10.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

10.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 10.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Bundesinnenminister verbietet rockerähnliche Gruppe "Osmanen Germania BC"

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die rockerähnliche Gruppe "Osmanen Germania BC" einschließlich ihrer Teilorganisationen verboten und ihnen jede Tätigkeit untersagt. Von dem Verein gehe "eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit" aus, erklärte das Ministerium in Berlin. Es gebe Durchsuchungen in vier Bundesländern. Seehofer betonte: "Wer den Rechtsstaat ablehnt, kann von uns keine Nachsicht erwarten."

 

Witwe von Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo darf China verlassen

China hat die seit acht Jahren unter Hausarrest stehende Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ausreisen lassen. Die 57-jährige Liu Xia will zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Seine Schwester habe das Land an Bord eines Flugzeugs verlassen, berichtete ihr Bruder Liu Hui. Seine Schwester beginne "ein neues Leben". Die Freilassung erfolgte nur einen Tag nach einem Treffen des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Merkel hatte sich wiederholt für die Freilassung und Ausreise von Liu Xia eingesetzt.

 

Brexit-Streit: Jeremy Hunt wird neuer Außenminister

Nachdem der britische Außenminister Boris Johnson aus Protest gegen die Brexit-Politik von Premierministerin Theresa May zurückgetreten ist, wird nun der langjährige Gesundheitsminister Jeremy Hunt Johnsons Nachfolger. Hunt gilt als Vertrauter Mays und stimmte beim Brexit-Referendum 2016 für einen Verbleib Großbritanniens in der EU. Kurz vor Johnson hatte bereits Brexit-Minister David Davis hingeworfen: Sein Nachfolger wird Dominic Raab, bislang Staatssekretär im Bauministerium und überzeugter Brexit-Befürworter.

 

Brett Kavanaugh soll neuer Richter am Obersten US-Gericht werden

US-Präsident Donald Trump hat seinen Kandidaten für den frei werdenden Posten am Obersten Gerichtshof der USA bekannt gegeben. Der konservative Bundesrichter Brett Kavanaugh soll, sofern der Senat ihn bestätigt, auf den moderaten Anthony Kennedy folgen. Letzterer hatte seinen Posten im neunköpfigen Gremium des Supreme Court aus Altersgründen zur Verfügung gestellt. Mit der Nominierung des 53-Jährigen Kavanaugh kann Trump das politische Kräfteverhältnis dort für Jahrzehnte nach rechts verschieben. Die Richter des Supreme Court werden auf Lebenszeit berufen.

 

Erdogan stellt neues Kabinett vor

Nur Stunden nach seiner Vereidigung als Staatspräsident hat Recep Tayyip Erdogan am Montagabend sein neues Kabinett vorgestellt. Mit 16 anstatt 26 Ministern ist es deutlich kleiner als das vorherige. Bei vielen wichtigen Posten setzt Erdogan auf Vertraute und Verwandte, so bleibt etwa Mevlüt Cavusoglu Außenminister. Neu ist Erdogans Schwiegersohn Berat Albayrak als Finanzminister. Dem neuen Präsidialsystem entsprechend, welches Erdogan mit großer Macht ausstattet, konnte der 64-Jährige das neue Kabinett ohne Zustimmung des Parlaments bestimmen.

 

Wahrscheinlich letzter Rettungstauchgang in Thailand gestartet

In Thailand hat der Tauchereinsatz zur Rettung der letzten vier eingeschlossenen Jungen und ihres Trainers begonnen. Laut dem Provinzgouverneur ist das Ziel, sie alle noch an diesem Dienstag herauszuholen. Das Fußballteam sitzt seit 17 Tagen in der Höhle fest. Bislang gelang es Spezialtauchern, acht Jugendliche aus der Höhle zu bringen. Im Norden Thailands gab es wieder heftige Regenfälle. Der Einsatz ist auch ein Kampf gegen Wetter und Zeit - in Südostasien ist gerade Monsun-Saison. Der Regen könnte das Wasser in der Höhle schnell ansteigen lassen, wodurch die Hilfsaktion abgebrochen werden müsste.

 

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