10.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

10.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:13

Nachrichten von Mittwoch, 10.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA wollen Begleitschutz im Arabischen Meer

Die US-Regierung strebt eine internationale Militär-Koalition an, um Handelsschiffe im Golf von Oman zu schützen. Die USA stünden derzeit mit einer Reihe von Ländern in Kontakt, sagte Marine-General Joseph Dunford. Ein Drittel aller Öltransporte weltweit passiert per Schiff täglich die Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet. Die USA machen den Iran für Angriffe auf zwei Tanker im Juni in der Region verantwortlich. Die Führung in Teheran weist das zurück.

 

Ringen um Erhalt des Atomabkommens

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat vor einer Eskalation im Iran-Konflikt gewarnt. Der CDU-Politiker sagte, niemand könne ein Interesse daran haben, dass sich der Konflikt verschärfe. Nach den US-Sanktionen verstieß der Iran gegen zwei zentrale Auflagen des internationalen Atomabkommens von 2015. Das Land überschritt kürzlich die Menge an erlaubtem Uran und die Obergrenze bei dessen Anreicherung. Darüber berät an diesem Mittwoch in Wien in einer Dringlichkeitssitzung die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA).

 

Urteil nach verheerendem Dammbruch in Brasilien

Knapp ein halbes Jahr nach dem Dammbruch im brasilianischen Brumadinho hat ein Gericht den Bergbaukonzern Vale dazu verurteilt, für alle Schäden aufzukommen. Das Gericht im Bundesstaat Minas Gerais legte vorerst keine Schadenssumme fest. Es bestätigte das Einfrieren von Vermögenswerten Vales in Höhe von umgerechnet 2,6 Milliarden Euro für künftige Entschädigungszahlungen. Der Damm eines Rückhaltebeckens für Bergbauabfälle war im Januar geborsten. Millionen Tonnen Klärschlamm ergossen sich in die Umgebung und verschütteten Häuser und Straßen. 270 Menschen starben oder gelten als vermisst.

 

Hunt und Johnson liefern sich TV-Rededuell

Im politischen Kampf um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May haben sich die Kandidaten Boris Johnson und Jeremy Hunt bei einer Fernsehdebatte einen harten Schlagabtausch geliefert. Der amtierende Außenminister Hunt warf seinem Rivalen und Amtsvorgänger Johnson vor, beim Brexit nichts als "blinden Optimismus" zu verbreiten. Johnson bekräftigte, er werde Großbritannien zum 31. Oktober aus der EU führen - notfalls auch ohne Abkommen. Die Entscheidung, wer May als Vorsitzender der Konservativen und als Regierungschef beerben wird, liegt nun bei den 160.000 Parteimitgliedern.

 

London will Homo-Ehe in Nordirland erlauben

Das britische Unterhaus hat mit deutlicher Mehrheit dafür gestimmt, die Gesetze zur gleichgeschlechtlichen Ehe und zum gelockerten Abtreibungsrecht auf die Provinz Nordirland auszuweiten. Die Provinz wird seit Januar 2017 geschäftsführend von London aus regiert. Die Abgeordneten der oppositionellen Labour-Partei nutzten diesen Umstand und brachten die beiden Gesetzesvorlagen ein. Falls in Belfast bis zum 21. Oktober eine Regionalregierung gebildet werden sollte, würden sie nicht in Kraft treten. England, Schottland und Wales führten die Homo-Ehe 2014 ein, die Republik Irland zog 2015 nach.

 

Von der Leyen wirbt im Europaparlament

Die CDU-Politikern Ursula von der Leyen stellt sich an diesem Mittwoch den Abgeordneten des Europaparlaments vor, das kommende Woche über ihre Ernennung zur EU-Kommissionspräsidentin abstimmen soll. Die bisherige Bundesverteidigungsministerin steht zunächst der sozialdemokratischen Fraktion Rede und Antwort, in deren Reihen insbesondere deutsche SPD-Abgeordnete nicht für sie votieren wollen. Es folgen die liberale Fraktion und die Abgeordneten der Grünen. Die Abstimmung über von der Leyen ist nach bisherigem Stand für den 16. Juli angesetzt.

 

Internet-Blockade im Sudan aufgehoben

Nach rund einem Monat Pause haben die Menschen im afrikanischen Krisenstaat Sudan wieder Zugang zum Internet. Ein Gericht in der Hauptstadt Khartum ordnete an, dass der Zugang von den Anbietern wieder freigegeben werden müsse, wie der Anwalt Abdelazim al-Hassan mitteilte. Die Internet-Verbindungen waren nach der gewaltsamen Auflösung des zentralen Protestlagers in Khartum am 3. Juni gekappt worden. Der regierende Militärrat begründete die Blockade damit, dass die sozialen Netzwerke eine Gefahr für die Sicherheit des Landes darstellten. 

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