09.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:45

Nachrichten von Mittwoch, 09.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump will die Grenzmauer zu Mexiko unbedingt

US-Präsident Donald Trump hat in einer Rede an die Nation eindringlich für die von ihm angestrebte Mauer an der Grenze zu Mexiko geworben. Die Grenzregion sei ein Sicherheitsproblem für alle Amerikaner und die illegale Einwanderung eine wachsende humanitäre Krise, sagte Trump. Alle großen TV-Sender übertrugen die Rede. Trump verlangte nochmals umgerechnet fünf Milliarden Euro für das Projekt und rief die Demokraten auf, das Geld zu bewilligen. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, wies das Ansinnen des Präsidenten ebenso energisch zurück.

 

Britisches Parlament verweigert May die Gefolgschaft

Eine Woche vor der entscheidenden Abstimmung über den Brexit hat die britische Premierministerin Theresa May im Unterhaus einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Abgeordneten setzten durch, dass die Regierung ausdrücklich die Zustimmung des Parlaments für einen Austritt aus der EU ohne Abkommen ("No-Deal Brexit") benötigt, bevor sie auf bestimmte Befugnisse bei der Steuer-Gesetzgebung zurückgreifen kann. 303 Parlamentarier stimmten dafür, 296 dagegen. Ein Regierungssprecher betonte, das Land werde die EU ohne Deal verlassen, wenn das Unterhaus nächste Woche den Vertrag ablehnen sollte.

 

Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten

Die Weltbank geht für dieses Jahr von einem geringeren Wachstum der Weltwirtschaft aus. Das Plus werde voraussichtlich nur noch 2,9 Prozent betragen, nach drei Prozent 2018, teilte das Institut mit. Gründe seien unter anderem die Handelsstreitigkeiten und nervöse Finanzmärkte. Die USA und China haben sich gegenseitig mit zusätzlichen Importzöllen überzogen. Für die USA rechnet die Weltbank mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent nach 2,9 Prozent im vorigen Jahr. In China dürfte sich das Plus auf 6,2 Prozent abschwächen. In den Industriestaaten erwarten die Ökonomen zwei Prozent.

 

Neuer Verkaufsrekord für Mercedes

Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie nie: Mit mehr als 2,3 Millionen Pkw weltweit sei der achte Absatzrekord in Folge gelungen, teilte die Unternehmensmutter Daimler in Stuttgart mit. Erfolgreich war Mercedes demnach vor allem in China: Dort stieg der Absatz um elf Prozent. China war damit "der am absolut stärksten wachsende und größte Einzelmarkt" für die Marke. Das vierte Quartal von Oktober bis Dezember sei zudem das beste in der Unternehmensgeschichte gewesen. Mercedes verkaufte in den drei Monaten rund 595.000 Autos.

 

Verdächtige Pakete an Botschaften in Australien geliefert

Die australische Polizei überprüft nach eigenen Angaben die Lieferung verdächtiger Pakete an ausländische Botschaften und Konsulate in Melbourne und Canberra. Nach Medienberichten ist in Melbourne auch das deutsche Konsulat betroffen. Die Behörden des Bundesstaates Victoria teilten mit, allein aus Melbourne seien zehn Fälle gemeldet worden. Nach örtlichen Medienberichten wurden dort mindestens fünf diplomatische Missionen geschlossen. Demnach sind auch die Konsulate der USA, Indiens und Südkoreas betroffen.

 

Entwarnung nach Drohnen-Alarm am Londoner Flughafen Heathrow

Nur drei Wochen nach dem Verkehrschaos am Londoner Flughafen Gatwick hat der britische Hauptstadt-Airport Heathrow nach dem Auftauchen einer Drohne kurzzeitig alle Abflüge ausgesetzt. Rund eine Stunde lang durfte am Dienstagabend keine Maschine abheben, bevor Europas größter Flughafen schließlich Entwarnung gab. Polizei und Militär wurden eingesetzt, um weitere Störungen im Flugverkehr zu verhindern. Es begann eine umfassende Suche nach mutmaßlichen Tätern. Heathrow gehört zu den wichtigsten Drehkreuzen weltweit, dort werden hauptsächlich Auslandsflüge abgefertigt.

 

Mo Salah ist Afrikas Fußballer des Jahres

Ägyptens Stürmerstar Mohamed Salah ist zum zweiten Mal in Serie zu "Afrikas Fußballer des Jahres" gekürt worden. Der 26 Jahre alte Profi, der beim FC Liverpool vom deutschen Teammanager Jürgen Klopp trainiert wird, erhielt die Auszeichnung des Kontinentalverbandes CAF in Senegals Hauptstadt Dakar. Salah setzte sich in der Abstimmung vor seinem senegalesischen Klubkollegen Sadio Mane und Borussia Dortmunds früherem Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang aus Gabun durch.

 

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