10.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.09.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

10.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:53

Nachrichten von Dienstag, 10.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Britisches Unterhaus stellt sich gegen Premier Johnson

Das Unterhaus in London hat eine vorgezogene Neuwahl in Großbritannien erneut abgelehnt. Der Antrag von Premierminister Boris Johnson verfehlte in der Nacht zum Dienstag die notwendige Zweidrittelmehrheit aller Abgeordneten. Es gibt damit keine Möglichkeit mehr für eine Neuwahl vor dem geplanten Brexit-Datum am 31. Oktober. Zuvor verlangten die Abgeordneten von der Regierung die Herausgabe von Dokumenten über die Planungen für einen EU-Austritt ohne Abkommen und über die Zwangspause des Parlaments. Ein entsprechender Beschluss fiel mit 311 zu 302 Stimmen.

 

US-Bundesstaaten nehmen Google ins Visier

Die Generalstaatsanwälte aus 48 US-Bundesstaaten sowie Washington DC und Puerto Rico haben eine Kartelluntersuchung gegen den Online-Riesen Google eröffnet. Geklärt werden soll, ob der US-Konzern den Wettbewerb im Geschäft mit Werbung im Internet behindert. Die Ermittlungen könnten aber noch auf andere Bereiche ausgeweitet werden. Wenn es keinen freien Markt oder Wettbewerb mehr gebe, erhöhe dies die Preise und schade den Verbrauchern, sagte Floridas Generalstaatsanwältin Ashley Moody in Washington.

 

Trump erklärt Friedensgespräche mit Taliban für "tot"

US-Präsident Donald Trump sieht die Bemühungen, Friedensgespräche für Afghanistan mit den radikalislamischen Taliban zu führen, als gescheitert an. Trump sagte im Weißen Haus, er strebe fast 18 Jahre nach Beginn des Einsatzes nach wie vor einen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan an. Die USA seien seit langer Zeit die Polizei in Afghanistan. Die dortige Regierung müsse mehr Verantwortung übernehmen. Der US-Präsident hatte als Reaktion auf einen weiteren Anschlag der Taliban am Wochenende getrennte Treffen mit den Taliban und dem afghanischen Präsidenten abgesagt.

 

Grünen-Politiker wegen Beleidigung Erdogans angeklagt

Der Grünen-Politiker Memet Kilic ist in der Türkei wegen Beleidigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan angeklagt worden. Kilic, der die deutsche und die türkische Staatsbürgerschaft hat, gehörte von 2009 bis 2013 dem Bundestag an und arbeitet derzeit als Anwalt in Heidelberg. 2017 hatte der 52-Jährige der türkischen Internetzeitung "ABC Gazetesi" gesagt, der Schaden, den Erdogan der Türkei zugefügt habe, sei untragbar. Die Klageschrift wurde einem in der Türkei lebenden Neffen des Politikers zugestellt.

 

Hongkonger Aktivist Wong bittet um Hilfe

Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat nach seiner Ankunft in Deutschland um größere Unterstützung für die Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone gebeten. Gerade weil die Deutschen besonders in Berlin in der Vergangenheit für die Freiheit gekämpft hätten, bitte er um Hilfe, sagte Wong. Der 22-Jährige sprach unter anderen mit Außenminister Heiko Maas in Berlin. Vor seiner Abreise war Wong am Hongkonger Flughafen kurzzeitig festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, gegen seine Kautionsauflagen verstoßen zu haben.

 

Nordkorea hat offenbar wieder Raketen getestet

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldet unter Berufung auf den Generalstab in Seoul, zwei Raketen seien von Nordkorea aus nach Osten in Richtung Meer abgeschossen worden. In den vergangenen Wochen hatte Nordkorea mehrere Kurzstreckenraketen gezündet und damit UN-Resolutionen missachtet, die dem Land dies verbieten. Zuvor hatte die nordkoreanische Regierung vorgeschlagen, die Atomverhandlungen mit den USA Ende September wieder aufzunehmen. Allerdings sei dies nur unter Vorbedingungen möglich, die Nordkorea aber nicht weiter konkretisierte.

 

Inzwischen 50 Tote auf den Bahamas

Mehr als eine Woche nach dem Durchzug des Hurrikans "Dorian" hat sich die Zahl der Todesopfer auf den Bahamas auf 50 erhöht. Es wird davon ausgegangen, dass die Opferzahl nach den schweren Verwüstungen weiter steigt. Tausende Bewohner der betroffenen Inseln im Norden des Karibikstaates wurden inzwischen auf die bevölkerungsreichste Insel New Providence und in die USA gebracht. Deutsche und niederländische Marinesoldaten beginnen an diesem Dienstag ihren Hilfseinsatz auf den Bahamas. Sie bringen Nahrungsmittel und Trinkwasser und sollen ein Lagebild der Schäden erstellen.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema