07.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

07.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:45

Nachrichten von Montag, 07.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

China und USA nehmen Handelsgespräche wieder auf

Die USA und China unternehmen einen neuen Anlauf, um ihren Handelskrieg zu beenden. Eine amerikanische Delegation ist nach Peking gereist, um zwei Tage lang über die Differenzen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften zu diskutieren. US-Präsident Donald Trump äußerte sich vorab zuversichtlich über die Chancen einer Einigung. Die geschwächte Wirtschaft Chinas sei für die Führung in Peking ein großer Anreiz zu kooperieren. China und die USA überziehen sich seit Monaten gegenseitig mit Strafzöllen. Der Streit belastet auch die weltweiten Aktienmärkte.

 

Mehrere Tote durch Schneechaos in Deutschland und Österreich

Nach heftigen Schneefällen sind mehrere Menschen bei Lawinenunglücken und Unfällen ums Leben gekommen. In Österreich wurden am Wochenenden zwei deutsche Skifahrer von Lawinen getötet. Im Berchtesgadener Land starb eine junge Frau in den Schneemassen und im oberbayrischen Wackersberg wurde ein Skitourengänger von herabfallenden Ästen erschlagen. Im gesamten deutschen Alpenraum herrscht die zweithöchste Lawinenwarnstufe, für die nächsten Tage sind weitere Schneefälle angekündigt. Durch die Schneemassen kommt es im Süden Deutschlands und Österreichs weiter zu Behinderungen auf den Straßen und im Bahnverkehr.

 

Nach Datenklau: Hausdurchsuchung in Heilbronn

Im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf Politiker und Prominente hat das Bundeskriminalamt einem Medienbericht zufolge die Wohnung eines 19-Jährigen in Heilbronn durchsucht. Bei dem Einsatz am Sonntag seien technischen Geräte beschlagnahmt worden, berichteten das ARD-Magazin "Kontraste" und das RBB-Inforadio unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der Mann arbeite im IT-Bereich und werde derzeit als Zeuge behandelt. Er habe erklärt, seit langem mit dem Hacker, der für den Datendiebstahl verantwortlich sein soll, in Kontakt zu stehen.

 

Streik sorgt für Flugausfälle in Berlin

An den Berliner Flughäfen führt der Warnstreik des Sicherheitspersonals zu erheblichen Einschränkungen für Passagiere. In Schönefeld seien alle Abfertigungen geschlossen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Die Streikbeteiligung sei hoch. Am Flughafen Tegel wurden laut eines Sprechers 42 Flüge gestrichen. In Schönefeld seien fünf Flüge gestrichen worden, 25 weitere seien verschoben worden, hieß es. Viele Flüge haben mehrstündige Verspätungen. Verdi will mit dem Warnstreik ein besseres Angebot in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Flugsicherheit erreichen. Die Gewerkschaft fordert einen Stundenlohn von 20 Euro.

 

"Bohemian Rhapsody" bei Golden Globes ausgezeichnet

Der Film "Bohemian Rhapsody" über die britische Band Queen hat bei den Golden Globes zwei der wichtigsten Preise abgeräumt. Das Werk wurde in Los Angeles als bestes Filmdrama ausgezeichnet, zudem gewann Rami Malek für seine Rolle als Queen-Sänger Freddie Mercury den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Filmdrama. Die beiden deutschen Nominierten, der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck und der Schauspieler Daniel Brühl, gingen leer aus. Die Auszeichnungen der Hollywood-Auslandspresse gelten als wichtigste US-Filmpreise nach den Oscars.

 

Richter an Venezuelas Verfassungsgericht flieht ins Ausland

Kurz vor der geplanten Vereidigung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro für eine zweite Amtszeit ist ein Mitglied des Verfassungsgerichts ins Ausland geflohen. Dem Gericht zufolge wird gegen den Richter Christian Zerpa wegen des Verdachts sexueller Belästigung von Mitarbeiterinnen ermittelt. Dagegen erklärte Zerpa in einem Fernseh-Interview aus den USA, er habe sich abgesetzt, um US-Ermittlern bei der Untersuchung von Korruption und Menschenrechtsverletzungen in Venezuela zu helfen. Zerpa befasste sich beim Verfassungsgericht mit Wahlrechtsfragen und galt bisher als Unterstützer Maduros.

 

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