11.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:29

Nachrichten von Freitag, 11.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Deutsche sorgen sich um Datenmissbrauch

Die Veröffentlichung persönlicher Daten von Politikern und Prominenten durch einen jungen Hacker, die vor einigen Tagen bekannt wurde, beunruhigt viele im Land. Die Bürger fürchten um ihre Sicherheit im Internet, wie der vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap ermittelte ARD-Deutschlandtrend zeigt. Danach gaben 61 Prozent der Befragten an, sie hätten sehr große oder große Sorge, dass ihre Daten missbraucht werden. 39 Prozent erklärten, keine Furcht vor Missbrauch zu haben. Am wenigsten besorgt sind jüngere Befragte im Alter zwischen 18 und 34 Jahren.

 

Jedes sechste Asylverfahren endet fehlerhaft

In Deutschland enden nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" 17 Prozent aller Asylverfahren mit Fehlern. Daher würden viele Bescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) von Gerichten korrigiert, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine Asylstatistik der Bundesregierung. Knapp ein Drittel aller abgelehnten Anträge, über die Verwaltungsgerichte in den ersten neun Monaten 2018 inhaltlich entschieden haben, war nicht korrekt. Von Januar bis September 2018 erhielten demnach 28.000 Flüchtlinge doch noch einen Schutzstatus, den ihnen das BAMF erst verweigert hatte.

 

Rumänien soll Korruption bekämpfen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Rumänien aufgefordert, die Korruption energisch zu bekämpfen. Er äußerte sich bei einer Feier in Bukarest anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens. Ende 2018 hatte Juncker die Eignung des Landes für die Ratspräsidentschaft öffentlich angezweifelt. Brüssel wirft der Regierung in Bukarest mangelnde Entschlossenheit im Kampf gegen Korruption vor. Zudem bereiten die Justizreformen in dem Land der EU Unbehagen. Ratspräsident Donald Tusk sagte in Bukarest, Rumänien könne "ein gutes Beispiel oder eine schlimme Warnung" werden.

 

Trump droht mit "nationalem Notstand"

Im Streit um den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko zeigt sich US-Präsident Donald Trump unnachgiebig. Er drohte nochmals damit, den "nationalen Notstand" auszurufen. Damit könnte er im Etatstreit mit den oppositionellen Demokraten den Kongress umgehen. Wegen des Konflikts und des damit verbundenen Regierungsstillstands in einigen Bereichen sagte Trump seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum Ende Januar in Davos ab. Bei einem Besuch der texanischen Grenzschutzstation McAllen warb der Präsident für die Mauer und beklagte eine "enorme Flut von illegaler Einwanderung, Drogen und Menschenhandel".

 

Weitere Anklagen gegen Ex-Nissan-Chef

Die Tokioter Staatsanwaltschaft hat gegen den inhaftierten Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn zwei weitere Anklagen wegen Finanzverstößen erhoben. Der Manager soll auch in drei Geschäftsjahren ab 2015 sein Einkommen zu niedrig angegeben haben. Zudem werfen die Strafverfolger Ghosn schweren Vertrauensbruch vor. Dabei geht es seinem Anwalt zufolge um die vorübergehende Übertragung von Verlusten aus persönlichen Anlagen an das Unternehmen Nissan. Ghosn sitzt bereits in Untersuchungshaft, weil er seine Einkünfte bis 2015 nicht vollständig angegeben haben soll. Er weist die Vorwürfe zurück.

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