09.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 09.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

USA wollen Asylverfahren erschweren

US-Präsident Donald Trump treibt seinen harten Kurs in der Zuwanderungspolitik mit einer Verschärfung des Asylrechts voran. Künftig sollen Migranten, die über die Südgrenze in die USA kommen, nur noch einen Asylantrag stellen dürfen, wenn sie an einem offiziellen Übergang die Grenze passiert haben. Menschenrechtler sehen darin einen Verstoß gegen geltendes US-Recht. Die neue Regelung würde vor allem Migranten aus Ländern wie Honduras, Guatemala und El Salvador treffen. Mehrere tausend von ihnen ziehen derzeit durch Mexiko Richtung US-Grenze.

 

Bundestag verschärft Asylgesetz

Anerkannte Asylbewerber müssen die Überprüfung ihrer Bescheide künftig aktiv unterstützen. Der Bundestag verabschiedete die entsprechende Reform mit den Stimmen der Regierungskoalition, der FDP und der AfD. Eine ausdrückliche Pflicht zur Mitwirkung gab es bislang nur beim Antrag auf Asyl, aber nicht bei der Überprüfung der Asylentscheidung nach maximal drei Jahren. Der Bundesregierung geht es vor allem um die Jahre 2015 und 2016, in denen der Flüchtlingsstatus oftmals in einem rein schriftlichen Verfahren, ohne die obligatorische Anhörung, zuerkannt wurde.

 

Der Bundeshaushalt für 2019 steht

Die Bundesregierung will im kommenden Jahr deutlich mehr für Verteidigung, Entwicklungshilfe und Soziales ausgeben. Der Haushaltsausschuss des Bundestags beschloss, dass der Etat für 2019 Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils 356,4 Milliarden Euro beinhalten soll - 13 Milliarden Euro mehr als in diesem Jahr. Damit wird zum sechsten Mal in Folge auf neue Schulden verzichtet. Oppositionsparteien kritisierten, dass die große Koalition keine neuen Zeichen gesetzt habe. Investitionen in bezahlbare Wohnungen, öffentlichen Nahverkehr, schnelles Internet und Schulen seien deutlich zu gering.

 

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Spitzenvertreter der Kirchen und des Judentums in Deutschland haben der Novemberpogrome von 1938 gedacht. Gemeinsam riefen sie in Würzburg dazu auf, die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Diktatur wachzuhalten, demokratische Grundwerte zu verteidigen und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, mahnte, weder Antisemitismus noch Hetze gegen Muslime dürften normal werden. An diesem Freitag gibt es eine Gedenkstunde im Bundestag sowie weitere Gedenkveranstaltungen in einer Berliner Synagoge und in der Frankfurter Paulskirche.

 

Polens Nationalisten dürfen demonstrieren

Ein Warschauer Gericht hat das Verbot einer Nationalistendemonstration zum polnischen Unabhängigkeitstag am 11. November aufgehoben. Die vom Warschauer Rathaus angeführten Gründe für das Verbot seien nicht ausreichend, hieß es bei Gericht. Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz hatte den Marsch untersagt, da im vergangenen Jahr unter den 60.000 Teilnehmern zahlreiche Rechtsradikale mit rassistischen Bannern mitgelaufen waren. Polen feiert am 11. November den 100. Jahrestag der Wiedererlangung seiner staatlichen Unabhängigkeit.

 

Waldbrände in Kalifornien schlagen Zehntausende in die Flucht

Im Norden Kaliforniens sind zehntausende Menschen vor schweren Waldbränden geflohen. Besonders betroffen ist die Kleinstadt Paradise 240 Kilometer nordöstlich von San Francisco. Alle 27.000 Einwohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen; hunderte Häuser sind zerstört. Auch die 93.000 Einwohner zählende Stadt Chico gilt als bedroht. Das Feuer hat inzwischen eine Fläche von mehr als 3200 Hektar verbrannt und wird durch starke Winde weiter angefacht. In diesem Jahr ist in Kalifornien bisher schon doppelt so viel Fläche wie im Vergleichszeitraum 2017 den Flammen zum Opfer gefallen.

 

Europa-League: Leipzig bangt ums Weiterkommen

Die Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen haben sich vorzeitig für die K.o.-Runde der Fußball-Europa-League qualifiziert. Pokalsieger Frankfurt kam durch ein 3 zu 2 bei Apollon Limassol in Nikosia eine Runde weiter, die Werkself aus Leverkusen setzte sich 1 zu 0 gegen den FC Zürich durch. Dagegen unterlag RB Leipzig 1 zu 2 bei Celtic Glasgow und muss ums Weiterkommen noch bangen.

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