezielt Krankenhäuser und Schulen in Syrien angegriffen. Zwischen Mai 2019 und Februar 2020 hätten die Streitkräfte im Nordwesten des Bürgerkriegslandes mindestens 18 solcher Angriffe verübt. Der 40 Seiten lange Bericht von Amnesty International stützt sich auf Interviews mit mehr als 70 Menschen, darunter Augenzeugen, Vertriebene, Ärzte, Lehrer, humanitäre Helfer und UN-Mitarbeiter.

 

Britischer Premier Johnson kündigt erste Lockerungen an

In Großbritannien hat Premierminister Boris Johnson erste Lockerungen der Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie angekündigt. Johnson sagte, ab Montag sollten jene Bürger, die nicht von zu Hause aus arbeiten könnten, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Ab Mittwoch dürften Menschen mit Angehörigen aus ihrem Hausstand - so oft sie wollten - wieder im Freien sein, wenn sie sich an die Abstandsregeln hielten. Frühestens am 1. Juni werde die Regierung aber entscheiden, ob auch Geschäfte nach und nach wieder öffnen und Grundschüler zurück in die Schulen könnten.

 

Politiker warnen vor Radikalisierung der Corona-Proteste

Nach bundesweiten Demonstrationen am Wochenende gegen die Corona-Restriktionen haben Vertreter verschiedener Parteien vor einer Vereinnahmung der Proteste durch Extremisten gewarnt. Man werde nicht zulassen, dass Extremisten die Corona-Krise als Plattform für ihre demokratiefeindliche Propaganda missbrauchten, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. SPD-Chefin Saskia Esken betonte, wer die Pandemie leugne und zum Verstoß gegen Schutzvorschriften aufrufe, nutze die Verunsicherung der Menschen "schamlos" aus.

 

Wirbel um Kritik an Corona-Schutzmaßnahmen aus dem Innenministerium

Das Bundesinnenministerium hat den Bericht eines Mitarbeiters zurückgewiesen, der die Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie massiv in Zweifel gezogen hat. Dies sei nur eine "Privatmeinung" gewesen, erklärte die Behörde. Es sei nicht akzeptabel, dass der Mitarbeiter sein Papier unter Nutzung des Briefkopfs des Ministeriums verbreitet habe. Presseberichten zufolge hatte der Mann sein etwa 80 Seiten umfassendes Schriftstück intern und extern verbreitet und darin im Zusammenhang mit der Pandemie von einem "Fehlalarm" gesprochen.

 

US-Vizepräsident Pence trotz Corona-Fall nicht in häuslicher Isolation

US-Vizepräsident Mike Pence begibt sich trotz der Infektion von Mitarbeitern mit dem Coronavirus nicht in Quarantäne. Pence sei negativ auf das Virus getestet worden und werde sich an diesem Montag ins Weiße Haus zur Arbeit begeben, teilte ein Sprecher des Vizepräsidenten mit. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Pence-Sprecherin Katie Miller sowie ein Diener des Vizepräsidenten positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

 

Wahl in Polen soll bald nachgeholt werden

In Polen muss der Sprecher des Unterhauses in den nächsten zwei Wochen ein neues Datum für die Präsidentenwahl bekanntgeben. Das teilte der Leiter der staatlichen Wahlkommission mit. Der Termin müsse innerhalb der nächsten 60 Tage nach der Bekanntgabe liegen, hieß es. Ursprünglich sollte die Präsidentenwahl am Sonntag über die Bühne gehen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Abstimmung mit einem juristischen Trick verschoben.

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