10.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.12.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

10.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:25

Nachrichten von Dienstag, 10.12.2019 – langsam gesprochen als MP3

In der Ostukraine sollen die Waffen schweigen

Beim Gipfeltreffen in Paris ist eine Wiederbelebung des seit Jahren blockierten Friedenplans für die umkämpfte Ostukraine beschlossen worden. So soll die Waffenruhe bis Ende des Jahres vollständig umgesetzt werden. Vereinbart wurden auch ein weiterer Truppenabzug von der Front und ein Gefangenenaustausch. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, Kanzlerin Angela Merkel, der russische Präsident Wladimir Putin und dessen ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj berieten acht Stunden lang im Élyséepalast. Ein solches Treffen hatte es zuletzt vor gut drei Jahren in Berlin gegeben. 

 

USA blockieren UN-Sitzung zu Nordkorea

Nach Druck aus Nordkorea wird eine Sitzung im UN-Sicherheitsrat zur desaströsen Menschenrechtslage in dem ostasiatischen Land nicht stattfinden. Nach Angaben von Diplomaten verhinderte das Weiße Haus, dass das Thema auf die Tagesordnung gesetzt wird, um den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu beschwichtigen. In einem Brief hatte Nordkorea zuvor mit einer "starken Reaktion" gedroht. Nun soll der Sicherheitsrat am Mittwoch lediglich über die jüngsten Raketentests beraten. Zuletzt hatte Nordkorea am Sonntag einen "sehr wichtigen Test" an einer Satelliten-Startanlage gemeldet. 

 

Kanada verklagt VW im Dieselskandal

Wegen manipulierter Abgaswerte und der Verbreitung irreführender Informationen geht die kanadische Regierung juristisch gegen den Wolfsburger Autobauer vor. Ein Sprecher teilte mit, die Klageschrift umfasse insgesamt 60 Punkte, darunter die gezielte Einfuhr von Autos, die nicht kanadischen Umweltrichtlinien entsprächen. Damit habe Volkswagen gegen Gesetze des Landes verstoßen. Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, in großem Stil bei der Abgasreinigung von Dieselmotoren betrogen zu haben.

 

Ermittlungen gegen Trump-Team zulässig

Die Russland-Ermittlungen des FBI gegen das Wahlkampf-Team von US-Präsident Donald Trump waren nicht politisch motiviert. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Generalinspektors des Justizministeriums. Man habe keine Hinweise auf eine "politische Voreingenommenheit" oder "unangemessene Motivation" für die Einleitung der Ermittlungen gefunden, heißt es. Trump bezeichnete die Ermittlungen erneut als "Schande". Das FBI hatte untersucht, ob es im Zuge des Wahlkampfes 2016 Geheimabsprachen zwischen Trump und Russland gab.

 

Ermittlungen nach Vulkanausbruch

Nach der Eruption auf der neuseeländischen Insel White Island hat die Polizei Ermittlungen zum Hergang des schweren Unglücks eingeleitet. Es geht darum, ob Opfer hätten vermieden werden können. Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Vulkanausbruch ums Leben, acht werden vermisst. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, unter ihnen sind auch Deutsche. Viele haben schwere Brandverletzungen und sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in einem kritischen Zustand. Trotz starker Aktivität des Vulkans wurden bis zuletzt immer wieder Touristengruppen dorthin gebracht. 

 

Hitze und Wind fachen Buschbrände in Australien weiter an

Hohe Temperaturen und starker Wind haben die Buschbrände in Australien weiter angefacht und die Millionenmetropole Sydney in Rauch gehüllt. Das Amt für Meteorologie warnte vor gefährlichen Luftqualitätswerten und schlechter Sicht. Auch in den kommenden Tagen ist keine Entspannung der Lage in Sicht. Die Temperaturen sollen auf mehr als 40 Grad steigen. Rund 2000 Feuerwehrleute kämpfen gegen mehr als 80 Buschfeuer im südöstlichen Bundesstaat New South Wales. Normalerweise beginnt die Zeit der Buschbrände in Australien erst im Dezember. In diesem Jahr ging es jedoch schon im Oktober los.

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