11.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:41

Nachrichten von Samstag, 11.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA bereiten Ausweitung von Sonderzöllen auf alle China-Importe vor

Nach der jüngsten Verhandlungsrunde in Washington lässt US-Präsident Donald Trump den Handelskonflikt mit China weiter eskalieren. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer teilte mit, der Präsident lasse nun eine Ausweitung der Sonderzölle auf alle noch verbliebenen Importe aus China prüfen. Das beträfe Waren im Wert von rund 300 Milliarden Dollar. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen. 

 

Pentagon schickt Raketenabwehrsystem und Kriegsschiff in Nahen Osten

Die USA verlegen ein Raketenabwehrsystem und ein weiteres Kriegsschiff in den Nahen Osten. Der kommissarische Verteidigungsminister Patrick Shanahan habe der Entsendung der "USS Arlington" und eines Patriot-Systems zugestimmt, teilte das Pentagon mit. Es gebe Hinweise darauf, dass der Iran Angriffe auf US-Truppen unternehmen könne, hieß es zur Begründung. Man beobachte die Aktivitäten der iranischen Regierung sehr genau.

 

Maduro wirft ehemaligem Geheimdienstchef CIA-Tätigkeit vor

Der vor kurzem entlassene venezolanische Geheimdienstchef Manuel Ricardo Cristopher Figuera hat nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro für die CIA gearbeitet. Er habe bereits seit einem Jahr im Dienst des US-Auslandsgeheimdienstes gestanden, sagte Maduro in einer Fernsehansprache. Belege dafür lieferte er nicht. Figuera sei einer der Drahtzieher des gescheiterten Umsturzversuchs durch den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó Ende April. Die USA gehören zu den schärfsten Kritikern Maduros und wollen den sozialistischen Präsidenten zum Rücktritt zwingen. 

 

Verletzte bei Tumult in Hongkongs Parlament

In Hongkong sind bei Handgreiflichkeiten im Parlament mindestens vier Abgeordnete verletzt worden. Hintergrund ist der Streit über ein geplantes Gesetz, das die Auslieferung mutmaßlicher Straftäter aufs chinesische Festland ermöglichen soll. Das Chaos brach aus, als Vertreter der Opposition und des Regierungslagers im Legislativrat um einen Ausschussvorsitz stritten. Die politische Stimmung in der chinesischen Sonderverwaltungszone ist aufgeheizt. Vor zwei Wochen hatten Zehntausende Menschen gegen das Auslieferungsgesetz und die jüngsten Haftstrafen für demokratische Aktivisten protestiert. 

 

UN-Sicherheitsrat ruft zu Waffenstillstand in Libyen auf

Einen Monat nach dem Beginn der Kämpfe um Libyens Hauptstadt Tripolis hat der UN-Sicherheitsrat einen Waffenstillstand in dem nordafrikanischen Staat gefordert. Der Rat sei "zutiefst besorgt über die Instabilität in Tripolis", hieß es in New York. In Libyen herrscht seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos. Anfang April hatte der abtrünnige General Chalifa Haftar eine Offensive auf Tripolis gestartet, wo die international anerkannte Regierung der nationalen Einheit ihren Sitz hat. 

 

Französische Justiz nimmt Ermittlungen gegen Bayer-Tochter Monsanto auf

Dem Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer droht wegen seiner amerikanischen Saatgut-Tochter Monsanto erneut Ärger. Die französische Staatsanwaltschaft eröffnete eine vorläufige Untersuchung gegen Monsanto. Dem Konzern wird vorgeworfen, eine Liste mit rund 200 Kritikern in Frankreich angelegt zu haben, um diese später zu beeinflussen. Dazu zählten Journalisten und Abgeordnete. Monsanto stellt das Pflanzengift Glyphosat her. In den USA sind mehr als 13.000 Klagen wegen einer mutmaßlich krebserregenden Wirkung des Mittels anhängig.

 

Deutsche Politiker fordern Aufklärung von Yücels Foltervorwürfen

Nach den Foltervorwürfen des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel gegenüber der Türkei fordern deutsche Politiker Konsequenzen. Der menschenrechtspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Michael Brand, verlangte eine umgehende Untersuchung der UN über die Zustände in türkischen Gefängnissen. Das Auswärtige Amt forderte die Regierung in Ankara auf, sich an die Anti-Folter-Konvention der Vereinten Nationen zu halten.

 

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