07.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.09.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

07.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:32

Nachrichten von Freitag, 07.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

US-Regierung will Migranten länger inhaftieren

Die US-Regierung will illegal ins Land gekommene Migrantenfamilien länger festhalten als bisher. Laut einer Ministerialvorlage sollen sie in Gewahrsam bleiben, bis ihr Verfahren abgeschlossen ist. Zuletzt hatten die Behörden Migranten systematisch von ihren Kindern getrennt und diese in separaten Lagern untergebracht. Nach einer Welle der Empörung stoppte Präsident Donald Trump die Familientrennungen im Juni. Die Regierung kündigte an, Migrantenfamilien stattdessen gemeinsam einzusperren und ein Gerichtsurteil anzufechten, wonach es unzulässig ist, Kinder länger als 20 Tage zu inhaftieren.

 

Verfassungsschutz-Präsident glaubt Berichten über Hetzjagden in Chemnitz nicht

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, bezweifelt, dass es wirklich Hetzjagden während der Demonstrationen in Chemnitz gab. "Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz wird von mir geteilt", sagte Maaßen der "Bild"-Zeitung. Dem Verfassungsschutz lägen "keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben". Stattdessen könne es "sich um eine gezielte Falschinformation" handeln.

 

EU-Länder mahnen Waffenruhe vor Syrien-Treffen an

Die EU-Staaten im UN-Sicherheitsrat haben Russland und den Iran dazu aufgerufen, bei ihren Syrien-Gesprächen an diesem Freitag die bisher vereinbarte Waffenruhe aufrechtzuerhalten. Eine militärische Eskalation im Nordwesten des Bürgerkriegslandes könne "katastrophale humanitäre Folgen für die Zivilbevölkerung" haben, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung Großbritanniens, Frankreichs, Schwedens, Polens und der Niederlande. Auch Deutschland, Belgien und Italien, die kürzlich im Rat saßen oder bald sitzen werden, unterzeichneten die Erklärung.

 

Brasilianischer Präsidentschaftskandidat Bolsonaro mit Messer attackiert

Der ultrarechte brasilianische Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro ist bei einer Messerattacke während eines Wahlkampfauftritts schwer verletzt worden. Bolsonaro habe Verletzungen an Leber, Lunge und Darm erlitten, schrieb sein Sohn. Zunächst hatte es geheißen, die Verletzung sei nur oberflächlich. Bolsonaro, der immer wieder mit rassistischen, frauenfeindlichen und homophoben Äußerungen auffällt, liegt in einer aktuellen Umfrage für die erste Runde der Präsidentschaftswahl am 7. Oktober vorn.

 

Massengrab in Mexiko entdeckt

In Mexiko sind in einem Massengrab mindestens 166 Leichen gefunden worden. Die Grabstätte liege im Bundesstaat Veracruz, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie sei mindestens zwei Jahre alt. Die Ermittler fanden demnach auch zahlreiche Kleidungsstücke, Ausweise und andere persönliche Gegenstände. Laut einem Informanten sollen mehrere Hundert Menschen an dem Ort begraben sein. Die Behörden versuchen derzeit, die weiteren Leichen zu orten. In Mexiko liefern sich rivalisierende Banden einen Krieg um die Vorherrschaft im Drogenhandel. Seit 2006 wurden dabei mehr als 200.000 Menschen ermordet.

 

Hollywood-Legende Burt Reynolds mit 82 Jahren gestorben

Hollywoodstar Burt Reynolds ist im Alter von 82 Jahren gestorben. In der Westernserie "Rauchende Colts" war Reynolds in den 60er-Jahren lange als Hufschmied Quint Asper zu sehen. Vor allem in den 70er- und 80er-Jahren galt Reynolds in Hollywood als Kassenmagnet. Thriller wie "Beim Sterben ist jeder der Erste" und "Ein ausgekochtes Schlitzohr" wurden zu großen Erfolgen. Einen Oscar gewann der aus Michigan stammende Darsteller nie, für "Boogie Nights" 1998 aber einen Golden Globe als bester Nebendarsteller.

 

DFB-Elf mit 0:0 gegen Frankreich in erstem Länderspiel nach WM

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat Weltmeister Frankreich zum Auftakt in die neu geschaffene Nations League ein 0:0 abgetrotzt. 71 Tage nach der historischen WM-Blamage trat das Team von Bundestrainer Joachim Löw engagiert auf. Eine mangelhafte Chancenverwertung in der Schlussphase und der starke französische Torwart Alphonse Areola verhinderten aber einen Prestigeerfolg gegen die Equipe Tricolore.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema