06.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 06.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

91 Tote nach Erdbeben auf indonesischer Insel Lombok

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok ist die Zahl der Toten auf mindestens 91 gestiegen. Hunderte Menschen seien verletzt worden, tausende Gebäude beschädigt, teilte der Katastrophenschutz mit. Der Erdstoß am Sonntag hatte eine Stärke von 6,9, es folgten heftige Nachbeben. Unter Einwohnern und Touristen brach Panik aus, viele verbrachten die Nacht im Freien. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Einige Regionen Lomboks sind ohne Strom.

 

Saudi-Arabien weist kanadischen Botschafter aus

Wegen eines Streits um Menschenrechte hat Saudi-Arabien den kanadischen Botschafter des Landes verwiesen. Im Gegenzug rief die saudische Führung ihren Botschafter nach Riad zurück. Von dort hieß es, die Geschäftsbeziehungen mit Ottawa würden eingefroren. Anlass war eine Äußerung der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland zum Schicksal der Aktivistin Samar Badawi und die Forderung nach Freilassung der Aktivistin. Man betrachte das Verhalten der Ministerin als unzulässige Einmischung in innere Angelegenheiten, teilte das saudische Außenministerium mit.

 

Regierung und Rebellen im Südsudan schließen Frieden

Nach jahrelangem Bürgerkrieg im Südsudan haben Regierung und Rebellen ein Friedensabkommen unterzeichnet. Mit Inkrafttreten der Vereinbarung haben die Konfliktparteien drei Monate Zeit zur Bildung einer Übergangsregierung. Ein bereits 2015 geschlossenes Friedensabkommen hatte in dem noch jungen afrikanischen Staat nur kurze Zeit gehalten. Der Krieg war 2013 ausgebrochen, zwei Jahre nachdem sich Südsudan vom Sudan losgesagt hatte. Auslöser war ein Streit zwischen Präsident Salva Kiir und seinem damaligen Vize Riek Machar sowie Rivalitäten zwischen Ethnien. Zehntausende Menschen wurden bei Kämpfen getötet.
 

Festnahmen nach mutmaßlichem Anschlag auf Maduro

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben die Behörden sechs Verdächtige festgenommen. Das teilte Innenminister Néstor Reverol mit. In mehreren Hotels der venezolanischen Hauptstadt Caracas habe es Durchsuchungen gegeben. Dabei seien "erdrückende Beweise" gefunden worden. Nach Regierungsangaben war Maduro am Samstag Ziel eines Bombenanschlags, der mit Drohnen während einer Militärparade verübt wurde. Der sozialistische Staatschef blieb unverletzt. Die Opposition zweifelt an der Darstellung und fürchtet eine Verschärfung der Repression.

 

Iran bereitet sich auf US-Sanktionen vor

Mit einem neuen Währungsplan wappnet sich der Iran gegen die bevorstehenden US-Sanktionen und ihre Folgen für Wirtschaft und Bevölkerung. Um den seit Wochen anhaltenden Verfall der Landeswährung Rial zu stoppen, würden etliche Bestimmungen gelockert, hieß es im staatlichen Fernsehen. So solle es unter anderem keine Beschränkung mehr geben, Gold und Devisen ins Land zu bringen. Für grundlegende Güter würden niedrige Preise garantiert. Die USA hatten das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und gedroht, wieder Sanktionen zu verhängen. Diese könnten Anfang der Woche in Kraft treten.

 

Japan erinnert an Atombombenabwurf auf Hiroshima

Mit einer feierlichen Zeremonie hat Japan der Opfer des Atombombenabwurfs auf die Stadt Hiroshima vor 73 Jahren gedacht. Ministerpräsident Shinzo Abe sagte, sein Land wolle eine Vermittlerrolle zwischen den Atommächten und den Staaten ohne Atomwaffen spielen. Durch den Abwurf der Atombombe durch das US-Militär in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs kamen rund 140.000 Menschen ums Leben. Drei Tage später starben etwa 70.000 Menschen beim Abwurf einer weiteren Atombombe über Nagasaki.

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