11.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.03.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 11.03.2019 – langsam gesprochen als MP3

Spurensuche nach Flugzeugabsturz in Äthiopien

Nach dem Absturz einer Passagiermaschine in Äthiopien mit insgesamt 157 Toten beginnen Experten mit der Identifizierung der Opfer und der Klärung der Unglücksursache. Das Flugzeug der Ethiopian Airlines war am Sonntag kurz nach dem Start abgestürzt. China hat mittlerweile angeordnet, dass alle chinesischen Fluggesellschaften Maschinen des gleichen Typs vorerst am Boden lassen müssen. Die verunglückte Boeing 737 MAX 8 war erst im November an Ethiopian Airlines ausgeliefert worden.

 

Guaidó bittet Deutschland um Hilfe nach Stromausfall

Wegen des massiven Stromausfalls in Venezuela hat der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó unter anderem Deutschland um technische Hilfe und Beratung gebeten. Teile Venezuelas sind seit Donnerstag von der Stromversorgung abgeschnitten. Geschäfte blieben geschlossen, in Caracas fuhr die Metro nicht, viele Flüge fielen aus. Das von der Opposition kontrollierte Parlament will deswegen den Notstand ausrufen. Nach dessen Angaben hatte ein Buschfeuer das Stromnetz kollabieren lassen. Die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro macht dagegen einen von den USA initiierten Cyberangriff für den Stromausfall verantwortlich.

 

Maas wirbt für Unterstützung des Afghanistan-Mandats

Außenminister Heiko Maas hat den Bundestag zu einer breiten Unterstützung der Mandatsverlängerung für den Afghanistan-Einsatz aufgerufen. Das Mandat läuft am 31. März aus. Zugleich dankte der SPD-Politiker in Masar-i-Scharif den Soldaten für ihr Engagement. Er könne aber verstehen, dass es Fragen zur Zukunft Afghanistans gebe. Deutschland beteiligt sich an der NATO-Ausbildungsmission "Resolute Support" mit bis zu 1300 Soldaten. US-Präsident Donald Trump will Berichten zufolge einen Teilrückzug der US-Streitkräfte. Die radikalislamischen Taliban hatten zuletzt Geländegewinne erzielt.

 

Waffenhandel nimmt weltweit weiter zu

Das Geschäft mit Rüstung boomt: Der weltweite Waffenhandel hat laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI zwischen 2014 und 2018 um knapp acht Prozent im Vergleich mit den Jahren 2009 bis 2013 zugenommen. Größter Rüstungsexporteur waren demnach die USA. Die US-Exporte machten demnach 36 Prozent des weltweiten Waffenhandels aus. Es folgen Russland, Frankreich und auf Platz vier Deutschland vor China. Weltweit größter Waffenbezieher ist Arabien.

 

Wegen Ermordung von Kim Jong Uns Halbbruder angeklagte Frau freigelassen

Zwei Jahre nach dem Mord am Halbbruder von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist eine der beiden angeklagten Frauen überraschend freigelassen worden. Ein Gericht in Malaysia entschied, dass das Verfahren eingestellt wird. Ein Grund wurde zunächst nicht genannt. Die Frauen behaupten, dass sie auf dem Flughafen von Kuala Lumpur von einem Mann für eine vermeintliche Fernsehshow angeheuert wurden. Angeblich wussten sie nicht, dass es ein Nervengift war, mit dem sie Kim Jong Nam bespritzen sollten. Kim Jong Uns Halbbruder war zuhause in Ungnade gefallen und lebte im Ausland.

 

Finale Offensive auf letzte IS-Enklave in Syrien

Die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) haben ihre Offensive gegen die letzte Hochburg der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) begonnen. Die von Kurden geführten SDF hatten den Angriff auf Baghus immer wieder verschoben, um Zivilisten die Möglichkeit zur Flucht zu geben. Seit Samstag habe niemand mehr die Ortschaft verlassen, sagte ein SDF-Sprecher. Der IS, der 2014 ein Kalifat in Syrien und im Irak ausgerufen hatte, hat sein Herrschaftsgebiet mittlerweile fast komplett verloren.

 

Japan gedenkt der Opfer der Tsunami-Katastrophe von 2011

Japan hat der Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vor acht Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit (6.46 Uhr MEZ) legten die Menschen bei einer Gedenkzeremonie am Montag in Tokio sowie an vielen anderen Orten eine Schweigeminute ein. Zu dem Zeitpunkt hatte am 11. März 2011 das Beben die Region Tohoku im Nordosten des Landes erschüttert. Rund 20.000 Menschen kamen in Folge der Flutkatastrophe ums Leben. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ereignete sich zudem ein Super-GAU. Bis die Atomruine zurückgebaut ist, wird es noch Jahrzehnte dauern.

 

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