06.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:07

Nachrichten von Freitag, 06.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Simbabwes früherer Präsident Robert Mugabe ist tot

Der langjährige Machthaber des afrikanischen Landes ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das teilte sein Nachfolger, Simbabwes derzeitiger Präsident Emmerson Mnangagwa mit. Mugabe hatte Simbabwe von 1980 bis 2017 regiert, zuerst als Premierminister, danach war er 30 Jahre lang Präsident. Seine Präsidentschaft endete erst, als ihn das Militär des Landes zum Rücktritt zwang. Am Regierungsstil von Mugabe gab es viel Kritik. Zu Beginn wurde er noch als Befreier des Landes gefeiert, später warfen ihm seine Gegner eine autoritäre Herrschaft und Misswirtschaft vor.

 

Merkel zu Wirtschaftsgesprächen in China

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Freitag in Peking den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu Wirtschaftsgesprächen. Auf der Agenda steht in erster Linie der Handelsstreit zwischen den USA und China, der zunehmend auch deutsche Konzerne belastet. In Deutschland war Merkel von Unternehmern und Politikern aufgefordert worden, auch zur Lage in Hongkong Stellung zu beziehen. In der ehemaligen britischen Kolonie demonstrieren seit Wochen Zehntausende Menschen gegen den wachsenden Einfluss der Regierung in Peking. Die Demonstranten befürchten eine Einschränkung demokratischer Rechte.

 

IWF macht Weg für neue Direktorin frei

Die Bulgarin Kristalina Georgiewa kann neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds werden. Das oberste Gremium des IWF hat dazu wie erwartet die Aufhebung der bisherigen Altersgrenze beschlossen. Bisher galt, dass die Leitung des Währungsfonds bei Amtsantritt nicht älter als 65 Jahre sein darf; Georgiewa ist 66 Jahre alt. Sie war bisher Geschäftsführerin der Weltbank und wurde für den IWF-Chefposten von den EU-Staaten nominiert. Georgiewa wird damit die Nachfolgerin von Christine Lagarde, die nach Frankfurt wechselt und neue Chefin der Europäischen Zentralbank wird.

 

Brexit-Gesetz im Oberhaus

Das britische Oberhaus wird an diesem Freitag über das Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens am 31. Oktober debattieren. Mit einer Abstimmung wird gegen 18.00 Uhr gerechnet. Sollten die Lords Veränderungen an dem Gesetzentwurf vornehmen, müsste der Entwurf am kommenden Montag nochmal ins Unterhaus gehen, bevor das Gesetz Königin Elizabeth II. zur Unterschrift vorgelegt werden kann. Der Gesetzentwurf hatte am Mittwoch gegen den Willen von Premierminister Boris Johnson alle drei Lesungen im Unterhaus passiert.

 

US-Nahost-Beauftragter Greenblatt legt sein Amt nieder

Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist ohne Angaben von Gründen zurückgetreten. Greenblatt hatte zusammen mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, an einem Plan für eine Friedenslösung zwischen Israelis und Palästinensern gearbeitet. Ihren Nahost-Friedensplan will die US-Regierung erst nach der israelischen Parlamentswahl am 17. September komplett vorlegen. Er sieht Investitionen in den Palästinensergebieten vor, verfolgt aber keine Zwei-Staaten-Lösung, die den Palästinensern einen eigenen Staat sichern würde.

 

Südafrikas Präsident Ramaphosa nimmt Frauengewalt ins Visier

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat angesichts steigender Sexualverbrechen ein härteres Vorgehen im Kampf gegen die Vergewaltigung und Ermordung von Frauen angekündigt. Gewalt gegen Frauen sei mehr als nur eine nationale Krise. Es sei ein Verbrechen gegen unsere allgemeine Menschlichkeit, sagte Ramaphosa in einer im Rundfunk übertragenen Ansprache an die Nation. In Südafrika werden offiziellen Angaben zufolge täglich mindestens 137 Sexualdelikte begangen. Allein im August wurden 30 Frauen von ihren Ehemännern getötet.

 

Indien hofft auf erfolgreiche Mondlandung

Indien will heute die vierte Nation werden, die erfolgreich auf dem Mond gelandet ist. Am Freitagabend deutscher Zeit soll die unbemannte Raumkapsel landen und dort ein Fahrzeug absetzen. Die Mission kostet etwa 126 Millionen Euro und soll die Oberfläche der Südpol-Region des Mondes kartieren. Zudem will man nach Spuren von Wasser suchen. Die indische Rakete war am 22 Juli gestartet; fast genau 50 Jahre, nachdem mit der US-Mission "Apollo 11" das erste Mal ein Mensch den Mond betreten hatte. Neben den USA haben bisher auch Russland und China erfolgreiche Mondlandungen durchgeführt.

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