11.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.04.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:07

Nachrichten von Samstag, 11.04.2020 – langsam gesprochen als MP3

Mehr als 2000 Corona-Tote in den USA

In den USA sind innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore verzeichnete zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) 2108 Todesopfer. Das ist der höchste Anstieg binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der globalen Pandemie.

 

Trump spricht von größter Entscheidung seines Lebens

Die Coronavirus-Pandemie stellt US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben vor die größte Entscheidung seines Lebens. Es werde eine bedeutende Entscheidung sein, wann und wie das Land wieder zur Normalität zurückkehren könnte, machte Trump vor Journalisten im Weißen Haus deutlich. Der Präsident kündigte an, voraussichtlich am Dienstag ein Expertengremium vorzustellen, das über die Öffnung des Landes beraten soll. Falls die Ausgangsbeschränkungen wie geplant nach nur 30 Tagen aufgehoben werden, rechnen die Gesundheitsbehörden laut "New York Times" mit bis zu 200.000 Corona-Toten.

 

Italien verlängert Ausgangssperre

Die italienische Regierung verlängert die wegen der Corona-Pandemie verhängte strikte Ausgangssperre um drei Wochen bis zum 3. Mai. Regierungschef Giuseppe Conte sprach in einer Fernsehrede von einer schwierigen, aber notwendigen Entscheidung. Wirtschaftsverbände hatten zuvor einen Kurswechsel gefordert und vor den ökonomischen Folgen des Stillstands im Land gewarnt. Italien zählt zu den schwersten von der Pandemie getroffenen Ländern weltweit. Fast 148.000 Menschen steckten sich dort mit dem Virus an. 18.849 Infizierte starben - so viele wie in keinem anderen Land der Erde.

 

Bundespräsident Steinmeier hält außerordentliche Fernsehansprache

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will sich an diesem Samstag in einer Fernsehansprache zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie äußern. Es ist das erste Mal, dass ein Bundespräsident in dieser Form auf ein aktuelles Ereignis eingeht. Normalerweise hält er solche Ansprachen nur jedes Jahr an Weihnachten. Steinmeier hatte zuletzt mehrfach in Videobotschaften zu Zusammenhalt und Geduld angesichts der verordneten Beschränkungen aufgerufen.

 

Papst betet Kreuzweg ohne Pilger

Papst Franziskus hat am Karfreitagabend den traditionellen Kreuzweg in Erinnerung an das Leid von Jesus Christus gebetet. Wegen der Corona-Pandemie fand die Feier nicht am römischen Kolosseum, sondern auf dem nahezu menschenleeren Petersplatz statt. Die Texte für die 14 Stationen des Kreuzwegs stammen von Insassen und Mitarbeitern der Haftanstalt "Due Palazzi" in Padua. Der 83-jährige Franziskus verfolgte die Meditationen von den Stufen des Petersdoms aus. Wegen COVID-19 begeht der Papst sämtliche Osterfeierlichkeiten weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Fernsehsender übertragen live.

 

Zehn Millionen Dollar für Informationen über Hisbollah-Kommandeur

Die USA haben eine Belohnung von bis zu zehn Millionen Dollar für Informationen über den Hisbollah-Kommandeur Scheich Mohammed al-Kautharani im Irak ausgesetzt. Kautharani habe teilweise die politische Koordination der mit dem Iran verbündeten paramilitärischen Gruppen im Irak übernommen, erklärte das Außenministerium in Washington. Der Libanese Kautharani fördere die Taten von Gruppen, die außerhalb der Kontrolle der irakischen Regierung stünden, ausländische diplomatische Vertretungen angriffen und Teil der organisierten Kriminalität seien.

 

Versteigerung eines Beatles-Liedtextes bringt mehr als erwartet

Der Liedtext für den Beatles-Hit "Hey Jude", von Paul McCartney handgeschrieben, ist in den USA für mehr als 900.000 Dollar versteigert worden. Das Manuskript war auf 160.000 Dollar geschätzt worden, wie das Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills mitteilte. Der Text wurde von den Beatles 1968 bei der Aufnahme des Klassikers in den Londoner Trident Studios benutzt. McCartney schrieb das Stück nach der Scheidung von John Lennon und dessen Frau Cynthia für den Sohn der beiden. Der Titel lautete ursprünglich "Hey Jules" und sollte den Jungen über die Trennung seiner Eltern hinwegtrösten.

 

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