11.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:17

Nachrichten von Donnerstag, 11.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

EU-Sondergipfel verlängert Brexit-Drama bis maximal Ende Oktober

Der britische EU-Austritt wird ein weiteres Mal verschoben, diesmal auf den 31. Oktober. Premierministerin Theresa May hat das entsprechende Angebot der 27 verbleibenden EU-Staaten angenommen. Das bestätigte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einer Nachtsitzung der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Damit gewinne das Vereinigte Königreich Zeit, um die bestmögliche Lösung zu finden. Verbunden ist das EU-Angebot mit Bedingungen. Die Briten müssen an der Europawahl teilnehmen. Die Regierung in London muss sich verpflichten, nicht mehr in EU-Entscheidungen einzugreifen oder diese zu blockieren.

 

USA verlangen Anerkennung Guaidós durch Weltsicherheitsrat

US-Vizepräsident Mike Pence hat den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen aufgefordert, den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó als Präsidenten des Landes anzuerkennen. Einen entsprechenden Resolutionsentwurf werden die USA einbringen, wie Pence ankündigte. Der bisherige Staatschef Nicolás Maduro müsse gehen, sagte Pence bei der Sitzung in New York. Es sei für die UN an der Zeit, Guaidó als "rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas anzuerkennen" und einen von ihm entsandten Vertreter als Botschafter beim Sicherheitsrat zu bestimmen.

 

Knapp sechswöchiger Wahlmarathon in Indien gestartet

In Indien sind von diesem Donnerstag bis zum 19. Mai rund 900 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Zum Auftakt wird in 20 Bundesstaaten gewählt. Premierminister Narendra Modi von der BJP-Partei hofft auf eine zweite Amtszeit. Herausgefordert wird er von einem Mitglied der Gandhi-Dynastie, dem Kongressvorsitzenden Rahul Gandhi. Umfragen deuten auf einen knappen Wahlausgang hin. Die zahlreichen Regionalparteien, die bei der Wahl antreten, könnten bei einer Koalitionsbildung eine wichtige Rolle spielen. Die Abstimmung findet unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt.

 

Armee im Sudan kündigt Erklärung an

Nach tagelanger Belagerung des Armeehauptquartiers hat das Militär im Sudan eine Erklärung angekündigt. Einzelheiten sind nicht bekannt. Seit Monaten finden im Sudan Protestkundgebungen gegen die Regierung von Präsident Omar al-Baschir statt, der seit 30 Jahren im Amt ist. Auslöser des Protests waren Preiserhöhungen für Nahrungsmittel. Tausende Regierungskritiker campieren seit dem Wochenende vor der Zentrale des Militärs. Sicherheitskräfte versuchten vergeblich die Menge auseinanderzutreiben.

 

Präsidentschaftswahl in Algerien soll im Juli stattfinden

In Algerien wird nach dem Rückzug des langjährigen Staatschefs Abdelaziz Bouteflika am 4. Juli ein neuer Präsident gewählt. Das ließ Übergangspräsident Abdelkader Bensalah in der Hauptstadt Algier mitteilen. Auch gegen ihn hatte es in den vergangenen Tagen immer wieder Proteste gegeben. Viele Algerier sehen in ihm einen Vertreter der alten politischen Elite. Zuvor hatte Armeechef Ahmed Gaed Salah versprochen, der Kreis um das ehemalige Staatsoberhaupt Bouteflika werde entmachtet. Auch die Wahlvorbereitungen werde das Militär kritisch überwachen.

 

Drei neue A350-Flieger werden für die Flugbereitschaft angeschafft

Nach einer peinlichen Pannenserie mit Regierungsfliegern kauft die Bundesregierung laut Medienberichten neue Flugzeuge für die Flugbereitschaft der Bundeswehr. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat demnach den Kauf von drei Maschinen vom Typ Airbus A 350-900 für rund 1,2 Milliarden Euro gebilligt. Die Luftwaffe reagierte auf Twitter höchst erfreut. Von technischen Defekten an den Regierungsfliegern waren in den vergangenen Monaten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Außenminister Heiko Maas und Entwicklungsminister Gerd Müller betroffen.

 

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