10.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

10.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:59

Nachrichten von Samstag, 10.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Supertaifun "Lekima" trifft auf Chinas Küste

Der als Supertaifun eingestufte Sturm "Lekima" hat Chinas Ostküste erreicht. Der Taifun traf mit Windgeschwindigkeiten von 187 Stundenkilometern bei der Stadt Wenling an Land. Angesichts heftiger Regenfälle warnten die Behörden vor Sturzfluten und Schlammlawinen. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. "Lekima" ist bereits der neunte Taifun in der Region in diesem Jahr. Am Freitag war der Sturm über den Norden Taiwans hinweggezogen. Neun Menschen wurden verletzt, Zehntausende Haushalte waren ohne Strom. Mehr als 500 Flüge wurden gestrichen.

 

Tornado verursacht schwere Schäden in Luxemburg

Ein heftiger Wirbelsturm fegte am Freitagabend durch den Südwesten von Luxemburg und richtete dabei schwere Schäden an. 14 Menschen wurden nach Angaben der Regierung verletzt, davon zwei schwer. Besonders hart getroffen wurden demnach die Orte Petingen und Kaerjeng. Dort wurden insgesamt rund 160 Häuser beschädigt. Auch auf deutscher Seite sorgten schwere Unwetter für vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume. Bei einem Blitzeinschlag im baden-württembergischen Rosenfeld-Heiligenzimmern wurden 15 Fußballer während des Trainings leicht verletzt. 

 

Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet

Nur Stunden nachdem US-Präsident Donald Trump Verständnis für Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geäußert hatte, hat das Land offenbar erneut Raketen getestet. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs wurden zwei Flugkörper von der Ostküste Nordkoreas aus gestartet und stürzten dann ins Japanische Meer. Es war bereits der fünfte Raketentest innerhalb von zwei Wochen. Zuletzt feuerte Pjöngjang am Dienstag zwei mutmaßliche Kurzstreckenraketen ab - nur einen Tag nach dem Beginn von Militärübungen von USA und Südkorea.

 

Polizeibericht belegt rassistisches Motiv des Täters von El Paso

Der Amoklauf in der US-Grenzstadt El Paso hat sich nach Angaben des Täters gezielt gegen Mexikaner gerichtet. In einem Polizeibericht heißt es, der 21-jährige Angreifer habe ausgesagt, dass er bei der Attacke "Mexikaner" ins Visier genommen habe. Der Angreifer hatte am vergangenen Samstag in einem Einkaufszentrum im texanischen El Paso 22 Menschen getötet. Acht der Todesopfer waren Mexikaner. Die Ermittler gingen früh von einem rassistischen Motiv aus: Der Täter hatte vor der Attacke ein rechtsextremes Manifest gegen Einwanderer aus Lateinamerika im Internet veröffentlicht. 

 

Große Teile Londons und Großbritanniens von Stromausfall betroffen

In London und Teilen Großbritanniens hat es am Freitag großflächige Stromausfälle gegeben. Betroffen davon waren Züge, Flughäfen, Tausende Haushalte und sogar ein Krankenhaus. Weil mancherorts auch die Ampeln ausfielen, mahnte die Londoner Nahverkehrsgesellschaft zu Vorsicht im Straßenverkehr. Grund für die Panne waren nach Angaben des Netzbetreibers National Grid zwei fehlerhafte Stromgeneratoren. Die Probleme seien inzwischen behoben worden, teilte das Unternehmen am Abend mit.

 

Deutschland setzt Förderung von Umweltprojekten in Brasilien aus

Die deutsche Regierung will die Förderung von Projekten zum Schutz von Wäldern und Artenvielfalt in Brasilien stoppen. Der Grund sei die starke Zunahme der Regenwald-Rodungen in dem südamerikanischen Land. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte, die Politik der brasilianischen Regierung lasse Zweifel aufkommen, ob eine konsequente Reduzierung der Entwaldungsraten noch verfolgt werde. Der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro will keine weiteren Schutzgebiete ausweisen, mehr Rodungen zulassen und die Amazonasregion wirtschaftlich stärker nutzen.

 

Inder pflanzen 220 Millionen neue Bäume

In Indien haben Menschen an nur einem Tag 220 Millionen neue Bäume gepflanzt. An der Aktion im Bundesstaat Uttar Pradesh nahmen über eine Million Menschen teil, darunter Schüler, Beamte und Abgeordnete. Eine ähnliche Kampagne hatte Anfang vergangener Woche im afrikanischen Äthiopien stattgefunden. Bei einer landesweiten Pflanzaktion wurden dort innerhalb eines Tages 350 Millionen Bäume gepflanzt. Die Bäume entziehen der Luft das Kohlendioxid und können so den Klimawandel bremsen.

 

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