07.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.12.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

07.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:36

Nachrichten von Samstag, 07.12.2019 – langsam gesprochen als MP3

Zehntausende fordern mehr Klimaschutz bei Großdemo in Madrid

Am Rande der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid haben Zehntausende Menschen für mehr Klimaschutz demonstriert. Von den Konferenzteilnehmern forderten sie strengere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg mahnte, die Mächtigen der Welt müssten endlich begreifen, wie ernst die Situation sei. Seit Montag diskutieren Tausende Politiker und Experten in der spanischen Hauptstadt über Möglichkeiten, wie der globale Temperaturanstieg zu bremsen ist. In der kommenden Woche werden die Verhandlungen dann auf Ministerebene fortgesetzt.

 

TV-Duell zwischen Großbritanniens Premier Johnson und Labour-Chef Corbyn

Sechs Tage vor der Parlamentswahl in Großbritannien haben sich Premierminister Boris Johnson und sein Herausforderer Jeremy Corbyn in einem weiteren TV-Duell einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Zentrales Thema war der Brexit. Der Labour-Vorsitzende Corbyn kritisierte, dass Regierungschef Johnson seine Pläne für den Austritt Großbritanniens aus der EU nicht offen darlege. Johnson wiederum warf Corbyn vor, in Sachen EU-Austritt keine klare Position einzunehmen. Einer Umfrage zufolge hat Johnson das TV-Duell mit 52 zu 48 Prozent knapp für sich entschieden.

 

Etliche Tote bei Angriff auf Regierungsgegner im Irak

Bei einem Überfall auf ein zentrales Protestlager von Regierungskritikern in Bagdad sind mindestens zwölf Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Zeugen berichteten, Bewaffnete hätten nach Einbruch der Dunkelheit ein Gebäude in der irakischen Hauptstadt angegriffen, in dem regierungskritische Soldaten seit Wochen ausharren. Sie demonstrieren gegen Misswirtschaft und Korruption sowie gegen den Einfluss des Nachbarlandes Iran. Seit Beginn der Proteste im Oktober wurden der irakischen Menschenrechtskommission zufolge mehr als 460 Menschen getötet und mindestens 20.000 verletzt.

 

Oberstes US-Gericht stoppt Hinrichtungen auf Bundesebene

In den USA hat das Oberste Gericht den Bundesbehörden vorerst untersagt, erstmals seit 16 Jahren Todesurteile zu vollstrecken. Einen Eilantrag der Regierung, das Verbot einer niedrigeren Instanz aufzuheben, lehnte der Supreme Court ab. Damit sind eine für Montag vorgesehene Hinrichtung und drei weitere bis Ende Januar geplante Exekutionen ausgesetzt. Das Gericht zweifelte nicht die Todesurteile an sich an, sondern die geplante Methode: die Tötung per Giftspritze mit einem einzigen Wirkstoff. Eine Regelung von 1994 schreibt die Kombination von mindestens drei verschiedenen Wirkstoffen vor.

 

Oberster Gerichtshof stoppt Herausgabe von Steuerunterlagen Donald Trumps

US-Präsident Donald Trump hat vor dem Obersten Gerichtshof der USA einen Teilerfolg im Streit um seine Steuerunterlagen erzielt. Der Supreme Court erließ eine einstweilige Verfügung gegen das Urteil eines New Yorker Berufungsgerichts vom Dienstag, das die Herausgabe von Finanzunterlagen des US-Präsidenten an den Kongress anordnete. Zwei Ausschüsse des von den oppositionellen Demokraten dominierten Repräsentantenhauses hatten im April von der Deutschen Bank Dokumente zu Trump, dessen drei ältesten Kindern sowie zu den Firmen des früheren Immobilienunternehmers angefordert.

 

USA klassifizieren mexikanische Drogenkartelle doch nicht als Terrororganisation

Die US-Regierung wird mexikanische Drogenkartelle vorerst doch nicht als ausländische Terrororganisationen einstufen. Alle behördlichen Vorbereitungen dafür seien zwar getroffen, aber man werde den Schritt auf Bitten Mexikos aufschieben, schrieb US-Präsident Donald Trump auf Twitter. Die Einstufung der Gruppen als Terrororganisation hätte der US-Regierung mehr Möglichkeiten bei der Bekämpfung gegeben, inklusive direkter Eingriffe im Nachbarland. Mexiko hat seit Jahren ein massives Problem mit Gewaltkriminalität. Vergangenes Jahr wurden dort mehr als 36.000 Morde registriert.

 

Netzwerkausrüster Ericsson akzeptiert Milliardenvergleich

Das schwedische Unternehmen Ericsson hat sich mit den US-Behörden auf einen Vergleich geeinigt, um ein Korruptionsverfahren abzuschließen. Der Netzwerkausrüster zahle mehr als eine Milliarde US-Dollar wegen Verstößen gegen Anti-Bestechungs-Gesetze, teilte das Justizministerium in Washington mit. Gegen Ericsson war wegen jahrelanger fragwürdiger Geschäftspraktiken in mindestens fünf Ländern ermittelt worden. 

 

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