09.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.12.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:12

Nachrichten von Montag, 09.12.2019 – langsam gesprochen als MP3

Mehr als 400 Milliarden Dollar für neue Waffen

Die großen Rüstungskonzerne der Welt machen weiterhin glänzende Geschäfte. Die 100 wichtigsten Produzenten verkauften im vergangenen Jahr Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 420 Milliarden US-Dollar, wie das internationale Friedensforschungsinstitut SIPRI in Stockholm errechnete. Das waren 4,6 Prozent mehr als 2017 - und 47 Prozent mehr als im Jahr 2002. China kann SIPRI nicht berücksichtigen, weil es nicht genügend Daten gibt. Absoluter Spitzenreiter bleiben deshalb die USA, die hinter 59 Prozent aller Waffenverkäufe stehen. Deutschland hat einen Anteil von zwei Prozent.

 

Sanna Marin soll in Finnland Regierungschefin werden

In Finnland wurde die bisherige Verkehrsministerin Sanna Marin als neue Ministerpräsidentin nominiert. Die 34-jährige Sozialdemokratin wurde von der Parteiführung zur Nachfolgerin des zurückgetretenen Regierungschefs Antti Rinne gewählt. Die Sozialdemokraten führen in Finnland eine Mitte-Links-Koalition aus fünf Parteien an. Rinne war nur rund ein halbes Jahr im Amt, bis ihm einer seiner Koalitionspartner im Streit um eine Postreform das Vertrauen entzogen hatte. Am Dienstag soll Marin im Parlament vereidigt werden.

 

Hariri soll im Libanon erneut Regierungschef werden

Die Vertreter des sunnitischen Islam im Libanon votieren nach Angaben eines Kandidaten für das Amt des Regierungschefs für eine Rückkehr von Ex-Ministerpräsident Saad Hariri in das Amt. Der Geschäftsmann Samir Chatib sagte im Fernsehen, Großmufti Scheich Abdellatif Derian habe ihm gesagt, dass es "Einigkeit darüber" gebe, Hariri mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Der 72-jährige Chatib hatte bisher als Favorit für die Nachfolge gegolten. Er zog sich nun aus dem Rennen zurück. Libanons Präsident Michel Aoun verschob inzwischen die Konsultationen über die Regierungsbildung um eine Woche.

 

Jeden Monat werden im Jemen 33 Kinder getötet oder verletzt

Ein Jahr nach der Vereinbarung einer Waffenruhe für Teile des Jemens bleibt die Situation für Kinder dort lebensgefährlich. Zwar seien die Opferzahlen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, berichtet die Hilfsorganisation Save the Children. Doch zwischen Januar und Oktober 2019 seien jeden Monat durchschnittlich 33 Kinder durch Kämpfe getötet oder verletzt worden. Die Hälfte der jungen Opfer lebte in den Städten Hodeida und Taes. Die Konfliktparteien hatten vereinbart, einen humanitären Korridor in Taes zu öffnen, um Hilfslieferungen zu ermöglichen. Das sei aber bisher nicht geschehen.

 

Saudi-Arabien beendet Geschlechtertrennung in Restaurants

Männer und Frauen dürfen in Restaurants und Cafés in Saudi-Arabien künftig denselben Eingang nutzen. In dem streng konservativen muslimischen Land galt bisher die Vorschrift, dass Frauen und Familien einen Eingang nutzen müssen und Männer einen weiteren. Das saudische Ministerium für Gemeinden und ländliche Angelegenheiten kündigte an, dass diese Regelung nun abgeschafft werde. Die Neuerung gilt unter anderem auch für Vergnügungszentren und Räume, die für Hochzeiten genutzt werden. In Saudi-Arabien bestehen generell strenge Vorschriften für viele Bereiche des öffentlichen Lebens.

 

Mindestens ein Toter bei Vulkanausbruch in Neuseeland

Vor der Küste Neuseelands ist ein bei Touristen beliebter Vulkan ausgebrochen. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben, mehrere wurden verletzt. Nach offiziellen Angaben befanden sich bis zu 50 Personen auf oder in der Nähe der Insel White Island, als es dort zu einer Eruption kam. Einige Personen werden noch vermisst. Die unbewohnte Vulkaninsel White Island liegt rund 50 Kilometer vor der Nordinsel Neuseelands.

 

Trauer um "Sesamstraßen"-Puppenspieler Spinney

Caroll Spinney, der in der Kinderserie "Sesamstraße" die Figuren Bibo und Oscar aus der Mülltonne spielte, ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut. Der US-Puppenspieler litt seit einiger Zeit an der Bewegungsstörung Dystonie. Erst im vergangenen Jahr hatte er seinen Rückzug aus der Kindersendung verkündet und selbst die Nachfolger für Bibo und Oscar bestimmt. Spinney zählte zu den Miterfindern der beiden Figuren und war seit der ersten Folge der "Sesamstraße" dabei.

 

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